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Fundulopanchax arnoldi – Arnoldi Prachtkärpfling

fundulopanchax arnoldi ughelli-river-nmm-2014-9-aSynonyme: Synonym: Aphyosemion arnoldi

Herkunft: Fundulopanchax arnoldi “Ughelli-River NMM 2014/9”
Im Jahre 2014 wurde eine Lieferung von Killifischen aus dem Niger-Delta (Nigeria) in die USA importiert.

Fundort von Fundulopanchax arnoldi: Ughelli – River
Sammelcode: “NMM 2014 / 9” = Nigera, Macowiak & Mazzola 2014 Fundort 9 nahe der Stadt Warri.

Lebensraum: Niger-Delta

Beschreibung:

Boulenger 1908
Description of two new Cyprinodont fishes from West Africa.
(Annals & Magazine of Natural History (8) 2 (7): p 29-30).

Bedeutung des Namens deltaensis: nach Johann Paul Arnold

Gesamtlänge: 6 cm

Haltung:

Zucht:
Für den Zuchtansatz eignet sich ein Becken von 30 x 20 x 20 cm, gut abgedeckt mit einem Innenfilter.
Für die Zucht nimmt man gut mit Lebendfutter gefütterte Jungtiere.

Zuchtmethode (1)
Der Wollmop wird fast täglich etwa eine Woche abgesucht und die Eier werden auf “tabakfeuchten” Torf gelegt, danach in einer geschossenen Plastiktüte gelagert (Torf nicht austrocknen). Nach etwa acht Wochen wird der Torf aufgegossen (mit weichem Aquariumwasser) und einige Stunden später sind die meisten Larven geschlüpft.

Zuchtmethode (2)
Da man die Eier nicht absucht, benutzt man Fasertorf als Ablaichmaterial. Nach etwa zwei Wochen entfernt man den Fasertorf aus dem Aquarium , drückt ihn aus und lagert ihn in einer geschlossenen Plastiktüte. Nach etwa acht Wochen gießt man den Ansatz auf. Der Torf kann wieder trocken gelegt und nach einigen Wochen erneut aufgegossen werden, damit auch Dauereier die Möglichkeit zum Schlüpfen haben.

Wasserparameter:

Temperatur: 22° – 24°C
pH: 6
KH:
GH: 4° – 6°
Leitwert: 200 bis 300 μs

Besonderheiten:

Aphyosemion arnoldi gehört seit einiger Zeit zur Gattung Fundulopanchax

Zu dieser Gattung Fundulopanchax gehören die größeren “Aphyosemion”-Arten, wie Fundulopanchax sjoestedti, Fundulopanchax gardneri, Fundulopanchax amieti, Fundulopanchax fallax, Fundulopanchax mirabile und andere.

Ernährung:

Erstfutter: Essigälchen und Artemia-Nauplien
ansonsten: Lebendfutter (Mückenlarven, Daphnien, Drosophila, Grindal, Springschwänze und Tubifex) eventuell Frost- und Trockenfutter

Weitere Informationen
http://www.killifische.info/
https://www.facebook.com/Killifische.info/

 

Quelle: Rudolf Pohlmann