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Caridina cf. cantonensis – Schwarze Tigergarnele

Caridina cf. cantonensis – Schwarze Tigergarnele

Bild: Chris Lukhaup
Bild: Chris Lukhaup

Herkunft:

Die Tigergarnele kommt in Südchina und Hong Kong in schmalen, kühlen und sehr sauberen Bächen vor.

Beschreibung:

In der Natur findet man sehr unterschiedliche Farbformen. Die schwarze Tigergarnele entstammt jedoch einem Aquarienstamm, zuerst entstanden beim deutschen Züchter Kai A. Quante. Diese Tiere hatten dunkle Augen. Später kreuzte der Berliner Züchter Uwe Neumann Quante-Tiere mit blauen Tigergarnelen: daraus gingen schwarze Tigergarnelen mit hellen/orangen Augen und blauer Körperinnenfarbe hervor.

Schwarze Tigergarnelen gelten teilweise als sehr stressanfällig, das Becken sollte also vorsichtshalber in einer ruhigen Ecke stehen!

Bei dieser Farbform sind die ursprünglichen Tigerstreifen stark verbreitert bis deckend.

Es gibt unterschiedlich ausgeprägte Farbmuster, die in Grades von BT1 bis BT 5 eingeteilt werden. Bei schwarzen Tigergarnelen mit hellen Augen wird hinter die BT-Bezeichnung ein OE gestellt.

 

BT 5: Tigerzeichnung sichtbar, Streifen sind aber stark verbreitert, ca. 45% Farbdeckung.

BT 4: 75% Farbdeckung, durchsichtige Bereiche sind deutlich sichtbar.

BT 3: Der Körper ist nahezu deckend schwarz, Schwanzfächer, Beine und Rostrum weisen durchsichtige Stellen auf.

BT 2: Nahezu deckende Färbung, auch von Beinen, Schwanzfächer und Rostrum. Durchsichtige Stellen am Bauch.

BT 1: 100% Farbdeckung, an allen Körperteilen komplett schwarz gefärbte Tiere.

Man sollte sie nicht mit anderen Arten der Gruppe um Caridina serrata (z.B. Crystal Red, schwarze Bienengarnelen, Red und Black Bee)zusammen setzen, die Kreuzbarkeit mit Hummelgarnelen wird diskutiert.

Aufgrund ihrer geringeren Vermehrungsraten ist eine Vergesellschaftung mit Fischen nicht zu empfehlen.

Ein Becken ab 20 l und die Haltung von mindestens 10 Tieren ist empfehlenswert.

Weibchen sind größer und haben heruntergezogene Bauchtaschen. Bei deckend gefärbten schwarzen Tigerweibchen kann man keinen Nackenfleck (Eiervorproduktion) erkennen, die bräunlichen Eier an den Schwimmfüßen sieht man oft nur, wenn die Damen die Bauchunterseite gegen die Scheibe richten.

Größe der Weibchen: bis 35 mm

Größe der Männchen: bis 25 mm

Temperatur: 16 bis 27 °C, wobei eine Absenkung im Winter den Gegebenheiten im Habitat entspräche.
pH:  6-7,5
KH: bis 10
GH: bis 15
Leitwert:
 
Ernährung:Alle gängigen für omnivore Garnelen geeigneten Futtermittel.Zucht:

Ordentliche Vermehrung bei guten Bedingungen, jedoch nicht so zahlreiche Nachkommenschaft wie die Neocaridinen. Die schwarze Färbung wird rezessiv vererbt.

Spezialisierter Fortpflanzungstyp, d.h. es schlüpfen fertig entwickelte Jungtiere.

Weiterführende Links:

 

Quelle:

Crustahunter

aqua-global Zierfischgroßhandel Dr. Jander & Co. OHG

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Kai A. Quante

Die Tigergarnelen wurden inzwischen von Werner Klotz zu Ehren seiner Frau als Caridina mariae bestimmt

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