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Caridina gracilirostris – Rote Nashorngarnele

Caridina gracilirostris – Rote Nashorngarnele

Bild: Chris Lukhaup
Bild: Chris Lukhaup

Herkunft:

In der Natur kommt die rote Nashorngarnele in Mangrovensümpfen und Flussdeltas in Indien, Sulawesi sowie eingeschleppt in Südostasien vor; die Tiere leben meist in Brackwasser, können aber auch in Süßwasser gehalten werden. Ein Brackbecken sollte mit Brackwasser mit ca. 15 g/l Meersalz angesetzt werden.

Beschreibung:

Beim Transport kann bei Wildfängen das rote Rostrum abbrechen, bei der nächsten Häutung wird es aber regeneriert.

Diese Garnelen sind sehr friedliche Garnelen. Eine Vergesellschaftung mit anderen kleinen Garnelen, kleinen Zierfischen, kleinen Welsen und Schnecken ist möglich. Diese Garnele verbringt die meiste Zeit damit, ruhig auf Pflanzen zu sitzen.

Ein Becken ab 45 l bzw. 50 cm Kantenlänge und die Haltung von mindestens 10 Tieren ist empfehlenswert.

Die Weibchen tragen im Nacken einen bräunlichen Eifleck und sind generell etwas fülliger.

Größe Weibchen: bis 4 cm

Größe Männchen: bis 3,5 cm

 

Temperatur: 20 bis 28 °C
pH: 6,5 bis 8
KH: bis 30 (lebt auch in Brackwasser)
GH: bis 30 (lebt auch in Brackwasser)
Leitwert:
 
Ernährung:Alle gängigen für omnivore Garnelen geeigneten Futtermittel. (Handelsübliche Futtersorten, wie z.B. Algenfutter (Spirulina), Futtertabs oder Shrimppearls.) Bei Nahrungsmangel fächert die Garnele selbst den Boden ab, um etwas zu finden. Darauf sollte geachtet werden.

Zucht:

Das Weibchen presst nach der Befruchtung durch ein oder mehrere Männchen bis zu 1500 winzige Eier in ihre Bauchtaschen. Nach ca. 4 Wochen Tragezeit schlüpfen benthische Zoea-Larven. Sie müssen in Brack- bis Meerwasser überführt und mit Liquizell gefüttert werden. Der Fortpflanzungstyp ist primitiv, d.h. es werden Larven entlassen, die sich in mehreren Entwicklungsstadien in Brack- bis Meerwasser zur Garnele entwickeln.

Besonderheiten:

Reine Süßwassergarnele! Diese Garnele kann ab einer Beckengröße von mindestens 20cm Länge gehalten werden. Das Becken sollte viele Verstecke, Höhlen und Pflanzen bieten. Etwas Laub und Moos sollte nicht fehlen, da diese mit als Futterquellen genutzt werden! Der Bodengrund sollte aus feinem Sand oder Kies bestehen. Freier Schwimmraum sollte ebenfalls vorhanden sein. Es sollte kein Kupfer im Wasser nachweisbar sein! Diese Garnelen benötigen eine leichte Strömung.

Weiterführende Links:

Zuchtbericht Amanogarnelen (vergleichbar mit der Aufzucht der Nashorngarnelenlarven)

 

Quelle:

Crustahunter

EFS • Partner des Zoofachhandels

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