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Wirbellose, Muscheln, Gattung Corbicula

Körbchenmuschel

Corbicula fluminea

Die Körbchenmuschel (Corbicula fluminea) ist eine kleine Süßwassermuschel aus Ostasien, die mittlerweile als invasive Art weltweit verbreitet ist. Ausgewachsen wird sie 3 bis 4 cm groß und besitzt ein kugeliges, geripptes Gehäuse in braun-gelber Färbung.

  • Schwierigkeit: Anfängerfreundlich
  • Wasser: mittelhart
Körbchenmuschel (Corbicula fluminea)
  • 3 bis 4 cmEndgröße

  • 3-5 JahreLebenserwartung

  • 18-25 °CTemperatur

  • 7-8pH-Wert

  • ab 40 lBeckengröße

Beschreibung

Im Aquarium lebt die Körbchenmuschel eingegraben im sandigen Bodengrund und filtriert Schwebstoffe, Plankton und Bakterien aus dem Wasser – sie ist damit ein natürlicher Wasserklärer. Das Becken sollte mindestens 40 Liter fassen und einen feinen Sandbodengrund bieten, in den sich die Muschel eingraben kann. Grober Kies ist ungeeignet. Die Wassertemperatur sollte zwischen 18 und 25 Grad liegen, der pH-Wert bei 7,0 bis 8,0. Als reiner Filtrierer braucht die Muschel ausreichend Nahrungspartikel im Wasser. In sehr sauberen Becken kann Staubfutter oder Phytoplankton zugefüttert werden. Die Fortpflanzung erfolgt im Süßwasser – Corbicula ist ein Zwitter und kann sich selbst befruchten. Die Lebenserwartung liegt bei 3 bis 5 Jahren.

Aussehen

Kleine Süßwassermuschel, 3-4 cm. Kugeliges, geripptes Gehäuse. Braun-gelbe Färbung mit konzentrisch angeordneten Wachstumsringen. Innenseite weißlich bis violett.

Haltung

Diese Art lebt in konstantem, sauberem Wasser und braucht einen feinen, weichen Grund. Sie filtert das Wasser, um Plankton als Nahrung aufzunehmen. Die Körbchenmuschel, auch Corbicula fluminea genannt, benötigt keine aufwändige Beckeneinrichtung. Mit einfachen Verstecken im Sediment und ruhigen Lebensräumen kommt sie gut mit anderen Arten zurecht. Krankheiten treten selten auf und werden kaum beobachtet. Die Fortpflanzung verläuft unauffällig, und es gibt kaum Schwierigkeiten bei der Aufzucht der Jungtiere.

Vergesellschaftung

Völlig friedlich. Idealer Filtrierer für Gemeinschaftsbecken. Nicht mit Krebsen oder Schmerlen halten (werden gefressen). Sandiger Bodengrund ist Pflicht.

Ernährung

Filtrierer! Filtriert Schwebstoffe, Plankton, Bakterien und Mikroalgen aus dem Wasser. Natürlicher Wasserklärer. In sehr sauberen Becken mit Staubfutter oder Phytoplankton-Präparaten zufüttern. Braucht Calcium für die Schale. Als Filtrierer ist sie auf eine dauerhafte, leichte Strömung angewiesen: nur so werden ihr laufend Schwebstoffe zugetrieben. In stehendem Wasser verhungert sie langsam, ohne dass man es ihr ansieht.

Zucht und Verhalten

Zwitter, kann sich selbst befruchten. Brütet Larven (Glochidien) in den Kiemen aus. Sehr vermehrungsfreudig unter guten Bedingungen. Invasive Art in vielen Ländern außerhalb Asiens.

Gut zu wissen

  • Süßwassermuschel, KEINE Schnecke!
  • Filtrierer: klärt das Wasser auf natürliche Weise
  • Grabt sich in sandigen Boden ein
  • Braucht Nahrungspartikel im Wasser (Staubfutter in sauberen Becken)
  • Zwitter – kann sich selbst befruchten und stark vermehren
  • Invasive Art außerhalb Asiens – NIEMALS in heimische Gewässer aussetzen!
  • Kupferhaltige Medikamente, Düngemittel und Schneckenbekämpfungsmittel sind für Wirbellose tödlich, auch in geringer Dosis; bei Behandlungen im Becken kupferfreie Präparate verwenden

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht die Körbchenmuschel?

18 bis 25 °C, pH 7,0 bis 8,0.

Wie groß muss das Aquarium sein?

Ab 40 Liter mit feinem Sandbodengrund

Was frisst die Körbchenmuschel?

Filtrierer! Filtriert Schwebstoffe, Plankton, Bakterien und Mikroalgen aus dem Wasser. Natürlicher Wasserklärer.

Kann man die Körbchenmuschel vergesellschaften?

Völlig friedlich. Idealer Filtrierer für Gemeinschaftsbecken. Nicht mit Krebsen oder Schmerlen halten (werden gefressen). Sandiger Bodengrund ist Pflicht.

Wie schwer ist die Haltung?

Diese Art lebt in konstantem, sauberem Wasser und braucht einen feinen, weichen Grund. Sie filtert das Wasser, um Plankton als Nahrung aufzunehmen.

Hinweis zu den Daten

Disclaimer

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Fragen und Erfahrungen

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Passt ins Becken dazu

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Glühlichtbärbling

Karpfenfische

Glühlichtbärbling

Danio choprae

  • Endgröße: 3-3,5 cm
  • Becken: ab 80 l
  • Temperatur: 16-26 °C
  • pH-Wert: pH 6-8
  • Wasserhärte: weich bis mittelhart
  • Schwierigkeit: Einfach

Friedlich, garnelentauglich, bis 12 cm

Rosy-Zwergschmerle (Physoschistura mango), Männchen

Schmerlen

Rosy-Zwergschmerle

Physoschistura mango

  • Endgröße: 3 cm TL
  • Becken: ab 60 l
  • Temperatur: 20-24 °C
  • pH-Wert: pH 7-8
  • Wasserhärte: mittel bis hart
  • Schwierigkeit: Mittelschwer

Friedlich, garnelentauglich, bis 12 cm

Rückenstrichgarnele

Garnelen

Rückenstrichgarnele

Neocaridina davidi (heteropoda)

  • Endgröße: bis 3 cm
  • Becken: ab 20 l
  • Temperatur: 18-28 °C
  • pH-Wert: pH 6,5-8
  • Wasserhärte: mittelhart
  • Schwierigkeit: Anfängerfreundlich

Verträglich, Wasser passt

Große Amazonas-Schwertpflanze

Rhizompflanzen

Große Amazonas-Schwertpflanze

Echinodorus bleheri

  • Wuchshöhe: 20-60 cm
  • Licht: mittel bis viel
  • Temperatur: 22-26 °C
  • pH-Wert: pH 6,5-7,5
  • Platz im Becken: Hintergrundpflanze
  • Wasserhärte: weich bis hart

Passende Pflanze: Echinodorus

Ähnliche Arten

Aus der Gruppe Muscheln, ähnlich groß.

Alle Wirbellose
Ornamentmuschel

Muscheln

Ornamentmuschel

Scabies crispata

  • Endgröße: 5 bis 10 cm
  • Becken: ab 40 l
  • Temperatur: 22-28 °C
  • pH-Wert: pH 7-8
  • Wasserhärte: mittelhart
  • Schwierigkeit: Anspruchsvoll
Haifischflossenmuschel

Muscheln

Haifischflossenmuschel

Hyriopsis bialatus

  • Endgröße: 15 bis 25 cm
  • Becken: ab 200 l
  • Temperatur: 18-25 °C
  • pH-Wert: pH 7-8
  • Wasserhärte: mittelhart
  • Schwierigkeit: Anspruchsvoll

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