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Phalloceros caudimaculatus – Scheckenkärpfling

Phalloceros caudimaculatus – Scheckenkärpfling

Foto: André Scheiwiller
Foto: André Scheiwiller

Synonym: Kaudi

Herkunft: Paraguay, Uruguay, SO-Brasilien

Beschreibung: Der Scheckenkärpfling oder Kaudi wurde bereits Ende des 19.Jahrhunderts in Deutschland als einer der ersten Aquarienfische überhaupt gehalten. Die Männchen werden 3cm, die Weibchen 5cm groß. Die Männchen haben im Vergleich zur geringen Körpergröße ein  langes Gonopodium. Die ersten importierten Männchen hatten einen olivgrünen Rücken, gelbe Flanken und gelblich-weißem Bauch und Kehle.  Schon bald tauchte aber neben dieser ungescheckten Form auch eine schwarzgescheckte Variante unter der Bezeichnung Phalloceros caudiamuclatus reticulatus auf. Daneben gab es die sogenannten Gold-Gambusen mit verwaschener Fleckung auf goldgelbem Untergrund (P.c.reticulats auratus) und rötlich-braunen Fische ohne Fleckenzeichnung (P.c.auratus). Der Scheckenkärpfling wurde später von farbenfroheren Aquarienfischen verdrängt und wird heute nur noch selten gepflegt. Der Scheckenkärpfling ist ein friedlicher Schwarmfisch, der in einer kleinen Gruppe in einem Becken von 50cm Kantenlänge gehalten werden kann. Da er sich bei einer Wassertemperatur on 15oC am wohlsten fühlt, kann auf eine Heizung verzichtet werden.

Empfohlene Wasserwerte aus langjähriger Erfahrung:

Temperatur: 15oC
pH:
KH:
GH:
Leitwert:
 
 

Ernährung: Der Scheckenkärpfling kann an diverse Futtersorten gewöhnt werden, da er nicht wählerisch ist. Die Nahrungsbrocken müssen nur klein genug sein. Flockenfutter sollte aber einen hohen pflanzlichen Anteil haben.

Zucht: Im Vergleich zu anderen Lebendgebärenden Zahnkärpflingen sind die Weibchen des Scheckenkärpflings ausgesprochen produktiv. Sie können alle 3 bis 4 Wochen bis zu 40 Jungfische zur Welt bringen. Die Scheckenkärpflinge stellen den Jungen nicht nach und müssen deshalb zur Aufzucht der Nachkommen nicht herausgefischt werden. Damit die Jungfische genügend Rückzugs- und Versteckmöglichkeiten finden, sollet das Becken stellenweise dicht mit feinfiedrigen pflanzen ausgestattet werden. Die Jungfische können mit Staubfutter, später mit Artemia-Nauplien versorgt werden.

Besonderheiten: Hat man einen kleinen Gartenteich, am besten einen Fertig- oder Miniteich zur Verfügung, dann kann man die Scheckenkärpflinge in den Sommermonaten ins Freie umquartieren. Das stärkt die Widerstandkraft und fördert die Gesundheit der Fische. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass sich das Teichwasser nicht zu sehr erwärmt. Daher muss man sie vor der prallen Mittagssonne durch Abschattung oder einige Schwimmblattpflanzen schützen. Im Herbst zeihen die Fische dann wieder ins Kaltwasseraquarium um.

weitere Quellen:

http://www.aquarium-ratgeber.com/fische/lebendgebaerende/scheckenkaerpfling.html

Quelle: Heiko Fröhlich

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