
Rhizompflanzen
Große Amazonas-Schwertpflanze
Echinodorus bleheri
- Wuchshöhe: 20-60 cm
- Licht: mittel bis viel
- Temperatur: 22-26 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,5
- Platz im Becken: Hintergrundpflanze
- Wasserhärte: weich bis hart
Passende Pflanze: Echinodorus
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Zierfische, Familie Cichlidae
Amphilophus citrinellus
Amphilophus citrinellus (Midas Cichlid / Zitronenbuntbarsch) ist eine großwüchsige, markante Buntbarschart aus Zentralamerika. Der Körperbau ist hochrückig und gedrungen mit kräftigem Kopf und muskulöser Körpermuskulatur. Ausgewachsene Exemplare erreichen im Aquarium regelmäßig 25–35 cm; etwa 10 % der Wildpopulation zeigt xanthomorphe Ausprägung (leuchtendes Orange bis Orangerot). Zuchtformen können gelb, orange, rot, weiß oder gescheckt (piebald) sein.
bis 30 cmEndgröße
bis 15 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
6-8pH-Wert
5-25 dGHGesamthärte
ab 540 lBeckengröße
Im Aquarium nutzt die Art mittlere bis untere Schwimmzonen. Adulte Exemplare sind selbstbewusst und bilden ausgeprägte Reviere um Höhlen und Felsstrukturen. Besondere Merkmale bei Männchen sind eine intensivere Färbung und ein kräftiger Nackenhöcker (Nuchal hump), der sich bei Dominanz und Laichbereitschaft deutlich ausprägt.
Der Zitronenbuntbarsch Amphilophus citrinellus benötigt ein geräumiges, artgerecht eingerichtetes Aquarium mit zahlreichen Versteckmöglichkeiten wie Wurzeln, Felsen und dichten Pflanzungen, um territoriales Verhalten zu mildern. Eine gute Filterung und regelmäßige Wasserwechsel (mindestens 25 % des Wassers wöchentlich) sind unerlässlich, um stabile Wasserwerte und eine gute Wasserqualität zu gewährleisten. Die ideale Temperatur liegt zwischen 24 und 28 Grad Celsius, und ein pH-Wert im neutralen bis leicht alkalischen Bereich ist empfehlenswert. Bei der Fütterung sollte auf eine abwechslungsreiche Ernährung geachtet werden, die qualitativ hochwertiges Trockenfutter mit Frisch- und Lebendfutter kombiniert, um die Vitalität und das natürliche Verhalten zu fördern. Regelmäßige Reinigung der Aquariumeinrichtung, des Bodengrundes sowie der Filteranlage hilft, Algenreste und Schadstoffansammlungen zu vermeiden. Es ist wichtig, auf Veränderungen im Verhalten und in der Farbintensität des Fisches zu achten, um frühzeitig auf Stress oder Krankheiten reagieren zu können. Die Haltungsbedingungen sollten stets an die natürlichen Bedürfnisse des Zitronenbuntbarsches angepasst und regelmäßig überprüft werden, um langfristig ein artgerechtes und stabiles Umfeld für den Fisch zu gewährleisten.
Amphilophus citrinellus, bekannt als Zitronenbuntbarsch, ist im natürlichen Habitat ein revierbildender Einzelgänger oder lebt in festen Paaren, insbesondere während der Fortpflanzungszeit, wobei beide Elternteile die Brut intensiv bewachen und verteidigen. Für die Aquarienhaltung empfiehlt sich daher die Pflege als Einzeltier oder als harmonisierendes Paar in ausreichend großen Becken ab 540 Litern, um Revierstreitigkeiten und Stress zu vermeiden. Als Beckenpartner eignen sich ausschließlich robuste, ähnlich große und durchsetzungsfähige Arten wie größere Welse (z. B. Synodontis-Arten) oder andere große mittelamerikanische Cichliden mit vergleichbarem Temperament, sofern das Aquarium sehr geräumig und strukturiert ist. Schwarmfische, die deutlich kleiner sind, sowie sehr ruhige, langflossige oder empfindliche Arten sollten nicht vergesellschaftet werden, da sie entweder als Beute betrachtet oder durch das territoriale Verhalten des Zitronenbuntbarschs stark gestresst und verletzt werden können; ebenso sind hyperaktive oder sehr aggressive Fische ungeeignet, da sie zu ständigen Auseinandersetzungen führen.
Amphilophus citrinellus ist ein Allesfresser: überwiegend Aufwuchs, Schnecken und kleine Fische, ergänzt durch Insektenlarven, Würmer und andere bodenlebende Organismen. Im Aquarium ist daher ein hochwertiges, abwechslungsreiches Cichlidenfutter mit tierischen und pflanzlichen Anteilen sinnvoll. Einzelne Zutaten wie Rinderherz, Tubifex, Salat oder Muschelfleisch werden nicht ohne artspezifischen Beleg pauschal vorgeschrieben oder verboten. Futtermenge und Häufigkeit richten sich nach Alter, Kondition und Wasserbelastung.
Amphilophus citrinellus ist ein Substratlaicher (Offenbrüter). Ein harmonierendes Paar legt die Eier auf gereinigten festen Flächen wie Steinen, Wurzeln oder Höhlenwänden ab. Beide Elternteile betreiben eine ausgeprägte biparentale Brutpflege: Sie bewachen und befächeln das Gelege und führen anschließend die Jungfische, die sie energisch gegen Eindringlinge verteidigen. Günstige Zuchtbedingungen sind Temperaturen um 26 bis 28 °C, ein pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 sowie ein geräumiges, gut strukturiertes Becken mit klaren Reviergrenzen. Nach dem Schlupf werden die Larven zunächst mit feinem Lebendfutter wie Artemia-Nauplien versorgt. Zur Paarfindung setzt man mehrere Jungtiere zusammen und lässt ein Paar sich selbst finden, da willkürlich zusammengestellte Tiere zu heftigen Revierkämpfen neigen.
Amphilophus citrinellus, der Zitronenbuntbarsch, lebt in tropischen und subtropischen Süßwasserhabitaten, die vor allem durch stabile, warme Temperaturen (meist zwischen 24 und 30 °C) und einen pH-Wert im leicht sauren bis neutralen Bereich gekennzeichnet sind. Sein natürlicher Lebensraum liegt in Mittelamerika (Nicaragua und Costa Rica), wo er vor allem größere Seen wie den Nicaraguasee und den Managuasee sowie langsam fließende Flussabschnitte und ruhige Gewässerbereiche bewohnt. Typisch sind sandige bis schlammige Böden mit Steinen, Wurzeln und Versteckmöglichkeiten, die Schutz sowie Laich- und Nahrungsplätze bieten. In diesen Gewässern sucht der Zitronenbuntbarsch am Boden nach Aufwuchs, Schnecken, kleinen Fischen und wirbellosen Bodenorganismen.
Adulte Männchen werden größer, besitzen längere Flossen und entwickeln häufig einen deutlichen Stirnbuckel. Eine intensivere Gelb- oder Orangefärbung ist kein verlässliches Geschlechtsmerkmal, weil die Farbform populations- und individuenabhängig ist.
Der Zitronenbuntbarsch zeigt leuchtende gelbe bis grünliche, teils orangerote Farbnuancen und ein markantes Erscheinungsbild. Auffälligstes Merkmal ist der kräftige Stirn- beziehungsweise Nackenhöcker (Nuchal hump), den dominante und laichbereite Männchen ausbilden. Sein munteres Sozialverhalten und die ausgeprägten Revieransprüche fordern eine artgerechte, großzügig strukturierte Aquariengestaltung.
Der Zitronenbuntbarsch bevorzugt eine Temperatur von 24-28 °C, einen pH-Wert von 6-8 und eine Gesamthärte (GH) von 5 bis 25.
Für den Zitronenbuntbarsch wird ein Aquarium ab 150 cm Kantenlänge und 540 Liter empfohlen.
Amphilophus citrinellus ist im natürlichen Habitat ein revierbildender Einzelgänger oder lebt in festen Paaren und verteidigt sein Territorium energisch. Für die Aquarienhaltung eignet sich die Pflege als Einzeltier oder als harmonierendes Paar in einem geräumigen Becken ab 540 Litern. Als Beckenpartner kommen nur robuste, ähnlich große und durchsetzungsfähige Arten wie größere Welse oder andere große mittelamerikanische Cichliden infrage; kleine oder empfindliche Fische werden als Beute betrachtet oder durch das Territorialverhalten stark gestresst.
Ja. Amphilophus citrinellus ist ein Substratlaicher: Ein harmonierendes Paar legt die Eier auf festen Flächen wie Steinen oder Wurzeln ab, und beide Eltern bewachen Gelege und Jungfische. Günstig sind Temperaturen um 26 bis 28 °C, ein pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5, weiches bis mittelhartes Wasser sowie ein geräumiges, gut strukturiertes Becken.
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