
Buntbarsche
Großpunkt-Erdfresser
Geophagus megasema
- Endgröße: bis 20 cm
- Becken: ab 400 l
- Temperatur: 22-30 °C
- pH-Wert: pH 5,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
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Gut zu wissen
Zierfische, Familie Loricariidae
Baryancistrus sp. (LDA33)
Baryancistrus sind kräftig gebaute Saugmaulwelse (Loricariidae) mit dem typischen Knochenpanzer, ventralem Saugmaul und gut entwickelten Flossen.
bis 24 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
26-32 °CTemperatur
5,5-7,5pH-Wert
1-15 dGHGesamthärte
ab 240 lBeckengröße
Die Gattung ist für ihre oft markante Färbung bekannt: Baryancistrus xanthellus (Gold Nugget Pleco) trägt leuchtend gelbe Punkte auf dunklem Grund, Baryancistrus demantoides (Green Phantom Pleco) zeigt grün-gelbe Flecken, Baryancistrus beggini ist dunkel mit blauen Reflexen. Die Endgrößen variieren stark: Baryancistrus xanthellus 22-24 cm SL, Baryancistrus demantoides ca. 15 cm, Baryancistrus beggini ca. 8 cm. Im Aquarium sind Jungtiere überwiegend friedlich und zurückhaltend. Mit zunehmendem Alter entwickeln besonders Männchen ein ausgeprägtes Territorialverhalten. Die Tiere sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
Mindestens 120 cm Kantenlänge (ca. 240 Liter) für die großen Arten, 80 cm für Baryancistrus beggini. Stabile Flachsteine, Wurzeln, geräumige Höhlen mit enger Einflugöffnung. Feinsandiger oder grobkiesiger Untergrund. Kräftige Strömung (4-5-facher Wasserumsatz) und hohe Sauerstoffsättigung. Wasserwerte: 26-32 °C, pH 5,5-7,5, GH 1-15 dGH. Wöchentliche Wasserwechsel von 40-70 % sind Pflicht. Nitrat dauerhaft unter 10 ppm. Kupferempfindlich – keine kupferhaltigen Medikamente! Baryancistrus sind Fische für erfahrene Aquarianer. Die hohen Ansprüche an Wasserqualität, Strömung und die notwendigen Großwasserwechsel erfordern Erfahrung und Disziplin.
Jungtiere können in Gruppen gehalten werden bei ausreichend Struktur. Ältere Männchen werden zunehmend intolerant gegenüber Artgenossen und anderen Bodenbewohnern. In sehr großen, gut strukturierten Aquarien ist Gruppenhaltung bei einigen Arten möglich. Als Mitbewohner eignen sich südamerikanische Arten, die andere Wasserzonen besetzen: mittelgroße bis große Salmler, kleine Buntbarsche, Panzerwelse. Junggarnelen können gefährdet sein, adulte Garnelen und Schnecken werden toleriert.
Hauptnahrung: Aufwuchs (Periphyton, Algen, Biofilm) auf Hartsubstraten, sinkende Algen-/Aufwuchstabletten und Wafer (Spirulina). Ergänzung: sinkende Pellets, blanchiertes Gemüse (Zucchini, Gurke, Spinat). Gelegentlich Frost- oder Lebendfutter (Artemia, Mysis, Mückenlarven) zur Konditionierung. Holz dient bei dieser Art als Aufwuchsfläche, nicht als Nahrung – Wurzeln im Becken bereithalten.
Baryancistrus sind Höhlenbrüter. Das Männchen übernimmt die Brutpflege und bewacht das Gelege bis zum Schlupf; das Weibchen wird nach dem Ablaichen aus der Höhle vertrieben. Die Zucht ist sehr schwierig bis extrem selten. Makellose Wasserqualität, starke Strömung und optimale Ernährung sind Voraussetzung.
Baryancistrus sind endemisch für Südamerika: Baryancistrus xanthellus im Rio-Xingu-System (Brasilien), Baryancistrus demantoides und Baryancistrus beggini im Orinoco-System (Venezuela/Kolumbien). Lebensraum: schnell fließende Flussabschnitte mit felsigem Untergrund, Granit-Blöcken und Geröll.
Adulte Männchen entwickeln ein breiteres, leicht abgeflachtes Kopfprofil und längere Brustflossenstacheln als Weibchen. Der Dimorphismus ist erst bei adulten Tieren gut erkennbar.
Baryancistrus benötigt 26-32 °C (artabhängig), pH 5,5-7,5 und GH 1-15 dGH. Weiches bis mäßig hartes Wasser wird bevorzugt. Wöchentliche Großwasserwechsel (40-70 %) sind Pflicht.
Ja, mit südamerikanischen Arten, die andere Wasserzonen besetzen: Salmler, kleine Buntbarsche, Panzerwelse. Adulte Männchen sind territorial.
Die Zucht ist sehr schwierig. Baryancistrus sind Höhlenbrüter mit väterlicher Brutpflege. Erfolgreiche Nachzuchten sind extrem selten und erfordern große Aquarien mit makelloser Wasserqualität.
Hauptsächlich Aufwuchs (Algen, Biofilm) von Hartsubstraten und sinkende Algenwafer. Ergänzend blanchiertes Gemüse und gelegentlich Frost-/Lebendfutter zur Konditionierung. Holz als Aufwuchsfläche bereithalten.
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