Geschlechtsreife Männchen entwickeln Odontoden an den Wangen und Brustflossenstacheln. Männchen wirken mit kräftigeren, breiteren Köpfen, laichbereite Weibchen sind rundlicher und voller. Die maximale Größe beider Geschlechter liegt bei etwa 9,5 cm SL.
Der Hexenwels benötigt ein Becken mit mindestens 160 Litern bei 80 cm Kantenlänge. Die Wasserwerte sollten bei 25 bis 28 °C, pH 6,0 bis 8,0 und GH 5 bis 20 °dGH liegen. Feiner Sand als Bodengrund, Laubstreu, Wurzeln und Tonröhren oder PVC-Rohre als Höhlen sind die wichtigsten Einrichtungselemente. Die Beleuchtung sollte gedämpft sein. Ruhige bis mäßige Strömung mit guter biologischer Filterung ist ideal. Kupfer-haltige Medikamente vermeiden.
Die Zucht des Hexenwels ist gut dokumentiert und gilt als einfach, weshalb die Art ein beliebtes Einsteiger-Zuchtobjekt ist. Der Hexenwels ist ein Höhlenbrüter: Das Männchen reinigt eine Röhre (5 bis 7 cm Durchmesser), lockt das Weibchen an und bewacht nach der Befruchtung das Gelege allein. Die Eier schlüpfen nach 4 bis 5 Tagen, die Larven werden 2 bis 3 Tage später freischwimmend. Zucht-Wasserwerte: pH unter 7,0 (ideal 5,5 bis 6,5), GH unter 10 °dGH. Große Wasserwechsel mit kühlerem Wasser stimulieren die Laichbereitschaft. Vorsicht: Elterntiere können Eier gelegentlich fressen.
Rineloricaria lanceolata stammt aus dem oberen Amazonasbecken in Peru und Brasilien. Die Art lebt in ruhigen bis mäßig strömenden Bereichen mit feinem Sand- oder Schlammboden und Laubstreu. Das Mikrohabitat zeichnet sich durch Laub, Treibholz und Höhlenstrukturen aus.
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