
Buntbarsche
Hochstirn-Erdfresser
Geophagus cf. altifrons
- Endgröße: bis 30 cm
- Becken: ab 540 l
- Temperatur: 26-32 °C
- pH-Wert: pH 5-6,6
- Wasserhärte: weich
- Schwierigkeit: Mittel
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Zierfische, Familie Cichlidae
Satanoperca daemon
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Dreifleck-Erdfresser (Satanoperca daemon) ist ein großer südamerikanischer Buntbarsch aus der Unterfamilie Geophaginae mit einer Standardlänge von bis zu 20,9 cm, Gesamtlänge bis etwa 30 cm. Der Körper ist leicht gedrungen und seitlich abgeflacht. Drei markante dunkle Flecken auf den Körperseiten sind namensgebend. Die Grundfärbung ist grünlich-bräunlich irideszierend.
bis 30 cmEndgröße
8 JahreLebenserwartung
26-30 °CTemperatur
4,5-6pH-Wert
1-5 dGHGesamthärte
ab 900 lBeckengröße
Im Aquarium zeigt die Art ein behäbiges, bodenorientiertes Verhalten: Sie nimmt Sandsubstrat auf, siebt Nahrungspartikel heraus und lässt das Material durch die Kiemen wieder ab. Außerhalb der Laichzeit gilt die Art als einer der friedlichsten Buntbarsche.
Besonderheit: Biparentaler Substratlaicher mit Eivergrabe-Verhalten – die Eltern vergraben den Laich unter einer Schicht feinem Kies. Kein Maulbrüter. Obligat auf weiches, saures Schwarzwasser angewiesen.
Satanoperca daemon benötigt ein Becken ab 210 cm Kantenlänge (ca. 750 Liter) mit Temperaturen von 26–30 °C, einem pH-Wert von 4,5–6,0 und einer Gesamthärte von 1–5 °dGH.
Sehr feiner Sand (0,2–1 mm) als Substrat ist Pflicht. Zusätzlich ein Bereich mit feinem Kies (3–6 mm) als Laichplatz. Große Steine, Wurzeln und Hohlstrukturen als Rückzugsplätze. Pflanzen in Töpfen oder Randbereichen.
Leistungsstarke Filterung, moderate Strömung. Wöchentliche Wasserwechsel 50–70 %. Torffilterung oder Seemandelbaumblätter für Schwarzwasserbedingungen. Osmosewasser empfohlen. Gedämpfte Beleuchtung.
Satanoperca daemon ist eine gesellige Art, die in Gruppen ab 5–8 Tieren gehalten wird. Außerhalb der Laichzeit einer der friedlichsten Buntbarsche. Greift keine Fische an, die größer als wenige Millimeter sind. Während der Fortpflanzungszeit steigt die Aggressivität gegenüber unmittelbaren Rivalen.
Garnelen: Ungeeignet, Junggarnelen gefährdet. Schnecken: Adulte meist toleriert.
Zur Vergesellschaftung eignen sich friedliche südamerikanische Salmler, Panzerwelse (Corydoras) und ähnlich angepasste Buntbarsche.
Satanoperca daemon ist ein benthophager Allesfresser mit starker Neigung zu tierischer Kost. Artemia, Mückenlarven, Cyclops, Daphnien. Hochwertige sinkende Pellets, Spirulina-Tabletten. Pflanzliche Komponenten als Ergänzung. 3–4 kleine Portionen täglich.
Satanoperca daemon ist ein biparentaler Substratlaicher mit einem in der Gattung besondersen Brutpflegeverhalten: Die Eltern vergraben die Gelege unter einer Schicht feinem Kies (3–6 mm). Ohne geeigneten Kies wird die Brutpflegekette unterbrochen. Sehr schwer, kaum im Heimaquarium nachgezüchtet. Gelege: ca. 150–200 Eier. Stabiles, sehr weiches und saures Wasser nötig.
Satanoperca daemon stammt aus westlichen und zentralen Schwarzwasserhabitaten Südamerikas. Typische Habitate sind langsam fließende bis stehende Gewässerabschnitte mit tanninhaltigem, mineralarmem Wasser und feinen Sandsubstraten.
Äußere Geschlechtsunterschiede gering. Gravide Weibchen etwas bauchiger. Legedorn bei Weibchen zur Laichzeit sichtbar. Beide Geschlechter in Größe und Färbung sehr ähnlich.
Satanoperca daemon benötigt Temperaturen von 26–30 °C, einen pH-Wert von 4,5–6 und eine Gesamthärte von 1–5 °dGH. Obligat auf weiches, saures Schwarzwasser angewiesen.
Nein, Satanoperca daemon ist ein biparentaler Substratlaicher mit Eivergrabe-Verhalten. Die Eltern vergraben den Laich unter feinem Kies.
Sehr feiner Sand (0,2–1 mm) ist Pflicht für das Erdfressverhalten. Zusätzlich ein Bereich mit feinem Kies (3–6 mm) für die Fortpflanzung.
In Gruppen ab 5–8 Tieren. Außerhalb der Laichzeit einer der friedlichsten Buntbarsche.
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