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Betta simorum

Quelle:  Aquarium Glaser GmbH
Quelle:  Aquarium Glaser GmbH

Synonym:

Großer Simor-Kampffisch

Herkunft: Asien

Beschreibung:

Beim Großen Simor-Kampffisch handelt es sich um eine friedlich Art, bei der sogar mehrere Männchen zusammen gehalten werden können. Sie imponieren sich zwar gegenseitig, jedoch ohne sich zu verletzen. Trotzdem sollten genügend Ausweich- und Versteckmöglichkeiten vorhanden sein. Fühlen sich die Männchen richtig wohl, zeigen sie eine schöne blaugrüne Färbung. Der Lebensraum dieser Art ist das Süßwasser, deren Wasserwerte den oben genannten Angaben entsprechen sollten. Mit im Handel erhältlichen Messsets können die Werte leicht überprüft werden. Grundsätzlich sollte der Nitratgehalt nicht höher als 20 mg/l und der Nitritgehalt nicht höher als 0,1 mg/l sein. Teilwasserwechsel im Abstand von 1-2 Wochen sind notwendig, um Frischwasser zuzuführen und die Keimdichte zu senken. Eine Vergesellschaftung mit anderen friedlichen Arten mit ähnlichen Wasseransprüchen ist möglich, solange diese nicht zu klein sind oder ausgezogene Flossen tragen.

Temperatur: 22-27°C
pH: pH 5-6,5
KH: 
GH: 2° bis 10° dGH
Leitwert:
 

Zucht:
Bei der Aquarieneinrichtung ist darauf zu achten, ausreichend Schwimmraum zur Verfügung zu stellen. Eine Randbepflanzung mit Steinen und Wurzeln schafft Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten und erhöht das Wohlbefinden der Tiere. Für die technische Ausstattung wird ein dem Wasservolumen angepasster Filter, eine Heizung und eine tagsüber eingeschaltete Beleuchtung benötigt.

Ernährung:
Die Fütterung sollte täglich erfolgen. Als Allesfresser kann dieser Art sowohl pflanzliches Trockenfutter, als auch Frostfutter wie gefrorene Mückenlarven oder Artemia gereicht werden. Um die richtige Menge zu finden, sollte etwa 10 Minuten nach der Fütterung kontrolliert werden, ob die Tiere alles aufgenommen haben, denn durch Futterreste kann die Wasserqualität stark gemindert werden.

Besonderheiten:
Die Männchen dieser Art sind deutlich weniger agressiv als es bei Betta splendens der Fall ist. Sie imponieren sich gegenseitig mit aufgestellten Flossen, doch es kommt selten zu richtigen Kämpfen mit Verletzungen.

 
Quelle: Aquarium Glaser