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Apistogramma macmasteri – Schwarzkehl-Zwergbuntbarsch

Foto: Erich Will
Foto: Erich Will

Früher unter dem Namen Apistogramma viejita gehandelt, gehört er eindeutig zu A. macmasteri.

Herkunft:

Südamerika

Beschreibung:

Dieser Zwergbuntbarsch lebt dauerhaft paarweise. Eine Haltung von einem Männchen und mehreren Weibchen ist ebenfalls möglich. Der Schwarzkehl-Zwergbuntbarsch ist ein recht friedlicher und pflanzenschonender Fisch. Für ein Gesellschaftsaquarium, mit nicht hektischen Fischen, ist dieser Barsch gut geeignet.

Apistogramma viejita stammt ursprünglich aus Kolumbien, wird aber seit langem fast ausschließlich als Nachzucht gehandelt. In der Natur gibt es verschiedene Farbformen, die sich u.a. durch den Anteil roter Farbe im Körper unterscheiden. Aber es gibt auch Unterschiede im Körperbau, vor allem in der Ausprägung der Flossen. Ausgerechnet die Farbformen mit den prächtigsten Flossen (z.B. von Puerto Gaitan am Rio Manacacias, einem Zufluss des Rio Meta, hier liegt die Typuslokalität der Art) haben den geringsten Rotanteil in der Körperfärbung.

Die Farbform II von A. viejita hat den höchsten Rotanteil in der Färbung, was von den Züchtern durch entsprechende Auslese noch gefördert wird. So entstehen die herrlichen Exemplare, wie wir sie gerade als voll ausgewachsene Tiere anbieten können. Die Weibchen sind bei A. viejita II ebenfalls sehr bunt, erreichen aber nur knapp die Hälfte der Körpergröße der Männchen.

Männchen: Bis zu 7,5cm, Weibchen: Bis zu 4cm

Temperatur: 23 – 30°C
pH: 5 bis etwa 6
KH:
GH: 0 bis 5°
Leitwert:
 
Ernährung:
 
Zwergbuntbarsche ernähren sich von handelsüblichen Futtersorten, sowie auch von Frostfutter und gerne von Lebendfutter, wie z.B. Kleinkrebsen. Flockenfutter wird vom Schwarzkehl-Zwergbuntbarsch nur ungern angenommen.Zucht:Besonderheiten:Ein Schwarzkehl-Zwergbuntbarsch kann ab einer Beckengröße von mindestens 100cm Länge gehalten werden. Das Aquarium sollte viele Versteckmöglichkeiten bieten, gut mit Wurzeln strukturiert und dicht bepflanzt sein. Mehrere Höhlen müssen vorhanden sein. Der Bodengrund sollte aus dunklem Sand bestehen.

Quelle:

EFS • Partner des Zoofachhandels

3 Kommentare

  1. Wir haben es entsprechend vermerkt – danke für eure Hinweise

  2. Moin…
    sorry, aber die Bilder zeigen eindeutig keine Viejita, sondern Macmasteris
    Ein Großhändler und Direktimporteur sollte die Unterschiede schon kennen.
    gerne zeige ich sie nochmals auf.
    Typische Unterscheidungsmerkmale:
    A. viejeta ist nicht so farbintensiv wie A. macmasteri
    •A. viejeta ist langgestreckter als A. macmasteri
    •A. viejeta ist wesentlich weniger hochrückig asl A. macmasteri
    •Rücken- und Afterflosse sind beim Viejita wesentlich länger ausgezogen
    •Die Rückenflosse reicht bei A. viejeta über die Schwanzflosse hinaus
    •Der rote Saum der Rückenflosse des Viejita ist viel deutlicher abgesetzt als beim Mac
    •Der Viejita weist deutlichere Unterkörperstreifen auf als der Mac
    •Der Schwanzwurzelfleck ist beim Mac schmaler und ovaler
    •Das Längsband ist beim Viejita schmaler und zickzackförmiger
    •Das Längsband hat beim Mac deutlichere Lateralflecken
    •Beim Mac hat das Längsband eine Lücke in der 2. Querbinde

    Sie sehen ihre Bilder…alles Macs…

    (Inter-)nette kollegiale Grüße

    K.-Peter Mügge
    (Amazonas-TFF)
    Zierfischzucht, Import und Handel.

    • Bis vor ein paar Jahren wurde diese Form auch als viejita gehandelt, auch renommierte Züchter – einige Fotos hier stammen von Tieren aus der Zierfischzucht Wilhelm – haben diese als viejita gehandelt. Heute ist aber ganz klar, dass es sich um Apistogramma macmasteri handelt.

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