
Harnischwelse
Gold-Nugget-Pleco (L018 / L081 / L177)
Baryancistrus xanthellus
- Endgröße: 25–30 cm
- Aquarium: ab 540 l
- Temperatur: 27-32 °C
- pH-Wert: pH 6-7,6
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Schwierig
Einzelgänger, territorial
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Zierfische, Familie Loricariidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Baryancistrus sind kräftig gebaute, schwer gepanzerte Harnischwelse mit breitem, flachem Kopf und kräftigem Saugmaul. Der Gattungsname bedeutet wörtlich „schwerer Ancistrus“. Ein charakteristisches Merkmal der Gattung ist die Membran, die Rücken- und Fettflosse miteinander verbindet.
bis 30 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
26-32 °CTemperatur
5,5-7,5pH-Wert
1-15 °dGHGesamthärte
ab 540 lAquariengröße
Die meisten Arten zeigen eine dunkle Grundfärbung mit auffälligen gelben, orangen oder weißen Punkten; einige Formen tragen leuchtende Farbsäume an den Flossen. Im Aquarium sind sie überwiegend bodenbewohnend und dämmerungs- bis nachtaktiv, wobei eingewöhnte Tiere auch tagsüber erscheinen können.
Baryancistrus stammen aus schnell fließenden, sauerstoffreichen Flussbereichen über Felsgrund und stellen entsprechend hohe Ansprüche an die Wasserqualität. Eine leistungsstarke Filterung (mindestens das 4-5-fache des Beckenvolumens pro Stunde) und hohe Sauerstoffsättigung sind unverzichtbar. Das Becken sollte mit großen, abgerundeten Steinen, stabilen Höhlen aus Ton oder Steinaufbauten und Wurzeln strukturiert werden. Sand oder feiner Kies eignen sich als Substrat. Aufwuchs sollte auf allen Oberflächen außer der Frontscheibe wachsen dürfen, damit die Tiere natürlich grasen können. Regelmäßige, großzügige Wasserwechsel und makellose Wasserqualität sind essenziell, da die Gattung empfindlich auf Nitratbelastung und Verschmutzung reagiert. Die Art hat einen vergleichsweise hohen Stoffwechsel und benötigt besonders nach dem Import mehrere Mahlzeiten täglich.
territorial, in großen Becken Gruppenhaltung möglich, friedlich gegenüber artfremden Fischen, mit zunehmendem Alter revierbildend gegenüber Artgenossen. Einzelhaltung oder kleine Gruppe bei ausreichend Platz und Sichtbarrieren. Verträglichkeit mit Wirbellosen: bedingt geeignet. Baryancistrus lassen sich gut mit mittelgroßen bis großen Salmlerarten und ruhigen Freischwimmern vergesellschaften, die andere Beckenbereiche nutzen. Bodenbewohnende Arten sollten mit Vorsicht gewählt werden, da insbesondere adulte Männchen innerartlich und gegenüber ähnlich lebenden Welsen zunehmend territorial werden. In ausreichend großen Becken mit genügend Höhlen und Sichtbarrieren ist die Haltung mehrerer Tiere möglich. Garnelen werden in der Regel nicht behelligt.
Baryancistrus sind spezialisierte Aufwuchsfresser, die in der Natur Biofilm, Periphyton, Kieselalgen und fadenförmige Algen von Felssubstraten abraspeln. Im Aquarium sollten hochwertige pflanzliche Welstabletten (Spirulina-basiert), Algenpaste und frisches, überbrühtes Gemüse (Zucchini, Paprika, Gurke) die Grundlage bilden. Ergänzend können Frost- und Lebendfutter (Artemia, Mückenlarven, gelegentlich Garnelenstücke) angeboten werden. Eine zu proteinreiche Ernährung kann zu Verdauungsproblemen führen. Baryancistrus sind keine Holzfresser und benötigen kein Holz als Nahrungsquelle.
Fortpflanzungstyp: Höhlenbrüter mit väterlicher Brutpflege
Zuchtschwierigkeit: Schwer
Zuchtwasser: pH 6,0-6,5, weiches Wasser (Leitfähigkeit unter 200 µS/cm), 28-34 °C. Auslöser: Simulation der Trocken-/Regenzeit-Abfolge. Zunächst eine kühlere Trockenphase (ca. 28 °C) über mehrere Wochen mit reduzierter Fütterung und weniger Wasserwechseln. Anschließend starke Temperaturerhöhung auf 33-34 °C bei gleichzeitiger Absenkung der Leitfähigkeit, verstärkter Strömung und Sauerstoffzufuhr. Das Weibchen legt die Eier in einer Höhle ab, das Männchen bewacht das Gelege bis zum Schlupf. Geschlechtsreife wird erst nach 4-5 Jahren erreicht. Die Zucht im Aquarium ist nur selten dokumentiert.
Zuchtwasser: 28 bis 34 °C, pH 6 bis 6,5
Baryancistrus bewohnen schnell fließende Stromschnellen und Katarakte im Amazonas- und Orinoco-Einzugsgebiet. Typische Habitate sind felsige Flussbereiche mit Granitblöcken, Kies und Sand, hoher Sauerstoffsättigung und starker Strömung. Die Tiere leben in Spalten und unter Steinen. Vegetation fehlt weitgehend; stattdessen dominieren Felsstrukturen mit Aufwuchs. Saisonale Schwankungen zwischen Trocken- und Regenzeit prägen den natürlichen Rhythmus der Tiere.
Männchen entwickeln mit zunehmendem Alter stärkere Odontoden (Hautzähnchen) an Brustflossen und Kiemendeckel sowie einen breiteren, massigeren Kopf. Weibchen sind meist fülliger in der Bauchpartie, insbesondere bei Laichansatz.
Baryancistrus sp. Erreicht bis zu 15-30 cm (je nach Art, SL).
Die empfohlenen Wasserwerte sind Temperatur 26-32 °C, pH 5,5-7,5, GH 1-15 °dGH.
Baryancistrus lassen sich gut mit mittelgroßen bis großen Salmlerarten und ruhigen Freischwimmern vergesellschaften, die andere Beckenbereiche nutzen. Bodenbewohnende Arten sollten mit Vorsicht gewählt werden, da insbesondere adulte Männchen innerartlich und gegenüber ähnlich lebenden Welsen zunehmend territorial werden.
Empfohlen wird ein Becken mit 150 cm Kantenlänge und 540 Liter.
Zuchtwasser: pH 6,0-6,5, weiches Wasser (Leitfähigkeit unter 200 µS/cm), 28-34 °C. Auslöser: Simulation der Trocken-/Regenzeit-Abfolge.
Baryancistrus sind spezialisierte Aufwuchsfresser, die in der Natur Biofilm, Periphyton, Kieselalgen und fadenförmige Algen von Felssubstraten abraspeln. Im Aquarium sollten hochwertige pflanzliche Welstabletten (Spirulina-basiert), Algenpaste und frisches, überbrühtes Gemüse (Zucchini, Paprika, Gurke) die Grundlage bilden.
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