
Panzerwelse
Neon-grüner Metallpanzerwels
Corydoras sp. CW009
- Endgröße: bis 6 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 22-26 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Callichthyidae
Osteogaster eques
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Osteogaster eques ist ein kompakt gebauter Panzerwels aus der Familie Callichthyidae mit einer Maximalgröße von ca. 5,4 cm SL (im Aquarium bis 6 cm). Der Körper zeigt eine dunkelblaue bis schiefergraue Grundfärbung, über die sich ein leuchtend orangefarbenes bis goldenes Band vom Kiemendeckel entlang des Rückens bis zur Schwanzflosse zieht. Die Bauchseite ist weißlich.
bis 6 cmEndgröße
5-8 JahreLebenserwartung
20-26 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
2-15 °dGHGesamthärte
ab 80 lAquariengröße
Im Aquarium zeigt der Dreieckspanzerwels ein sehr aktives, soziales Verhalten. Er bewegt sich in Gruppen dicht über dem Bodengrund und erkundet ständig das Becken. Wie alle Panzerwelse besitzt die Art einen hochvaskularisierten, modifizierten Darm, der als Atemorgan dient (fakultative Darmatmung). Die Tiere steigen regelmäßig an die Wasseroberfläche, um Luft aufzunehmen. Freier Zugang zur Wasseroberfläche muss gewährleistet sein.
Wasserwerte: Temperatur 20 bis 26 °C, pH 6,0 bis 7,5, GH 2 bis 15 dGH. Mindestens 80 cm Beckenlänge (ca. 80 Liter) für eine Gruppe von 6 bis 10 Tieren. Feiner Sand als Substrat. Reich an Versteckmöglichkeiten: Wurzelholz, flache Höhlen, schattenspendende Schwimmpflanzen. Feinblättrige Schwimmpflanzen als potenzielle Laichplätze. Freier Zugang zur Wasseroberfläche für Darmatmung. Langsame bis mäßige Strömung. Regelmäßige Wasserwechsel essenziell.
Osteogaster eques ist ein Schwarmfisch und sollte in Gruppen von mindestens 6, besser 8 bis 10 Tieren gehalten werden. Das Temperament ist sehr friedlich. Eltern können eigene Eier und Embryonen fressen (laichräuberisch). Geeignete Beifische sind andere südamerikanische Arten: Salmler, weitere Panzerwelse und kleine Buntbarsche. Schnecken und adulte Garnelen werden toleriert; sehr kleine Junggarnelen können Beute werden.
Allesfresser mit Tendenz zu tierischer Nahrung. Sinkendes Granulat und Futtertabletten als Grundversorgung, ergänzt durch Lebend- und Frostfutter (Mückenlarven, Tubifex, Glanzwürmer, Artemia). Gezielte Bodenfütterung in mehreren kleinen Portionen. Gelegentlich pflanzliche Ergänzung (Spirulina). Die Futtermenge am Fressverhalten ausrichten und nicht gefressene Reste rechtzeitig entfernen.
Dokumentiert, mittlere Schwierigkeit. Zuchtwasserwerte: 20 bis 22 °C, pH 6,0 bis 6,8, GH maximal 8 dGH. Haftlaicher. Eier werden bevorzugt in der Nähe der Wasseroberfläche abgelegt (Scheiben, feinblättrige Pflanzen, Laichmopps). Inkubationszeit ca. 3 bis 4 Tage. Auslöser: großer Wasserwechsel (50 bis 70 %) mit kühlerem Wasser, stark erhöhte Sauerstoffzufuhr und Strömung. Ausgiebige Konditionierung mit Lebendfutter über mehrere Wochen (Glanzwürmer, Mückenlarven, Tubifex). Eltern fressen Eier; Laichmopps empfehlenswert für einfaches Entfernen. Methylenblau oder Erlenzapfen gegen Pilzbefall. Erstfutter: Mikrowürmchen, Artemia-Nauplien.
Zuchtwasser: 20 bis 22 °C, pH 6 bis 6,8, bis 8 °dGH
Osteogaster eques stammt aus dem Amazonasbecken in Brasilien, mit Vorkommen im Rio Solimões in der Nähe von Codajás und Tefé. Die Art bewohnt Habitate mit feinem, sandigem Bodengrund, bedeckt mit Falllaub und durchzogen von Wurzelwerk. Gedämpfte Lichtverhältnisse durch dichte Randvegetation und schwimmende Pflanzen. Langsame bis mäßige Strömung.
Weibchen werden insgesamt größer und wirken von oben betrachtet deutlich breiter und fülliger, besonders wenn sie mit Eiern gefüllt sind. Männchen bleiben schlanker und sportlicher.
Temperatur 20 bis 26 °C, pH 6,0 bis 7,5 und GH 2 bis 15 dGH. Die Art stammt aus dem Amazonasbecken in Brasilien.
Osteogaster eques erreicht ca. 5,4 cm Standardlänge, im Aquarium bis 6 cm. Die Art hat ein leuchtend orangefarbenes Rückenband als markantes Erkennungsmerkmal.
Ja, mit anderen friedlichen südamerikanischen Arten wie Salmlern, Panzerwelsen und kleinen Buntbarschen. Haltung in Gruppen von mindestens 6, besser 8 bis 10 Tieren.
Ja, die Zucht ist dokumentiert (mittlere Schwierigkeit). Haftlaicher, legt Eier bevorzugt nahe der Wasseroberfläche. Regenzeit-Simulation als Laichauslöser.
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