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Hemigrammus stictus – Blutschwanzsalmler

Hemigrammus stictus – Blutschwanzsalmler

Bild: Ingo Seidel
Bild: Ingo Seidel

Herkunft:

Diese Art hat ein riesiges Verbreitungsgebiet vom Amazonas- bis zum Orinoko-Becken.

Beschreibung:

Der Blutschwanzsalmler trägt seinen Namen aufgrund des kräftig roten Fleckes auf der Schwanzwurzel, der vor allem bei Männchen früh sichtbar wird. Der restliche Körper ist farblos, bis auf einen schwarzen Fleck auf der Schulter. Meist wird diese Art versehentlich als Beifang zum Beispiel bei Rotkopfsalmlern oder Roten Neon importiert und wird aufgrund der schlichten Färbung selten gezielt angeboten. Dennoch ist diese Art ein schöner Hingucker, wenn sich die Rotfärbung voll entwickelt hat. Vorraussetzung dafür sind gut eingewöhnte Tiere in einem nicht zu grell beleuchteten Aquarium mit ausreichend Versteckmöglichkeiten.

Der Lebensraum dieser Art ist das Süßwasser, deren Wasserwerte den oben genannten Angaben entsprechen sollten. Mit im Handel erhältlichen Messsets können die Werte leicht überprüft werden. Grundsätzlich sollte der Nitratgehalt nicht höher als 20 mg/l und der Nitritgehalt nicht höher als 0,1 mg/l sein. Teilwasserwechsel im Abstand von 1-2 Wochen sind notwendig, um Frischwasser zuzuführen und die Keimdichte zu senken.

Bei der Aquarieneinrichtung ist darauf zu achten, ausreichend Schwimmraum zur Verfügung zu stellen. Eine Randbepflanzung mit Steinen und Wurzeln schafft Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten und erhöht das Wohlbefinden der Tiere. Für die technische Ausstattung wird ein dem Wasservolumen angepasster Filter, eine Heizung und eine tagsüber eingeschaltete Beleuchtung benötigt.

Diese Tiere können gut mit anderen friedlichen Arten vergesellschaftet werden, die ähnliche Ansprüche an die Wasserwerte stellen.

Endlänge: 5-6 cm, Sozialverhalten: friedlich

Temperatur: 24-29 °C
pH: 6-7
KH:
GH: 1-12° dGH
Leitwert:
 
Ernährung:
 
Die Fütterung sollte täglich erfolgen. Als Allesfresser kann dieser Art sowohl pflanzliches Trockenfutter, als auch Frostfutter wie gefrorene Mückenlarven oder Artemia gereicht werden. Um die richtige Menge zu finden, sollte etwa 10 Minuten nach der Fütterung kontrolliert werden, ob die Tiere alles aufgenommen haben, denn durch Futterreste kann die Wasserqualität stark gemindert werden.
 
Zucht:Besonderheiten:

 

 

Quelle:

G. Höner – Zierfischgroßhandel

aqua-global Zierfischgroßhandel Dr. Jander & Co. OHG

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