
Bärblinge
Roter Zwergbärbling
Microrasbora rubescens
- Endgröße: 3 cm
- Becken: ab 54 l
- Temperatur: 20-24 °C
- pH-Wert: pH 6-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
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Zierfische, Familie Nemacheilidae
Physoschistura mango
Die Rosy-Zwergschmerle (wissenschaftlich Physoschistura mango, Handelsname Yunnanilus sp. „Rosy“) gehört mit nur 3 cm Gesamtlänge zu den kleinsten Schmerlenarten im Aquarienhandel. Die Grundfärbung variiert je nach Stimmung und Haltungsbedingungen von blassbeige bis zu einem warmen, leuchtenden Rosaton. Männchen in Balzstimmung zeigen eine kräftigere Rotfärbung, besonders im vorderen Körperbereich.
3 cm TLEndgröße
3-5 JahreLebenserwartung
20-24 °CTemperatur
7-8pH-Wert
2-12 dGHGesamthärte
ab 60 lBeckengröße
Weibchen sind blasser und fülliger. Der Körperbau ist schlank und walzenförmig mit nach unten gerichtetem Maul. Die Art gehört zur Familie Nemacheilidae und wurde 2023 als Physoschistura mango wissenschaftlich beschrieben. Im Handel wird sie oft noch als Yunnanilus sp. „Rosy“ oder „Rosy Loach“ geführt. Die kleine Schmerle kommt aus dem nördlichen Myanmar, östlich der Stadt Hopong.
Die Rosy-Zwergschmerle bevorzugt kühle bis gemäßigte Temperaturen von 20 bis 24 °C und einen pH-Wert von 7,0 bis 8,0. Sie kommt wie der syntopische Perlhuhnbärbling aus einem relativ harten Gewässer. Dauertemperaturen über 25 °C machen die Tiere im Aquarium kurzlebig. Für eine Gruppe von 10 oder mehr Tieren empfehlen sich ein Becken ab 60 cm Kantenlänge und mindestens 60 Liter, für größere Gruppen oder Zuchtansätze sind 80 Liter oder mehr sinnvoll. Die Einrichtung besteht aus feinem Sand oder dunklem Kies, dichter Bepflanzung (Javamoos, Eleocharis, Cryptocoryne) und moderater Beleuchtung. Gute Filterung bei moderater Strömung.
Friedliche, gesellige Art; für artgerechte Haltung werden Gruppen von mindestens 8–10 Tieren empfohlen, gerne mehr. In der Gruppe zeigen Männchen interaktives Balzverhalten ohne ernste Konflikte. Gegenüber anderen Aquariumbewohnern vollständig friedlich; aufgrund der Winzigkeit ist die Vergesellschaftung mit größeren Fischen jedoch riskant (Fressfeinde). Ideale Mitbewohner sind ähnlich kleine, friedliche Fische mit ähnlichen Ansprüchen an Wasser und Einrichtung: Perlhuhnbärblinge (Danio margaritatus), Querstreifenbärblinge (Danio erythromicron) und Nacktlauben (Sawbwa resplendens). Herkunft: Die kleine Schmerle kommt aus dem nördlichen Myanmar, östlich der Stadt Hopong. Geeignete Mitbewohner: ausschließlich sehr kleine, friedliche Fische mit ähnlichen Wasseransprüchen (Danio margaritatus, Danio erythromicron, Sawbwa resplendens). Zwerggarnelen (adulte Neocaridina, Caridina) sind als Mitbewohner geeignet; Junggarnelen können vom Rosy Loach gefressen werden. Schnecken sind sicher. Keine mittelgroßen oder größeren Fische, die die Winzlinge fressen oder bedrängen könnten.
Die Rosy-Zwergschmerle ist ein Mikropredator. In der Natur werden winzige Krebstiere, Würmer und Zooplankton erbeutet. Im Aquarium werden bevorzugt sehr kleine Lebendfutter und Frostfutter angenommen: Artemia-Nauplien, Cyclops, Mikrowürmer und Grindal-Würmer. Fein gemahlenes Mikrogranulat wird nach Eingewöhnung akzeptiert. Lebende oder gefrorene Kleinstorganismen sind für gutes Gedeihen und intensive Färbung nötig.
Zucht im Aquarium vereinzelt gelungen (in Deutschland und internationalen Hobbykreisen dokumentiert). Die Art laicht bevorzugt über grobem Kies ab, in dessen Lücken die Eier vor den stark laichräuberischen Elterntieren geschützt sind; mit grobem Bodengrund gelingt die Vermehrung vergleichsweise einfach. Keine Brutpflege. Eier sind sehr klein; Jungfische benötigen paramecien-große Nahrung in den ersten Tagen. Zuchtauslösung durch Wasserwechsel mit etwas kühlererem Wasser und gute Konditionierung mit Lebendfutter. Der Fortpflanzungstyp ist nicht dokumentiert; wahrscheinlich handelt es sich um einen freilaichender Substratlaicher in Pflanzendickichten.
Physoschistura mango stammt aus einem sehr eng begrenzten Gebiet im nördlichen Shan-Staat in Myanmar, östlich des Inle-Sees nahe der Stadt Hopong. Die Art bewohnt flache, klare, stark vegetationsreiche Gewässer in Höhenlagen von etwa 1.040 m, ist also eine subtropische Hochlandart und keine typische Tropenart. Die Typuslokalität besteht aus dauerhaft überfluteten Grasflächen und kleinen Teichen mit nur etwa 30 cm Wassertiefe. Das Wasser ist klar, still bis sehr langsam fließend und dicht mit Unterwasservegetation durchsetzt. Der Untergrund ist schlammig-sandig, oft mit einer Schicht abgestorbener Pflanzenteile bedeckt. Die Wassertemperaturen schwanken saisonal und liegen im Sommer bei 22 bis 26 °C, im Winter bei 15 bis 20 °C. Die höheren Sommerwerte entstehen bei 30 cm Wasserstand und Sonneneinstrahlung, sie sind kein Haltungsziel.
Männchen in Hochform zeigen deutlich intensivere Rosafärbung. Weibchen sind blasser und fülliger (besonders bei Laichbereitschaft). Das Geschlecht ist bei gut ausgeprägten Tieren recht zuverlässig an der Körperfülle und Farbintensität erkennbar.
Die Rosy-Zwergschmerle erreicht ca. 3 cm TL. Aquarientiere bleiben oft etwas kleiner als Wildfänge.
Empfohlen wird ab mind. 54 L (60 cm), empfohlen 80 L+ für Gruppe. Größere Becken sind immer besser.
Die optimale Temperatur liegt zwischen 20 und 24 °C.
Die Rosy-Zwergschmerle ist ein Mikropredator und erbeutet winzige Krebstiere, Würmer und Zooplankton. Im Aquarium werden Artemia-Nauplien, Cyclops sowie Mikro- und Grindalwürmer bevorzugt; feines Mikrogranulat nimmt sie nach der Eingewöhnung an.
Geeignet sind ähnlich kleine, friedliche Fische mit ähnlichen Wasseransprüchen: Perlhuhnbärblinge (Danio margaritatus), Querstreifenbärblinge (Danio erythromicron) und Nacktlauben (Sawbwa resplendens). Mit dem Perlhuhnbärbling kommt die Art in der Natur syntop vor.
Die Art eignet sich für erfahrene Einsteiger mit etwas Aquaristikpraxis.
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