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Wasserpflanzen, Moose, Gattung Riccardia

Riccardia chamedryfolia

Lebermoos, Korallenmoos

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Das langsam wachsende Korallenmoos Riccardia chamedryfolia ist auch als Mini Pellia bekannt und wird wegen seiner sehr geringen Wuchshöhe, seines rüschenartigen Wuchses und seines besonders filigranen Aussehens in der Pflanzenaquaristik und im Aquascaping sehr geschätzt. Gerne wird das zu den Lebermoosen gehörige Korallenmoos dazu verwendet, Wurzeln und Steine zu begrünen. Auf flachen Steinen kultivierte Riccardia chamedryfolia wirkt im Vordergrund kleiner Aquarien und Nanoaquarien besonders hübsch.

  • Aufsitzerpflanze
Lebermoos, Korallenmoos (Riccardia chamedryfolia)
  • 1 – 3 cmWuchshöhe

  • 18-28 °CTemperatur

  • 5,5-7pH-Wert

  • wenig bis vielLicht

  • 6-14 mg/lCO2

  • LangsamWachstum

Beschreibung

Die feinen, Korallenästchen ähnlichen Triebe des Korallenmooses wachsen mit der Zeit auf dem Untergrund fest; bis die Rhizoide Fuß gefasst haben, sollte man das Mini Pellia aufbinden oder mit einem speziellen Pflanzenkleber auf Cyanacrylatbasis aufkleben. Riccardia chamedryfolia zeigt im Aquarium mittelgrüne bis dunkelgrüne Farben. 

Korallenmoos braucht wenig Licht und fühlt sich auch im Schatten höherer Pflanzen oder der Aquariendekoration noch wohl. Unter viel Licht wachsen die Polster kompakter und buschiger, unter wenig Licht können sie etwas zotteliger wirken.

Mini Pellia reagiert auf einen regelmäßigen (naturgemäß geringen) Rückschnitt mit einem sehr schön verzweigten, besonders flachen und kriechenden Wuchs, der sehr natürlich und filigran wirkt. 

Um Korallenmoos zu vermehren, kann man die Polster einfach mit den Fingern auseinanderzupfen und so teilen. Auch der Rückschnitt kann natürlich dazu verwendet werden, anderswo ein neues Polster aus Riccardia chamedryfolia anzusiedeln.

Das ziemlich anspruchslose Korallenmoos wächst auch ohne zusätzliche CO2-Düngung willig, mit CO2 geht das Wachstum ein wenig schneller vonstatten. An die Wasserhärte hat das Lebermoos keine Ansprüche – lediglich Temperaturen über 28 °C werden nicht vertragen.

Quelle : USCAPE

Düngung

Moose haben geringen Nährstoffbedarf. Gelegentliche Flüssigdüngung ausreichend. Kein Bodendünger nötig.

Bodengrund

Kein Bodengrund nötig, wird auf Steine, Wurzeln oder Hardscape aufgebunden oder aufgeklebt

Schädlinge und Krankheiten

Fadenalgen können sich im Moospolster festsetzen. Regelmäßiges Auslichten und algenfressende Garnelen beugen vor.

Galerie

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