
Karpfenfische
Punktierter Zwergdanio
Danio tinwini
- Endgröße: 3 cm
- Aquarium: ab 54 l
- Temperatur: 18-26 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,5
- Wasserhärte: weich
- Schwierigkeit: Einfach
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Danionidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Danio choprae, der Glühlichtbärbling, ist ein kompakt gebauter, leuchtend gefärbter Schwarmfisch aus der Familie Danionidae (früher Cyprinidae). Die Art wurde ursprünglich 1928 von Hora beschrieben und ist heute taxonomisch gut etabliert – der gültige Name bleibt Danio choprae, obwohl phylogenetische Analysen auch die Zuordnung in den Danio-choprae-Komplex bestätigt haben.

3-3,5 cmEndgröße
3-5 JahreLebenserwartung
16-26 °CTemperatur
6-8pH-Wert
1-12 °dGHGesamthärte
ab 80 lAquariengröße
Die Art erreicht eine Standardlänge von etwa 3 bis 3,5 cm und zeigt ein einzigartiges Farbmuster: Die Grundfarbe ist grünlich-grau bis silbrig, überzogen von einem intensiv orangeroten Längsband, das vom Kopf bis zur Schwanzflosse zieht. Auf den Flanken sind mehrere blauschwarze vertikale Streifen sichtbar, die zusammen mit gelblich gesäumten Flossen ein dekoratives, leuchtendes Erscheinungsbild ergeben. Männchen sind deutlich intensiver gefärbt als Weibchen. Danio choprae stammt aus den kühlen, sauerstoffreichen Bergbächen Nordmyanmars, speziell aus dem Einzugsgebiet des oberen Irrawaddy und dem Mogaung-Flusssystem in der Kachin-Provinz. Die Art ist subtropisch geprägt und profitiert im Aquarium von einer kühleren Winterperiode – eine dauerhafte tropische Haltung über 26 °C verkürzt die Lebenserwartung und führt zu beschleunigter Alterung.
Danio choprae benötigt eine Wassertemperatur von 16 bis 26 °C, einen pH-Wert von 6,0 bis 8,0 und eine Gesamthärte zwischen 1 und 12 °dGH. Die Art ist hinsichtlich der Wasserwerte sehr anpassungsfähig, solange die Temperatur der subtropischen Herkunft entspricht. Wichtig zur Temperatur: Als subtropische Bergbach-Art profitiert Danio choprae von einer saisonalen Temperaturschwankung. Eine kühlere Winterperiode von 18 bis 20 °C über 2 bis 3 Monate mimt das natürliche Klima und verlängert die Lebenserwartung deutlich. Eine dauerhafte Haltung über 26 °C beschleunigt den Stoffwechsel, verkürzt das Leben und macht die Tiere krankheitsanfällig. Im Sommer darf die Temperatur kurzfristig auf 28 °C steigen, aber dauerhaft sollte 25 °C das Maximum sein. Beckengröße: Mindestens 80 cm Kantenlänge und 80 Liter für eine Gruppe von 8 bis 10 Tieren. Größere Becken sind wegen des ausgeprägten Schwimmbedürfnisses deutlich vorteilhafter. Einrichtung: freier Schwimmraum im mittleren Wasserbereich kombiniert mit Verstecken, Kies oder feiner Kies-Sand-Mix als Substrat, abgerundete Steine, Wurzeln. Mäßige bis kräftige Wasserbewegung mit guter Sauerstoffversorgung ist wichtig – Danio choprae ist eine Bergbach-Art und benötigt Strömung. Eine geschlossene Abdeckung ist Pflicht, da die Art ein ausgeprägtes Sprungverhalten zeigt. Bei Parasitenbefall Malachitgrün-Formalin, Huminstoffe oder eine vorsichtige, kurzzeitige Temperaturerhöhung nutzen.
Kupfer: Danio choprae reagiert empfindlich auf kupferbasierte Medikamente. In weichem, saurem Wasser sind Kupferionen besser bioverfügbar, die Spanne zwischen wirksamer und schädigender Dosis ist entsprechend klein; Kiemenschäden sind die typische Folge. Kupferpräparate deshalb nicht auf Verdacht einsetzen. Bei Verdacht auf Ich oder Samtkrankheit zuerst die Diagnose sichern; als Alternativen kommen je nach Befund Malachitgrün-Formalin-Präparate, Huminstoffe oder eine vorsichtige Temperaturführung in Betracht, dosiert nach Anleitung des jeweiligen Präparats.
Danio choprae ist ein ausgeprägter Schwarmfisch und sollte in Gruppen von mindestens 8 bis 10 Tieren gehalten werden – größere Schwärme von 15 bis 20 Tieren sind deutlich besser und zeigen das charakteristische, aktive Schwimmverhalten. In kleineren Gruppen wirkt die Art unruhig, verblasst farblich und versteckt sich viel. Das Temperament ist friedlich und lebhaft. Während der Balzzeit steigt die Aktivität der Männchen deutlich mit Werbe- und Verfolgungsverhalten, bleibt aber immer harmlos. Die Art ist sehr aktiv und benötigt ausreichend freien Schwimmraum im mittleren Wasserbereich. Geeignete Beifische sind andere friedliche, kleinere asiatische Arten mit ähnlichen Temperaturansprüchen: kleine Rasboras, Keilfleckbärblinge, Hengelbärblinge, friedliche Schmerlen und kleine Bodenfische wie Corydoras-Panzerwelse. Wegen der subtropischen Herkunft passen auch Arten wie Tanichthys albonubes temperaturmäßig. Ungeeignet sind aggressive Arten, große räuberische Fische oder ausgesprochen wärmebedürftige tropische Arten wie Diskus. Schnecken werden toleriert; adulte Zwerggarnelen werden meist nicht angegriffen, sehr kleiner Garnelennachwuchs kann gefressen werden.
Danio choprae ist ein Allesfresser mit Tendenz zu tierischer Kost. In der Natur jagt die Art kleine Insektenlarven, Zooplankton und Mikroorganismen aus der Wassersäule und zwischen den Kieselsteinen. Im Aquarium akzeptiert sie bereitwillig hochwertiges Trockenfutter (Flocken, feines Granulat) als Basis, gedeiht aber besonders gut mit regelmäßigen Gaben von Lebend- und Frostfutter: Artemia-Nauplien, Cyclops, Daphnien und Mückenlarven. Eine abwechslungsreiche, proteinreiche Ernährung ist besonders wichtig für die volle Farbintensität des namensgebenden orangeroten Längsbandes und die Zuchtbereitschaft. Was innerhalb von 2 bis 3 Minuten nicht gefressen wird, ist zu viel.
Danio choprae ist ein Freilaicher ohne Brutpflege. Die Zucht gilt als mittelschwer und ist gut dokumentiert. Als Auslöser für das Laichverhalten wirken große Wasserwechsel mit um einige Grad kühlerem Wasser – dies imitiert die Monsun-Regenzeit im natürlichen Habitat und triggert die Reproduktion. Zuchtbedingungen: Temperatur 22 bis 26 °C (während Konditionierung höher, für den Laichvorgang etwas kühler), pH 6,5 bis 7,5, weiches bis mittelhartes Wasser (GH 2 bis 10 °dGH). Eine vorherige Konditionierung der Elterntiere mit hochwertigem Lebendfutter über 1 bis 2 Wochen verbessert die Ergebnisse deutlich. Für den Laichvorgang eignet sich ein separates Zuchtbecken mit Laichrost oder einer dichten Javamoos-Bank – die Eier sind nicht klebrig und fallen zwischen die Schutzschicht, aus der die Elterntiere sie nicht erreichen. Die Elterntiere sind ausgeprägte Laichräuber und müssen unmittelbar nach dem Ablaichen entfernt werden. Die Inkubationszeit beträgt etwa 72 Stunden bei 24 bis 25 °C. Die Larven sind nach weiteren 2 bis 3 Tagen freischwimmend und benötigen als Erstfutter Infusorien und Pantoffeltierchen, später Artemia-Nauplien und feines Staub-Futter.
Zuchtwasser: 22 bis 26 °C, pH 6,5 bis 7,5, bis 10 °dGH
Danio choprae stammt aus dem Norden Myanmars, konkret aus dem Einzugsgebiet des oberen Irrawaddy und dem Mogaung-Flusssystem in der Kachin-Provinz. Die Art besiedelt kühle, sauerstoffreiche Bergbäche mit klarem Wasser, kiesigem bis steinigem Bodengrund und mäßiger bis kräftiger Strömung. Diese Bergbachhabitate liegen in bewaldeten Tälern und werden durch das subtropische Monsun-Klima Nord-Myanmars geprägt. Die Wassertemperaturen schwanken in den natürlichen Habitaten saisonal deutlich zwischen etwa 16 °C in der Trockenzeit und 26 °C während der warmen Monsunzeit. Der pH-Wert liegt im neutralen bis leicht alkalischen Bereich (6,5 bis 7,5), die Wasserhärte ist weich bis mittelhart (1 bis 12 °dGH). Hoher Sauerstoffgehalt durch die ständige Strömung ist ein wichtiges Merkmal der Habitate.
Männchen von Danio choprae sind deutlich intensiver gefärbt als Weibchen – besonders das namensgebende orangerote Längsband und die blauschwarzen Vertikalstreifen sind bei ausgewachsenen Männchen leuchtender und kontrastreicher. Ihr Körperbau ist schlanker und hydrodynamischer. Weibchen erscheinen farblich etwas blasser, sind tendenziell minimal größer und zeigen einen rundlicheren Körperbau. Besonders während der Laichbereitschaft wirken sie deutlich fülliger im Bauchbereich. Die Geschlechtsunterscheidung ist bei geschlechtsreifen Tieren einfach.
Danio choprae benötigt eine Wassertemperatur von 16 bis 26 °C, einen pH-Wert von 6,0 bis 8,0 und eine Gesamthärte zwischen 1 und 12 °dGH. Als subtropische Bergbach-Art profitiert die Art von einer kühleren Winterperiode (18 bis 20 °C).
Danio choprae erreicht eine Standardlänge von etwa 3 bis 3,5 cm. Die Art zeigt ein leuchtend orangerotes Längsband und blauschwarze Vertikalstreifen als markante Erkennungsmerkmale.
Ja, mit anderen friedlichen, kleinbleibenden asiatischen Arten wie kleinen Rasboras, Keilfleckbärblingen oder Corydoras. Wichtig: Temperaturkompatibilität beachten – nur mit anderen subtropisch-kühleren Arten kombinieren, nicht mit strikt tropischen Fischen. Haltung zwingend in Gruppen von mindestens 8 bis 10 Tieren.
Ja, die Zucht ist dokumentiert und gilt als mittelschwer. Danio choprae ist ein Freilaicher ohne Brutpflege. Laichauslöser sind Wasserwechsel mit kühlerem Wasser, die die Monsun-Regenzeit simulieren. Elterntiere nach dem Ablaichen entfernen, da sie Laichräuber sind. Inkubation etwa 72 Stunden bei 24 bis 25 °C.
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