
Garnelen
Amano-Garnele
Caridina multidentata
- Endgröße: bis 6 cm
- Aquarium: ab 54 l
- Temperatur: 20-26 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,5
- Wasserhärte: hart, mittelhart, weich
- Schwierigkeit: Anfängerfreundlich
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Wirbellose, Garnelen, Gattung Caridina
Caridina multidentata
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Die Amanogarnele (Caridina multidentata) ist der bekannteste Algenfresser in der Aquaristik, benannt nach dem japanischen Aquascaper Takashi Amano. Sie stammt aus Japan, Korea, Taiwan und Küstengebieten Chinas.
bis 6 cmEndgröße
2-7 JahreLebenserwartung
20-26 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
ab 54 lAquariengröße
Weibchen werden bis 6 cm groß (Männchen 3-4 cm). Transparent mit rötlich-braunen Punkten: bei Männchen rund, bei Weibchen länglich (bestes Unterscheidungsmerkmal).
Sehr robust und anpassungsfähig. Verträgt pH 6,5-7,5, Temperatur 20-26 Grad, GH 5-15. Kein Soil oder spezielles Wasser nötig. Eines der wenigen Tiere das Pinselalgen frisst.
Die Nachzucht ist aufwändig: die Larven benötigen Meerwasser (33-35 g/l). Ein großer Teil der Tiere im Handel stammt aus professionellen Brackwasser-Zuchten in Asien und Europa. Show-Größen sind meist Wildfänge. Ausbruchskünstler: Abdeckung ist Pflicht!
Bei guter Haltung wird die Amanogarnele 2-3 Jahre alt, Ausnahmen bis 7-10 Jahre.
Mittelgroße Garnele, Männchen 3-4 cm, Weibchen 4-6 cm. Transparenter bis leicht grauer Körper mit einer Reihe von rötlich-braunen Punkten entlang der Körperseiten. Bei Weibchen sind die Punkte länglich (Striche), bei Männchen rund. Langes, gezahntes Rostrum. Große Augen. Benannt nach dem japanischen Aquascaper Takashi Amano.
Einfach. Robuste Anfängergarnele und bester Algenfresser im Süßwasseraquarium. Verträgt breite Wasserwerte (pH 6,5-7,5, 20-26 Grad, weiches bis hartes Wasser). Kupfer ist tödlich. Keine Zucht im Süßwasser möglich, da Larven Brackwasser benötigen. Im Handel sind Nachzuchten aus Brackwasser-Zuchten und Wildfänge. Neue Tiere per Tropfmethode eingewöhnen.
Aquarium: Ab 54 Liter. Robuste Art für die meisten Gemeinschaftsbecken. Kein spezielles Wasser nötig, Leitungswasser meist geeignet. Abdeckung empfohlen (Ausbruchskünstler).
Sehr friedlich und robust. Einer der besten Gesellschafter für Gemeinschaftsbecken. Gut mit den meisten Fischen, Schnecken und anderen Garnelen. Vorsicht: große, alte Weibchen können gelegentlich kleine Zwerggarnelen jagen. NICHT mit großen räuberischen Fischen (Barsche, große Salmler).
Allesfresser und ausgezeichneter Algenfresser. Biofilm, Algen, abgestorbene Pflanzenreste, Futterreste. Garnelenfutter und Naturlaub. Frisst keine gesunden lebenden Pflanzen.
Detritivore (Zersetzer), Algivore (Algenfresser), Biofilm, Algen, abgestorbene Pflanzenteile, Futterreste
Amphidrome Fortpflanzung. Weibchen tragen 1.000 bis 3.000 sehr kleine Eier an den Schwimmbeinen. Geschlüpfte Zoea-Larven benötigen Meerwasser (33-35 g/l Salzgehalt) und durchlaufen mehrere Larvenstadien über 4-6 Wochen. Nachzucht ist aufwändig aber möglich. Amanos werden in Europa und Asien gezüchtet oder kommen als Wildfänge in den Handel.
Männchen erreichen 3,5 bis 4,5 cm, Weibchen werden mit 5 bis 6 cm deutlich größer. Damit ist die Amanogarnele eine der größten Zwerggarnelen im Hobby.
Temperatur 18 bis 28 °C (optimal 22 bis 26 °C), pH 6,5 bis 7,5, GH 3 bis 20+ °dH (sehr tolerant). Kalzium für Häutung sicherstellen.
Sehr schwierig. Die Larven benötigen zwingend Brackwasser für ihre Entwicklung und durchlaufen 9 Zoea-Stadien. Vermehrung in reinem Süßwasser ist nicht möglich. Amanos werden in Europa und Asien gezüchtet oder kommen als Wildfänge in den Handel.
Ja, Amanogarnelen gelten als die effektivsten Algenfresser unter den Garnelen. Sie bewältigen Fadenalgen, Grünalgen, Biofilm und teilweise sogar Bartalgen. Eine Gruppe von 10+ Tieren kann einen spürbaren Effekt im Becken haben.
Ja, mit kleinen, friedlichen Fischen (Salmler, Rasboren, Otocinclus). Ungeeignet sind Skalare, Buntbarsche und alle Fische die Garnelen als Beute betrachten. Achtung: Amanogarnelen klettern gerne aus dem Becken – Abdeckung ist Pflicht.
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