Rotala rotundifolia ist ein Klassiker der Pflanzenaquaristik und in Südostasien weit verbreitet. Der Name Rundblättrige Rotala bezieht sich auf die runden Blätter der Landform. Unter Wasser dagegen treibt Rotala rotundifolia längliche bis länglich ovale Blättchen aus. Rotala rotundifolia zeigt im Aquarium überwiegend grüne Blattfarben; nur unter viel Licht färbt sich der Neuaustrieb an den Triebspitzen orange bis rötlich.
Rotala rotundifolia ist weniger anspruchsvoll als andere Rotala-Arten und wächst schnell, was sie zu einer guten Konkurrenzpflanze für lästige Algen macht. Sie sorgt dafür, dass keine Nährstoffspitzen entstehen, die sich Algenplagen zunutze machen könnten.
Unter sehr starkem Licht entwickelt die Stängelpflanze einen eher kompakten, niederliegenden Wuchs, was für tolle Effekte im Mittelgrund einer Aquariengestaltung genutzt werden kann. Bei weniger starkem Licht wächst die Stängelpflanze aufrecht und passt dann sehr gut in den Hintergrund des Aquariums.
Ihre intensivste Färbung zeigt Rotala rotundifolia, wenn sie gutes Licht, eine Versorgung mit CO2 und eine regelmäßige Zufuhr von Mikronährstoffen und Makronährstoffen erhält. Insbesondere sind Phosphat, Eisen und Spurenelemente wichtig für intensive Blattfarben. Gleichzeitig kann eine Verknappung von Nitrat die Färbung der Rundblättrigen Rotala fördern. Je nach Nährstoffzusammensetzung kann die Rotala gelbe, orangene, rötliche oder pinke Farbtöne entwickeln.
Die schnell wachsende Rotala rotundifolia ist gut schnittverträglich. Mit einem entsprechend häufigen Formschnitt kann man die Stängelpflanze im Aquarium gut kontrollieren und für eine schöne Verzweigung der Rotala sorgen, was attraktive buschförmige Gruppen zur Folge hat.
Beim Rückschnitt anfallende Triebe von Rotala rotundifolia kann man zur Vermehrung der Stängelpflanze einfach ins Substrat stecken. Von Zeit zu Zeit verjüngt man die Rotala-Pflanzengruppen, indem man das gesamte obere Drittel mit einer scharfen Pflanzenschere abtrennt, die alten, verkahlten Triebe aus dem Bodengrund zieht und die neuen Triebe an ihre Stelle setzt.
Quelle : USCAPE
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