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Epiplatys huberi – Hubers Hechtling

Epiplatys huberi – Hubers Hechtling

Quelle: Rudolf Pohlmann
Quelle: Rudolf Pohlmann

Synonym: Aplocheilus huberi

Herkunft:

Epiplatys huberi “Mandilou GEM 2006/6”
Fänger: Wolfgang Eberl und François Mengila (Gabun 2006)
Mandilou GPS: 01°17´S 10°37´O

Epiplatys huberi “Bandi PEG 93/2”
Fänger: Guido Passaro und Wolfgang Eberl (Gabun 1993)
Bandi ein Dorf, 32 km östlich von Mouila in Richtung Yeno.

Verbreitung: Südwest – Gabun

Typenfundort: 25 km O.N.O. N´dendé an der Straße nach Lebamba (02°14´S 11°27´O;)

Beschreibung:

Erstbeschreibung: 1981 A.C. Radda und E. Pürzl
(Aplocheilus (Epiplatys) huberi sp. nov., eine neue Hechtlingsart aus südwest Gabun.
Aquaria 28: p 193-199, 8 figures, map.)

Bedeutung des Artennamens: Nach Jean Henri Huber, Französischer Ichthyologe und Autor zahlreicher Publikationen über Killifische.

Dieser Oberflächenhechtling erreicht im Aquarium eine Gesamtlänge von 6-7 cm.

Lebensraum: Kleine Bäche und Gewässer im tropischen Regenwald.

Zucht:

Ablaichverhalten: Haftlaicher, nicht annuell
Inkubationszeit: 10 bis 16 Tage
Ablaich – Substrat: Wollmop am Korken befestigt
Schlupf: Wasserlagerung auf nassem Fasertorf etwa 2 Wochen.

Aquarien für den Zuchtansatz (ein Pärchen): 20x30x20cm, gut abgedeckt mit einem kleinen Filter.

Anmerkung: Das Geschlechterverhältnis ist oft sehr ungünstig. Oft hat man doppelt so viele Männchen wie Weibchen. In dem Becken 20x30x20cm laichen diese Hechtlinge auch auf Fasertorf.

Bei der Zucht einer Gruppe von wenigsten drei Paaren Epiplatys huberi können einige Wollmöpse ins Becken (60 Liter) gehängt werden. Die Eier werden täglich (an den folgenden fünf Tagen) vom Wollmop abgesucht und auf nassen Fasertorf abgelegt. Der Ansatz wird nach etwa 14 Tagen mit abgestandenem Wasser übergossen.

Empfohlene Wasserwerte aus langjähriger Erfahrung:

Temperatur: 22°C
pH: etwa 6,5 bis 7°
KH: 2 – 4
GH: 6 – 9
Leitwert: 200 bis 300 µs
 
 

Ernährung:

Erstfutter: Essigälchen, Artemia-Nauplien

Lebendfutter von der Wasseroberfläche (weiße Mückenlarven, Drosophila, Springschwänze und Tubifex im Schwimmring) und Trockenfutter, das etwas länger an der Oberfläche schwimmt.
Gefüttert wird im Zuchtansatz nur Lebendfutter.
Lieblingsfutter ist Drosophila.

Besonderheiten:

Farbliche Unterschiede zwischen den Populationen Epiplatys huberi “Bandi” (blaulicher Körperunterteil) und Epiplatys huberi “Mandilou” (oranger Körperunterteil).

 

weitere Informationen:

DKG Arbeitsgruppe Hechtlinge
http://www.epiplatys.de/

DKG Killifische
http://www.killi.org/

Facebook:
Rudolf Pohlmann
DKG AG Chromaphyosemion
https://www.facebook.com/pages/DKG-AG-Chromaphyosemion/100233743500568

Quelle: Rudolf Pohlmann

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