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Zierfische, Familie Callichthyidae

Ellis-Panzerwels Corydoras ellisae

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Corydoras ellisae ist ein kompakt gebauter Panzerwels aus der Familie Callichthyidae mit einer Maximalgröße von ca. 5 cm SL. Die Grundfarbe reicht von silbrig bis hellgrau mit schimmernden gelblichen bis smaragdgrünen Akzenten an der unteren Körperhälfte und den Flossen. Über die Körperseiten verlaufen unregelmäßige dunkle Flecken und Marmorierungen.

  • Schwierigkeit: Mittel
  • Schwarm
  • Friedlich
  • Kupferempfindlich
  • 5 cm SLEndgröße

  • 10-15 JahreLebenserwartung

  • 20-26 °CTemperatur

  • 6-7pH-Wert

  • 2-10 °dGHGesamthärte

  • ab 112 lAquariengröße

Beschreibung

Im Aquarium zeigen sich Corydoras ellisae als sehr aktive Bodenbewohner, die bevorzugt in Gruppen unterwegs sind. Als subtropische Art aus dem Río-Paraguay-System verträgt sie kühlere Temperaturen ab 20 °C. Wie alle Corydoras-Arten besitzt die Art die Fähigkeit zur intestinalen Luftatmung (Darmatmung) und steigt gelegentlich zur Wasseroberfläche auf. Dieses Verhalten ist normal und kein Zeichen von Sauerstoffmangel.

Haltung und Pflege

Wasserwerte: Temperatur 20 bis 26 °C, pH 6,0 bis 7,0, GH 2 bis 10 dGH. Als subtropische Art aus dem Río-Paraguay-System verträgt Corydoras ellisae kühlere Temperaturen gut. Mindestens 80 cm Beckenlänge (ca. 112 Liter) für eine Gruppe von mindestens 8 Tieren. Feiner Sand als Substrat. Weite, freie Bodenfläche zum Absuchen, kombiniert mit schattigen Bereichen durch Wurzeln und dichte Pflanzengruppen. Freier Zugang zur Wasseroberfläche für Darmatmung. Sanfte bis mäßige Strömung. Regelmäßige Wasserwechsel essenziell.

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Verhalten und Vergesellschaftung

Corydoras ellisae ist ein Schwarmfisch und sollte in Gruppen von mindestens 8, besser 10 und mehr Tieren gehalten werden. Das Temperament ist sehr friedlich. Während der Balz steigt die Aktivität der Männchen deutlich an. Geeignete Beifische sind andere südamerikanische Arten: Salmler, weitere Panzerwelse und kleine Buntbarsche aus derselben Region. Schnecken und adulte Garnelen werden toleriert; sehr kleine Junggarnelen können gelegentlich gefressen werden.

Ernährung

Allesfresser mit fleischbetonter Neigung. Sinkendes Granulat und Futtertabletten als Grundversorgung, ergänzt durch Lebend- und Frostfutter (Tubifex, Mückenlarven, Artemia, Daphnien). Gelegentlich pflanzliche Ergänzung (Spirulina). Gezielte Bodenfütterung ist notwendig. Die Futtermenge am Fressverhalten ausrichten und nicht gefressene Reste rechtzeitig entfernen.

Zucht

Dokumentiert, mittlere Schwierigkeit. Zuchtwasserwerte: 22 bis 24 °C, pH 6,0 bis 7,0, GH maximal 8 dGH. Eierlegend mit typischem Corydoras-Laichverhalten (T-Position, 2 bis 4 Eier zwischen Bauchflossen). Gelegegröße bis ca. 100 Eier. Inkubationszeit ca. 3 bis 5 Tage bei 22 bis 24 °C. Auslöser: Regenzeit-Simulation durch großzügige Wasserwechsel (50 bis 70 %) mit kühlerem, weichem Wasser. Kurzzeitiges Absenken auf 20 bis 22 °C kann die Bereitschaft fördern. Konditionierung mit proteinreichem Lebend- und Frostfutter (Tubifex, Mückenlarven, Enchyträen). Erstfutter: Infusorien, Mikrowürmchen, später Artemia-Nauplien.

Zuchtwasser: 22 bis 24 °C, pH 6 bis 7, bis 8 °dGH

Natürlicher Lebensraum

Corydoras ellisae stammt aus dem Einzugsgebiet des Río Paraguay nahe Asunción in Paraguay, mit Fundnachweisen aus dem Arroyo Poná und Sapucay. Die Art besiedelt Klarwasser bis leicht trübe Flussabschnitte und Nebenarme mit sandigem Bodengrund, umgestürzten Bäumen, Wurzeln und reichlich Falllaub. Geringe bis langsame Strömung.

Geschlechtsunterschiede

Weibchen sind größer und fülliger, besonders im Bereich des Abdomens, und wirken von oben betrachtet breiter. Männchen bleiben schlanker und etwas kleiner. Weibchen tendieren zur oberen Grenze (ca. 5 cm SL), Männchen eher zur unteren. Bauchflossen bei Weibchen etwas abgerundeter, bei Männchen spitzer.

Gut zu wissen

  • Subtropische Art aus Paraguay: toleriert kühlere Temperaturen ab 20 °C
  • Smaragdgrüne Schimmereffekte und Marmorierungs-Muster
  • Intestinale Luftatmung (Darmatmung): freier Zugang zur Wasseroberfläche erforderlich
  • Empfindliche Barteln: feiner Sand als Substrat notwendig
  • Typisches Corydoras-Laichverhalten mit T-Position (2 bis 4 Eier zwischen Bauchflossen)
  • Sprungneigung gering, dennoch Abdeckung empfohlen
  • Kupferempfindlich: Kupferhaltige Medikamente und Pflanzendünger sind für Panzerwelse gefährlich und müssen vermieden werden.

Galerie

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht der Corydoras ellisae?

Temperatur 20 bis 26 °C, pH 6,0 bis 7,0 und GH 2 bis 10 dGH. Als subtropische Art aus Paraguay verträgt sie auch kühlere Temperaturen.

Wie groß wird der Corydoras ellisae?

Corydoras ellisae erreicht ca. 5 cm Standardlänge. Die Art zeigt smaragdgrüne Schimmereffekte und ein Marmorierungs-Muster.

Kann man den Corydoras ellisae vergesellschaften?

Ja, mit anderen friedlichen südamerikanischen Arten wie Salmlern, Panzerwelsen und kleinen Buntbarschen. Haltung in Gruppen von mindestens 8 Tieren.

Kann man den Corydoras ellisae züchten?

Ja, die Zucht ist dokumentiert (mittlere Schwierigkeit). Eierlegend mit T-Position, bis ca. 100 Eier. Regenzeit-Simulation als Laichauslöser.

Hinweis zu den Daten

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Fragen und Erfahrungen

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  • Endgröße: 5 cm
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  • Temperatur: 22-25 °C
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  • Wasserhärte: weich
  • Schwierigkeit: Einfach

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  • Endgröße: 5 cm TL
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  • Wasserhärte: weich bis mittelhart
  • Schwierigkeit: Mittel

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  • Schwierigkeit: Mittel

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