
Layout 117
Komorebi
von Manuel Losada
- Volumen: 80 l
- Pflege je Woche: 1 bis 2 Std.
- Pflanzenarten: 10 Pflanzen
- CO2: 28 mg/l
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Aquarienlayout 77
von George Farmer

80 lVolumen
1 bis 2 StundenPflege je Woche
10Pflanzenarten
Letztes Jahr verbrachte ich in Verbindung mit meiner Arbeit einige Monate im
Ausland und hatte nach meiner Heimkehr Lust, ein schönes Aquascape einzurichten. Dieses Layout war in der Vorbereitung sehr zeitaufwändig. Den gesamten Prozess habe ich unter www.ukaps.org/forum in englischer Sprache ins Netz gestellt. Der Artikel wurde 50.000 Mal aufgerufen. Ursprünglich hatte ich an eine Steinkomposition im Iwagumi-Stil gedacht, entschied mich dann jedoch dafür, Manzanita und versteinertes Holz zu verwenden. Ich wollte nämlich gern eine Technik in Bezug auf Moose ausprobieren, von der ich kürzlich gehört hatte. Dabei wird das Moos fein zerteilt und am Dekorationsmaterial befestigt. Dann lässt man es außerhalb des Wassers, aber in einem feuchten Klima anwachsen.
Ich wandte mich an Tropica, wo man mir empfahl, einen Biojoghurt unter das Moos zu mischen. Daher zerkleinerte ich das Moos (Riccardia chamedryfolia und Fissidens fontanus) zusammen mit Joghurt und Osmosewasser mit einem Stabmixer. Anschließend verteilte ich diese Moospaste ganz einfach mit einem Pinsel auf den Wurzeln und Steinen.
Ich pflanzte alle übrigen Pflanzen in den feuchten Bodengrund (TMC NutraSoil) und deckte das Aquarium mit Glas ab. Tägliche befeuchtete ich die Pflanzen mit Hilfe eines Wasserzerstäubers mit Osmosewasser, dem etwas Flüssigdünger zugesetzt war. Dieses Verfahren bezeichnet man als ‚Dry Start‘. Nach drei Wochen füllte ich das Aquarium mit Wasser, und zu meiner großen Erleichterung blieb das Moos an den Wurzeln und Steinen haften. Die anderen Pflanzen gediehen in der Dry-Start-Periode sehr gut, einigen Arten gelang jedoch die Umstellung auf das Leben unter Wasser nicht, und sie gingen ein. Aus diesem Grund werde ich das Dry-Start-Verfahren künftig nur noch für Moose verwenden. Die Mixer-Methode mit dem Joghurt funktionierte hervorragend und eignet sich optimal für sehr feine, kleine Pflanzen wie z. B. Riccardia chamedryfolia.
Später im Leben dieses Aquariums tauschte ich einige Pflanzen aus und fügte neue hinzu. Der beste Neuzugang war Hemianthus ‚Cuba‘, der sehr attraktiv mit Eleocharis ‚mini‘ zusammenwuchs und für eine sehr schöne Textur im Vordergrund sorgte






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