Riccardia chamedryfolia

Deutscher Name: Lebermoos

Herkunft: Südostasien
Farben: Grün
Lichtbedarf: viel Licht
Typ: Aufsitzerpflanze
Pflanzengruppe: Moose
Gattung:Riccardia

Beschreibung

Das Korallenmoos Riccardia chamedryfolia, auch Mini Pellia genannt, ist ein fein verzweigtes Lebermoos, das auf Hardscape aufgebunden dichte, kissenartige Polster bildet. Es gibt mindestens drei verschiedene Riccardia-Typen im Handel.Das Moos wird auf Steine und Wurzeln aufgebunden oder aufgeklebt. Es wächst langsam und braucht Geduld. Mittlere Beleuchtung und gute Wasserqualität sind wichtig.Wichtig ist, dass die Aquarium Temperatur nicht zu warm ist – ab 28 Grad Celsius neigt das Moos zum Kümmern. Beim Aufbinden sollte man das Moos in einer dünnen Schicht auf dem Hardscape verteilen und mit feinem Faden oder einem Haarnetz fixieren. Zu dicke Schichten führen dazu, dass die unteren Teile kein Licht mehr bekommen und absterben. Regelmäßiges Zurückschneiden mit einer scharfen Pflanzenschere hält das Moospolster kompakt und fördert dichten Nachwuchs. In Garnelenbecken sind Moose besonders beliebt, da sie den Tieren als Weidegrund und Versteck dienen. Kompakt halten kann man das Moos durch regelmäßigen Schnitt. Dabei sollte man immer nur die obere Schicht zurückschneiden und die Basis stehen lassen, damit das Polster dicht und gesund nachwachsen kann. Eine zu starke Strömung direkt auf dem Moospolster kann dazu führen, dass sich einzelne Teile lösen. Eine moderate Wasserströmung im Becken ist jedoch generell förderlich für die Nährstoffversorgung des Mooses. Vermehrt wird das Moos durch Teilen der Polster.

CO² bedarf: 5-15 mg/l
Wachstumsgeschwindigkeit: Langsam
Düngung: Moose haben geringen Nährstoffbedarf. Gelegentliche Flüssigdüngung ausreichend. Kein Bodendünger nötig.
Aquariengröße: ab 30 Liter
PH-wert
5,5-7,0
Temperatur:
18 bis 28 °C
Wuchshöhe:
1 - 3 cm
Vermehrung:
Teilung
Bodenanforderung
torfig
Verwendung im Aquarium:
Vordergrund
Schädlinge oder Krankheiten:
Fadenalgen können sich im Moospolster festsetzen. Regelmäßiges Auslichten und algenfressende Garnelen beugen vor.
Verträgliche Wirbellose: Garnelen, Schnecken
Verträgliche Zierfische: Friedfische, Salmler, Schwarmfische, Welse

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