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Protopterus annectens – Afrikanischer Lungenfisch

Protopterus annectens – Afrikanischer Lungenfisch

EFS
EFS

Synonym:

Herkunft:

West- und Zentralafrika
Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Ghana, Guinea, Kamerun, Kenia, Niger, Nigeria, Senegal, Sierra Leone, Sudan, Togo, Tschad

Lebensraum: Sümpfe, langsam fließende Flüsse mit starker Vegetation und Wurzelwerken

Beschreibung:

In der Natur kann die Art ohne weiteres über 1,20 Merter werden.
In Gefangenschaft sind versiedene Endgrößen bekannt. Von 80 cm bis 1,00 Meter selten Größer.
Die Gründe können der fehlende Platz oder die recht eintönige Ernährung sein. Lungenfische haben einen aalartigen, langgestreckten Körper.
Ihre Schuppen liegen weit unter der drüsenreichen Oberhaut, so das die Fische nackt erscheinen
das typischste Kennzeichen sind die reduzierten fadenartigen, paarigen Flossen, Flossenstrahlen sind nicht vorhanden.
Ihre Larven haben äußere Kiemenbüschel, wie die Larven der Schwanzlurche.Ihr Herz enthält 4 separate Kammern.
Ihre Kiemen sind stark reduziert und tragen kaum zur Atmung bei.

Haltung:

Es wird in vielen Beiträgen die Gruppenhaltung empfohlen aber dies kann ich nicht bestättigen!
Von der Beckengröße ab 400 cm ist bei Jungtieren Durchschittsgröße 20 – 30 cm in den ersten vier bis acht Wochen abzusehen. In diesem Zeitraum sollten sie einzeln gepflegt werden in min 1,80m Aquarien. Die Tiere neigen bei der Gruppenhaltung zu innerartlicher Aggression. In kleineren Aquarien kann die Ernährung konntrollierter erfolgen und ist schonender für die Tiere.
Die 1,80m Aquarien sollten eine Höhle, weichen Bodengrung, viel freien Schwimmraum, und gedämmpftes Licht haben.

Wenn die Tiere umgesetzt werden in ein großes Aquarium sollten sie ca eine Woche vorher Geruchsstoffe von den neuen Mitbewohnern in Ihr derzeitiges Becken bekommen. Sonst sind die Tiere noch mehr gestresst und die innerartliche Aggression kann sich noch schlimmer auswirken.

Empfohlene Wasserwerte aus langjähriger Erfahrung:

Temperatur:
pH:
KH:
GH:
Leitwert:
 
 

Ernährung:

Ernährung: Die Ernährung in Gefangenschaft ist meist sehr eintönig und hat sehr wenig mit dem in freier Natur gefundenen Nahrungsangebot zu tun.

Ernährung in Gefangenschaft: Würmer, Mückenlarven, Muschelfleisch, Stinte, Garnelen
Ernährung in freier Wildbahn: Krebse, Würmer, bodenlebende und kleine Fische, Amphibien, Pflanzenteile und kleine Insekten

Ernährung bei mir: Tauwürmer, lebende Garnelen (ENZ), lebende Zwergflusskrebse (ENZ), lebende schwache und Junge Barsche (ENZ), Goldfische, Stinte und Muschelfleisch.

Besonderheiten:

Der Westafrikanische Lungenfisch kann in freier Natur mehrere Jahre lang ohne Wasser überleben, indem er sich in den Schlamm wühlt und ein schleimiges Sekret absondert, dies wiederum benutzt der Fisch um eine Art schutzhülle um sich zu bilden, die Ihm vorm austrocknen schützt.

 

 

Quelle: Angelo Bras dos Santos

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