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Trichogaster microlepis – Mondscheinfadenfisch

Trichogaster microlepis – Mondscheinfadenfisch

Quelle: aqua-global Zierfischgroßhandel Dr. Jander & Co. OHG
Quelle: aqua-global Zierfischgroßhandel Dr. Jander & Co. OHG

Synonym:

Herkunft:

Thailand und das angrenzende Gebiet von Kambodscha. Der Mondcheinfadenfisch kommt in pflanzenreichen, stehenden und langsam fließenden Gewässern vor, auch in den Klongs der Städte.

Beschreibung:

Der Mondscheinfadenfisch, auch Silberfadenfisch genannt, zählt mit 13 bis 15cm zu den größeren Arten der Fadenfische. Sie haben vergleichswiese kleine Schuppen, worauf sich der Artname microlepis bezieht. Während die Jungfische auf hellen Grund andeutungsweise dunklere Querbinden und eine Längsreihe von Punkten aufweisen, sind fehlt den ausgewachsenen Mondscheinfadenfischen dieses Muster. Die Männchen haben eine silbrig grüne Körperfärbung, mit einem Anflug von Rot im Brustbereich und rotorange-farbige Bauchflossen. Sie haben eine spitz ausgezogene Rückenflosse, die der Weibchen ist dagegen abgerundet und kürzer. Die Weibchen haben eine silbrig glänzende Körperfärbung.

Der Mondscheinfadenfisch ist ein besonders friedlicher, etwas scheuer Labyrinthfisch, der mit ebenso ruhigen, friedlichen Zierfischen vergesellschaftet werden kann. Tagsüber halten sich die Mondscheinfadenfische gerne versteckt im Pflanzendickicht und kommen erst in der Dämmerung zum Vorschein. Die Fische werden erst spät ab einer Körperlänge von 10cm geschlechtsreif. Männchen und Weibchen legen gemeinsam ein großes Nest aus Pflanzenresten an, welches mit Schaumblasen zusammengekittet wird. Nur wenn zu wenig Pflanzen zur Verfügung stehen, wird ein regelrechtes Schaumnest gebaut, welches sich mehrere Zentimeter über die Wasseroberfläche hinauswölbt. Die Balz verläuft in ruhigen Bahnen. Das Weibchen ist sehr produktiv und legt bis zu 1000 Eier oder mehr.

Empfohlene Wasserwerte aus langjähriger Erfahrung:

Temperatur: 26 – 28°C
pH: 6 bis 7
KH:
GH:  < 25°
Leitwert:
 
 

Ernährung:

Handelsübliches Flockenfutter, Wasserflöhe und Mückenlarven.

Zucht:

Das Ablaich- und Aufzuchtbecken sollte relativ groß sein. Um die Laichbereitschaft anzuregen, wird der Wasserspiegel abgesenkt, die Wassertemperatur auf 28oC erhöht und das Aquarium teilweise abgedunkelt. Während sich beide Eltern am Nestbau beteiligen, wird das Nest nach der Eiablage vom Männchen bewacht. Das Weibchen kann deshalb aus dem Becken wieder herausgefangen werden. Die Brut schlüpft nach 1 bis 2 Tagen. Nach etwa 4 Tagen ist der Dottersacke der Larevn aufgezehrt und die Jungfische beginnen umher zu schwimmen. Nun kann auch das Männchen aus dem Aufzuchtbecken entfernt. Die Jungfische werden in der ersten Zeit mit feinem Staubfutter,  später mit Artemia-Nauplien gefüttert.

Besonderheiten:

Mondscheinfadenfische gehören zu den größeren Labyrinthfischarten und benötigen ein entsprechend großes, stellenweise dicht bepflanztes Becken. Wichtig sind vor allem größere Schwimmpflanzen wie Sumatrafarn und Muschelblumen, aber auch Wasserlinsen, Riccia und Salvinia oder Azolla, aus denen die Fische ihr Nest zusammensetzen können.

weitere Quellen:

http://www.aquarium-ratgeber.com/fische/labyrinthfische/mondscheinfadenfisch.html

Quelle: Heiko Fröhlich

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