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Aethiomastacembelus shiranus – Malawiseeaal

Aethiomastacembelus shiranus – Malawiseeaal

Foto: AjakAndi.de
Foto: AjakAndi.de

Synonyme:

Herkunft: Der “Aethiomastacembelus shiranus” lebt endemisch im ostafrikanischen Malawisee!

Lebensraum: Im Malawisee kommen sie an unterschiedlichen Standorten vor, teils in Bereichen der Flußmündungen, aber auch sehr häufig an den Küstengebieten.
In sandigem Untergrund bzw. in felsigen Regionen sind sie häufiger anzutreffen.

Beschreibung: Sie zeichnen sich durch einen bandförmigen, langgestreckten Körper aus, der „shiranus“ erreicht dabei eine Länge von bis zu 30 cm. Im Unterschied zu „echten Aalen“ haben sie kurze Rücken- und Afterflossenstacheln, die aber meist nicht durch Flossenmembran verbunden sind. Bauchflossen fehlen. Die Schwanzflosse kann mit der Rücken- und der Afterflosse verschmolzen sein.

Der „Shiranus“ wird als nachtaktiv beschrieben, was wir aber nicht bestätigen können.

Die kleinen Augen sind nicht sehr gut entwickelt, umso mehr aber der Geruchssinn, was sich auch bei jeder Fütterung zeigt!

Über die Fortpflanzung der „shiranus“ ist nichts weiter bekannt, eine Nachzucht in deutschen Aquarien wurde bis heute noch nicht dokumentiert, was der Grund dafür ist, das dieser Stachelaal nur als Wildfang zu erwerben ist.

Es wird beschrieben, das sich der “Aethiomastacembelus shiranus” überwiegend auf sandigem/ felsigen Untergrund aufhält, das können wir so nicht bestätigen, sie schwimmen auch gerne durch das offene Wasser.
Dieses Verhalten wurde aber auch schon oftmals im Malawisee beobachtet!

Haltung: Die zwei “Aethiomastacembelus – Arten” sind wenig beschrieben und in heimischen Aquarien selten gepflegt. Aufgrund der wenig gemachten Erfahrungen/ verfügbaren Erfahrungen ist es schwer hier eindeutige Empfehlungen auszusprechen.
Genügend Grundfläche sollte Vorausetzung sein – lockerer und sandiger Bodengrund, der es ermöglicht, das sich die Aale darin eingraben können sowie genügend Höhlen/ Spalten die als Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten dienen.
Der “Aethiomastacembelus shiranus” wird von Aquarianer als Einzeltier, als auch in kleineren Gruppen gehalten. Nimmt man allgemein die “Stachelaale”, so wird sehr häufig die Gruppenhaltung empfohlen.

Wasserparameter: Der Malawisse besticht durch seine guten und konstanten Wasserwerte!

Temperatur: 22 – 28°C
pH: 7,5 – 8,5
KH: 5 – 10
GH: 5 – 10
Leitwert: je niedriger desto besser

Besonderheiten: Neben dem “Aethiomastacembelus shiranus” finden wir im Malawisee auch eine zweite Art, den “Aethiomastacembelus sp. rosette” – ob zweite Art oder andere Standortvariante – das wird seit geraumer Zeit im Netz diskutiert!
Wer sich für den Malawisee – Aal entscheidet, wird mit aktiven und sehr gut aussehenden Tieren belohnt. Im Aquarium gepflegt sind sie auch tagsüber im Becken zu sehen, spätestens aber bei der Fütterung.
Bei Wartungsarbeiten, oder Flschanfütterung schwimmen die Aale ohne Angst zu zeigen zum “Eindringling” und ehe man sich versieht schwimmen sie durch die Hände.

Ernährung: Sie bevorzugen Lebendfutter – rote Mückenlarven – , das sie durch Einsaugen aufnehmen.
Andere Aquarianer berichten, das sie nach der Eingwöhnungsphase auch Frostfutter und Trockenfutter verfüttern!

weitere Bemerkungen: Aufgrund der Nahrungsansprüche ist eine Vergesellschaftung gut zu überdenken!
Das trifft auch auf die Haltung allgemein zu – ob Einzeltier oder Gruppenhaltung, man sollte sich vorab genaustens informieren, um trotz der Anschaffungskosten viel und vor allem lange Spaß an den Tieren zu haben.
[Die Bilder zeigen zwei Aale aus einem Import!]

Quelle: AjakAndi.de

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