
Panzerwelse
Zwergpanzerwels
Hoplisoma habrosum
- Endgröße: bis 3,5 cm
- Aquarium: ab 54 l
- Temperatur: 22-26 °C
- pH-Wert: pH 5,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Callichthyidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Hoplisoma reynoldsi hieß früher Corydoras reynoldsi. Hoplisoma reynoldsi ist ein kleiner, gedrungener Panzerwels aus der Familie Callichthyidae mit einer Größe von ca. 3,0-3,2 cm SL. Die Grundfärbung reicht von hellgelb bis beige und wird durch drei markante, vertikal angeordnete schwarze Binden kontrastiert: eine durch die Augenregion, eine am Ansatz der Rückenflosse und die dritte in Richtung Schwanzstiel.

bis 3,2 cmEndgröße
8-12 JahreLebenserwartung
22-26 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
1-15 °dGHGesamthärte
ab 54 lAquariengröße
Die Flossen sind überwiegend transparent; das Schwanzblatt weist oft unterbrochene dunkle Binden auf. In neueren taxonomischen Quellen wird die Art als Hoplisoma reynoldsi geführt. Im Aquarium zeigt Hoplisoma reynoldsi ein ruhiges, bodenorientiertes Verhalten. Die Tiere durchsuchen den Bodengrund nach Nahrung und sind dabei eng in der Gruppe aktiv. Wie alle Panzerwelse verfügt Hoplisoma reynoldsi über die Fähigkeit zur fakultativen Darmatmung: Die Tiere steigen regelmäßig an die Wasseroberfläche, um Luft aufzunehmen. Das Aquarium muss daher einen Spalt zwischen Wasseroberfläche und Abdeckung freilassen.
Wasserwerte: Temperatur 22-26 °C, pH 6,0-7,5, GH 1-15 dGH. Beckengröße: Mindestens 60 cm Kantenlänge (ca. 54 Liter) für eine Gruppe von 6 bis 8 Tieren. Einrichtung: Feiner, weicher Sand als Substrat. Reichlich Versteckmöglichkeiten durch Wurzeln, Totholz und Laubschichten. Schwimmende Pflanzen zur Lichtdämpfung. Strömung: langsam bis mäßig. Regelmäßige Teilwasserwechsel; Nitrat unter 50 mg/L halten.
Hoplisoma reynoldsi ist ein Schwarmfisch. Haltungsform: Gruppe mit mindestens 6 Exemplaren, empfohlen werden 8 Tiere. In einer artgerechten Gruppe zeigen die Fische ein sehr friedliches Temperament ohne territoriale Aggression. Temperament: Sehr friedlich. Balzverhalten verläuft ohne Konflikte. Geeignet für friedliche südamerikanische Gesellschaftsaquarien mit Salmlern, weiteren Panzerwelsarten und kleinen Buntbarschen. Schnecken und adulte Garnelen werden toleriert. Sehr kleine Garnelenjungtiere können versehentlich aufgenommen werden. Empfindlich gegenüber erhöhten Nitratwerten.
Hoplisoma reynoldsi ist ein Allesfresser mit fleischbetontem Schwerpunkt. Sinkende Granulate und Futtertabletten als Basis. Ergänzend Lebend- und Frostfutter wie Artemia, Daphnien, Cyclops und Mückenlarven. Fütterung in kleinen Portionen fördert natürliches Suchverhalten. Die Futtermenge am Fressverhalten ausrichten und nicht gefressene Reste rechtzeitig entfernen.
Fortpflanzungstyp: Haftlaicher. Zuchtschwierigkeit: Schwer. Teilweise dokumentiert. Zucht-Wasserwerte: Temperatur 24-26 °C, pH 5,5-6,5, GH maximal 5 dGH. Konditionierung durch proteinreiches Lebend- und Frostfutter (Artemia, Mückenlarven, Tubifex). Auslöser: kühlerer Wasserwechsel als Regenzeitsimulation. Typische T-Position bei der Paarung. Eier werden an Oberflächen abgelegt. Keine Brutpflege; Eltern separieren. Gelegegröße: ca. 50-100 Eier. Inkubation: ca. 72-96 Stunden bei 26 °C. Erstfutter: Infusorien, danach Artemia-Nauplien und Mikrowürmer.
Zuchtwasser: 24 bis 26 °C, pH 5,5 bis 6,5, bis 5 °dGH
Hoplisoma reynoldsi stammt aus Südamerika, aus dem oberen Einzugsgebiet des Caquetá-Flusses in Kolumbien. Die Art bewohnt flache Randbereiche mit sandigem Bodengrund und dicker Laubschicht. Die Strömung ist langsam bis mäßig.
Weibchen sind fülliger und breiter gebaut, besonders in der Draufsicht. Männchen bleiben schlanker und agiler.
Temperatur 22-26 °C, pH 6,0-7,5 und GH 1-15 dGH. Die Art ist empfindlich gegenüber erhöhten Nitratwerten.
Gut geeignet für friedliche südamerikanische Gesellschaftsaquarien mit Salmlern, weiteren Panzerwelsarten und kleinen Buntbarschen.
Teilweise dokumentiert. Die Zucht gilt als schwer und erfordert präzise Konditionierung und geeignete Wasserwerte.
Allesfresser mit fleischbetontem Schwerpunkt. Sinkende Granulate und Futtertabletten als Basis, ergänzt durch Artemia, Daphnien und Mückenlarven.
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