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Fundulopanchax mirabile gresensi – Gresens Wunderkärpfling

Quelle: Rudolf Pohlmann
Quelle: Rudolf Pohlmann

Synonym: Aphyosemion mirabile

Herkunft:

Kamerun, Fundulopanchax mirabile gresensi “Takwai”

Beschreibung:

Fänger: Horst Gresens 2012

Kleine Bäche bei Takwai, bei Atebong Wire und Edjuingan. Zum Flussystem des Bagwor- und Mack-River gehörig

Erstbeschreibung : Berkenkamp 2003
Der wissenschaftlichen Name (lat.) mirabilis = wunderbar
Bedeutung des Namens gresensi: Dedikationsname zu Ehren von Horst Gresens, Meckenheim der seit über zwanzig Jahren Fische in Kamerun fing.
Gesamtlänge: 6 cm
Aphyosemion mirabile gehört seit einiger Zeit zur Gattung Fundulopanchax
Zu dieser Gattung Fundulopanchax gehören die größeren “Aphyosemion”-Arten, wie Fundulopanchax sjoestedti, Fundulopanchax gardneri, Fundulopanchax walkeri, Fundulopanchax amieti, Fundulopanchax mirabile und andere.

Zucht
Für den Zuchtansatz eignet sich ein Becken von 40 x 25 x 25 cm, gut abgedeckt mit einem Innenfilter. Das Wasser sollte etwa 200 bis 300 μs betragen (Gesamthärte bis 6° dGH), der pH- Wert etwa 6,5 und die Temperatur bei 22 bis 24 C ° liegen. Eventuell reicht auch bei dieser etwas kleinbleibenden Fundulopanchax-Art ein Becken 30 x 20 x 20

Zuchtmethode (1)
Der Wollmop wird fast täglich etwa eine Woche abgesucht und die Eier werden auf “tabakfeuchten” Torf gelegt, danach in einer geschossenen Plastiktüte gelagert (Torf nicht austrocknen). Nach etwa drei bis vier Wochen wird der Torf aufgegossen (mit weichem Aquariumwasser) und wenige Stunden später sind die meisten Larven geschlüpft.

Zuchtmethode (2)
Da man die Eier nicht absucht, benutzt man Fasertorf als Ablaichmaterial. Nach etwa zwei Wochen entfernt man den Fasertorf aus dem Aquarium , drückt ihn aus und lagert ihn in einer geschlossenen Plastiktüte. Nach etwa drei bis vier Wochen gießt man den Ansatz auf.

Zuchtmethode (3)
In einem gut bepflanzten Aquarium mit einigen Zuchttieren überleben immer wieder einige Jungtiere, die bei angepasster Nahrung gut heranwachsen.

Empfohlene Wasserwerte aus langjähriger Erfahrung:

Temperatur: 22° – 26°C
pH: 6-7
KH:
GH:
Leitwert:
dGH: 4° – 10°
 

Ernährung:

Erstfutter: Artemia-Nauplien
ansonsten: Lebendfutter (Mückenlarven, Daphnien, Drosophila, Grindal, Springschwänze und Tubifex) eventuell Frost- und Trockenfutter

Besonderheiten:

Die Fundulopanchax mirabile -Art wird in fünf Unterarten eingeteilt:
(1) Fundulopanchax mirabile mirabile (RADDA (1970)
Ein kleiner Bach nahe der Ortschaft Mbio (an der Straße von Mamfe nach Kumba.
GPS: N 5° 27′ E 9° 29′
(2) Fundulopanchax mirabile moensis (RADDA (1970)
In einem größeren Zufluß des Mo-River (an der Straße von Bamenda nach Mamfe, zwischen Kendem und Noumba.
GPS: N 5° 47′ E9° 43′
(3) Fundulopanchax mirabile traudeae (RADDA (1971)
in einem Bach am Südrand von Manyemen (oberes südlichstes Cross-System), Westkamerun
GPS: N05° 12′ E09° 24′
(4) Fundulopanchax mirabile intermittens (RADDA (1974)
6 km südlich Bakebe, an der Straße von Mamfe nach Manyemen N05°34′ E 09°32′
Verbreitung: Kleine Bäche vor und hinter der Ortschaft Tinto, Straße von Bakebe nach Phonten
(5) Fundulopanchax mirabile gresensi (Berkenkamp 2003)
Takwai, N 05°34′ E09°50′
Kleine Bäche bei Takwai, bei Atebong Wire und Edjuingan. Zum Flussystem des Bagwor- und Mack-River gehörig

weitere Bemerkungen
http://www.killi.org
https://www.facebook.com/pages/DKG-AG-Chromaphyosemion/100233743500568

Quelle: Rudolf Pohlmann

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