
Beilbäuche
Silberbeilbauch
Gasteropelecus sternicla
- Endgröße: bis 6,5 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 23-28 °C
- pH-Wert: pH 5-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Gasteropelecidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Gasteropelecus maculatus ist ein bis zu 7,4 cm (SL, ca. 9 cm TL) großer Beilbauchfisch aus der Familie Gasteropelecidae, der in Mittel- und Südamerika (Ost-Panama, West-Kolumbien) beheimatet ist. Der Körper ist kompakt gebaut mit einem stark abgeflachten Bauchbereich und kräftig entwickelten Brustflossen, die kurze Gleitflüge über die Wasseroberfläche ermöglichen. Die gefleckte Körperzeichnung ist namensgebend.

bis 9 cmEndgröße
4 JahreLebenserwartung
22-28 °CTemperatur
6-7pH-Wert
5-15 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Im Aquarium zeigen sich die Tiere als aktive Oberflächenschwimmer, die bevorzugt in der oberen Wasserschicht unterwegs sind. Sie reagieren lebhaft auf Futter an der Oberfläche und können Sprünge und kurze Gleitflüge vollführen. Trotz ihrer Aktivität sind sie insgesamt friedlich, jedoch nervös gegenüber Erschütterungen und ruckartiger Beleuchtung. Gasteropelecus maculatus ist ein bekannter Springer. Eine lückenlose Abdeckung des Aquariums ist unbedingt nötig.
Wasserwerte: Temperatur 22-28 °C, pH 6,0-7,0, GH 5-15 °dGH. Die Art bevorzugt weiches bis mittelhartes, leicht saures Wasser. Beckengröße: Ab 80 cm Kantenlänge (112 Liter) für eine Gruppe ab 8 Tieren. Großzügige freie Wasserfläche, dicht bewachsene Uferbereiche mit schwimmenden Pflanzen und weich strukturierte Randzonen sind ideal. Filterung und Strömung: Moderate Strömung, eine zu starke Oberflächenströmung sollte vermieden werden. Gute Sauerstoffversorgung. Sprungrisiko: Hoch! Lückenlose Abdeckung ist unbedingt nötig. Der Gefleckte Beilbauch eignet sich für Aquarianer, die ein lebendiges südamerikanisches Gemeinschaftsbecken mit Oberflächenaktivität pflegen möchten.
Gasteropelecus maculatus ist ein sozialer Schwarmfisch, der in Gruppen ab 8 Tieren gehalten werden sollte. In ausreichend großen Gruppen zeigen die Tiere koordiniertes Schwimmen und weniger Schreckhaftigkeit. Das Temperament ist ruhig und friedlich. Die Vergesellschaftung mit ruhigen südamerikanischen Salmlern, Panzerwelsen und bodenorientierten Arten ist gut möglich. Schnecken werden toleriert, adulte Garnelen sind in der Regel sicher, Junggarnelen können gefährdet sein. Große räuberische oder schnelle Oberflächenjäger sind zu vermeiden.
Gasteropelecus maculatus ist ein Fleischfresser (Karnivor). In der Natur ernährt sich die Art überwiegend von Insekten, kleinen Krebstieren und Zooplankton. Im Aquarium eignen sich Mückenlarven, Artemia, Cyclops, Mysis. Lebendfutter stimuliert das natürliche Jagdverhalten an der Oberfläche.
Die Zucht von Gasteropelecus maculatus im Aquarium ist mittelschwer bis schwierig. Die Art ist ein Freilaicher ohne Brutpflege. Eier werden zwischen Wurzeln schwimmender Pflanzen abgelegt. Gesicherte Zuchtprotokolle sind selten, dokumentierte Erfolge begrenzt.
Gasteropelecus maculatus ist in Mittel- und Südamerika verbreitet, mit Vorkommen in Ost-Panama und West-Kolumbien (Flusssysteme wie Magdalena, Cauca, San Jorge, Sinú). Die Art bewohnt Flüsse und Bäche mit dichter Ufervegetation und bevorzugt die obere Wasserschicht nahe der Oberfläche. Typische Habitate sind Bereiche mit Schwimmblattvegetation und ruhigem bis schwachem Fließverhalten. Wilde Wasserwerte können lokal stark variieren und weichen von optimalen Aquariumwerten ab.
Weibliche Tiere sind in der Regel größer und weisen einen runderen, fülligeren Bauch auf, besonders bei Laichreife. Männchen sind meist etwas schlanker. Die Bauchform und die saisonale Kondition sind die verlässlichsten Unterscheidungsmerkmale.
Gasteropelecus maculatus benötigt Temperaturen von 22-28 °C, einen pH-Wert von 6,0-7,0 und eine Gesamthärte von 5-15 °dGH.
Die Vergesellschaftung mit ruhigen südamerikanischen Salmlern, Panzerwelsen und bodenorientierten Arten ist gut möglich. Gasteropelecus maculatus sollte in Gruppen ab 8 Tieren gehalten werden.
Die Zucht ist mittelschwer bis schwierig. Die Art ist ein Freilaicher ohne Brutpflege. Gesicherte Zuchtprotokolle sind selten.
Gasteropelecus maculatus ist ein Fleischfresser und bevorzugt Insekten, Kleinkrebse und Zooplankton. Mückenlarven, Artemia und Cyclops werden gern angenommen.
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