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Podcast · Folge 467

Apistogramma verstehen (Kevin Brömme)

Zu Gast heute: Kevin Brömme – mit dem Thema "Apistogramma verstehen – Haltung, Pflege und Zucht der Zwergbuntbarsche".

2 Minuten Lesezeit zu den Shownotes

Zu Gast heute: Kevin Brömme – mit dem Thema „Apistogramma verstehen – Haltung, Pflege und Zucht der Zwergbuntbarsche“.

Mit ihren beeindruckenden Farben, ihrem spannenden Sozialverhalten und ihrer ausgeprägten Brutpflege begeistern Apistogramma Aquarianer auf der ganzen Welt. In dieser Episode spricht Moderator Lucas Müller erneut mit Kevin Brömme, der sich intensiv mit der Haltung und Zucht dieser faszinierenden südamerikanischen Zwergbuntbarsche beschäftigt.

Was genau ist Apistogramma?

Kevin erklärt, warum die Gattung so vielfältig ist: von unscheinbaren Arten mit toller Körperform über besonders farbenfrohe Arten bis zu den seltenen maulbrütenden Arten. Mit rund 100 wissenschaftlich beschriebenen und geschätzt 200 bis 300 unbeschriebenen Formen gibt es für Apistogramma-Fans immer wieder Neues zu entdecken, unter anderem auf der von Kevin empfohlenen Seite tomc.no.

Einstieg für Anfänger

Als einsteigerfreundliche Arten empfiehlt Kevin unter anderem Apistogramma macmasteri, Apistogramma hongsloi und Apistogramma borellii, allesamt robuste Arten, die auch Anfängerfehler verzeihen und sich gut im Zoofachhandel finden lassen.

Das richtige Aquarium einrichten

Feiner Sandboden, viel Holz und Laub sowie reichlich Versteckmöglichkeiten, das braucht ein Apistogramma-Aquarium, um das natürliche Verhalten der Tiere zu zeigen. Kevin erklärt, warum er bei einem 60-Zentimeter-Aquarium bewusst auf Beifische verzichtet und ab welcher Aquariengröße eine größere Gruppe oder eine Vergesellschaftung mit anderen Fischen möglich wird.

Wasserwerte und Osmosewasser

Apistogramma stammen häufig aus weichem, saurem Wasser. Kevin berichtet, wie er seine Aquarien komplett auf Osmosewasser fährt und welche pH-Werte und Leitwerte sich bei ihm bewährt haben, je nachdem ob es sich um Tiere aus dem Zoofachhandel oder um Wildfänge handelt.

Fütterung: Weniger ist mehr

Warum Kevin fast ausschließlich Lebendfutter wie Tubifex, Grindalwürmer, weiße Mückenlarven und Artemia-Nauplien füttert, warum Apistogramma in der Natur eher Hungerleider sind und weshalb er bei roten Mückenlarven inzwischen vorsichtig ist.

Sozialverhalten und Brutpflege

Von der auffälligen Verfärbung der Weibchen vor der Eiablage über die teils aggressive Verteidigung der Höhle bis zu den seltenen maulbrütenden Arten: Kevin beschreibt, wie unterschiedlich sich Apistogramma-Paare bei der Brutpflege verhalten können und worauf man als Halter achten sollte.

Nachzucht und Jungfischaufzucht

Frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien ab dem ersten Tag, der Umstieg auf Mikrowürmer nach sechs bis acht Wochen und ein Fehler, den Kevin selbst einmal gemacht hat, die Überfütterung der Jungtiere.

Zum Abschluss verrät Kevin seinen wichtigsten Tipp für alle, die sich intensiver mit Apistogramma beschäftigen möchten, und warum der Austausch mit erfahrenen Haltern aus seiner Sicht durch nichts zu ersetzen ist.


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