
Buntbarsche
Honduras Redpoint
Amatitlania siquia
- Endgröße: 8 cm
- Aquarium: ab 120 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 7-8
- Wasserhärte: mittel bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
Paarweise halten, aggressiv
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Zierfische, Familie Cichlidae
Amatitlania nanolutea
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Gelbe Panamabuntbarsch (Amatitlania nanolutea, im Handel auch als Cryptoheros nanoluteus geführt) ist ein bis 6,5 cm SL großer mittelamerikanischer Buntbarsch aus der Familie Cichlidae. Die gelb bis goldgelbe Grundfärbung nimmt im Kopfbereich oft einen grünlichen Schimmer an. Vertikale dunkle Binden können je nach Stimmung oder Revierverhalten deutlich hervortreten oder verblassen. Der Bauchbereich zeigt häufig einen bläulichen Schimmer, die Rückenflosse trägt bei vielen Individuen einen rötlichen Saum.
bis 8 cmEndgröße
8 JahreLebenserwartung
23-26 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
10-25 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Im Aquarium zeigt die Art ein verhältnismäßig ruhiges, aber territoriales Verhalten. Außerhalb der Brutzeit verhält sie sich relativ friedlich gegenüber nicht provozierenden Beifischen vergleichbarer Größe. Sie bewohnt die mittlere bis untere Schwimmzone und nutzt Steine, Höhlen und Wurzeln als Ruhe- und Revierplätze. Bei Balz- und Brutaktivitäten werden die Farben intensiver und Revierverhalten tritt deutlich hervor.
Die empfohlenen Aquarienwerte sind Temperatur 23 bis 26 °C, pH 6,5 bis 7,5 und GH 10 bis 25 dGH. Mittelamerikanische Buntbarsche benötigen alkalisches bis neutrales Wasser; pH-Werte unter 6,5 sind für diese Art nicht geeignet.
Verwende ein Substrat aus feinem Sand oder sehr feinem Kies, durchsetzt mit glatten Steinen, Geröll und reichlich Totholz. Die Art bevorzugt höhlenartige Unterschlüpfe: umgedrehte Pflanztöpfe, halbierte Kokosnussschalen oder natürliche Steinaufbauten sind hilfreich. Die Strömung sollte mäßig bis stark sein. Robuste, gut verankerte Pflanzen sind möglich, sollten aber nicht die Gesamtstruktur dominieren.
Ein leistungsfähiger Filter mit guter Sauerstoffversorgung sowie regelmäßige Wasserwechsel sind wichtig.
Amatitlania nanolutea ist für Aquarianer, die sich für mittelamerikanische Cichliden interessieren, eine Art mit ausgeprägtem Sozial- und Brutverhalten und moderaten Pflegeansprüchen. Biete ausreichend Struktur, Höhlen und eine saubere, gut durchströmte Umgebung. Garnelen sind gefährdet; Schnecken werden in der Regel toleriert.
Amatitlania nanolutea wird am besten als harmonierendes Paar gehalten. In der Praxis sind ein gut eingespieltes Paar in ausreichend großen Becken mit klarer Strukturierung am stabilsten. Bei Einzelhaltung kann Stress entstehen.
Im normalen Alltag ist die Art mäßig territorial und insgesamt eher friedlich gegenüber gleichgroßen, robusten Beifischen. Sie gilt als weniger aggressiv als viele Verwandte der Gattung. Bei Balz und während der Elternpflege steigt die Aggressivität deutlich an: beide Eltern verteidigen das Revier energisch gegen Eindringlinge. Gegenüber Wirbellosen ist die Art nicht schonend: Garnelen werden in der Regel als Beute angesehen. Größere, robuste Schnecken werden hingegen meist toleriert.
Als Bioregions-Art aus Mittelamerika sollte Amatitlania nanolutea vorzugsweise mit anderen mittelamerikanischen Arten oder robusten, gleichgroßen Fischen vergesellschaftet werden. Geeignet sind mittelgroße, schnelle Schwarmfische oder robuste Grundbewohner, die nicht permanent in Konkurrenz um Höhlen stehen.
Allesfresser (omnivor, tendenziell fleischbetont). Amatitlania nanolutea nimmt eine breite Palette an Futtermitteln an. In der Praxis sind abwechslungsreiche Mischungen aus hochwertigen Trockenfuttern, Frost- und Lebendfutter ideal. Empfehlenswert sind Artemia-Nauplien, Mysis, weiße oder schwarze Mückenlarven sowie gelegentlich pflanzliche Komponenten wie Spirulina-Flocken oder kurz blanchiertes Gemüse. Zur Konditionierung vor Zuchtversuchen sind Lebend- und Frostfutter besonders effektiv.
Die Futtermenge am Fressverhalten ausrichten und nicht gefressene Reste rechtzeitig entfernen.
Zuchtwasser: 23 bis 26 °C, pH 6,5 bis 7,5, GH maximal 15 dGH.
Amatitlania nanolutea ist ein Substratlaicher und Höhlenlaicher. Paare legen Eier auf geschützten Flächen oder in Höhlen ab und zeigen biparentale Brutpflege, bei der das Weibchen oft enger an den Eiern arbeitet, während das Männchen das äußere Revier verteidigt.
Zuchtschwierigkeit: mittel. Konditionierung mit hochwertigem Lebend- und Frostfutter sowie regelmäßige Wasserwechsel und geeignete Höhlen erleichtern die Paarbildung. Gelegegrößen bis ca. 200 Eier; die Inkubationszeit beträgt bei 24 bis 26 °C etwa 3 bis 4 Tage, das Freischwimmen erfolgt nach weiteren 4 bis 7 Tagen. Als Erstfutter eignen sich Artemia-Nauplien, Mikrowürmer und feines Staubfutter.
Zuchtwasser: 23 bis 26 °C, pH 6,5 bis 7,5, bis 15 °dGH
Amatitlania nanolutea ist im Einzugsgebiet des Río Guarumo in der Provinz Bocas del Toro auf der atlantischen Seite Panamas endemisch. Die bisherigen Detailangaben zu durchgehend klarem, stark strömendem Wasser, Sand oder Schlamm und völlig fehlender Wasserpflanzenvegetation sind in den geprüften belastbaren Quellen nicht ausreichend belegt.
Männchen werden tendenziell größer und kräftiger als Weibchen; sie weisen oft längere, leicht spitz zulaufende Flossen und mitunter einen leichten Stirnbuckel im fortgeschrittenen Alter auf. Weibchen bleiben durchschnittlich kleiner und zeigen häufig einen markanten schwarzen Fleck (Ocellus) in der Mitte der Rückenflosse, der für Weibchen charakteristisch ist.
Die empfohlenen Aquarienwerte sind 23 bis 26 °C, pH 6,5 bis 7,5 und GH 10 bis 25 dGH. Für die Zucht wird ein etwas engerer Bereich von pH 6,5 bis 7,5 und GH bis 15 dGH empfohlen.
Ja, mit robusten, gleichgroßen Fischen aus Mittelamerika oder ähnlich temperierten Regionen. Kleine Garnelen sind gefährdet und sollten nicht zusammen gehalten werden, Schnecken werden in der Regel toleriert.
Amatitlania nanolutea erreicht bis ca. 6,5 cm Standardlänge (SL). Im Aquarium inklusive Schwanzflosse werden etwa 7 bis 8 cm Totallänge erreicht.
Die Zucht gilt als mittel schwer. Ein harmonierendes Paar, eine Bruthöhle und Zuchtwasser von 23 bis 26 °C bei pH 6,5 bis 7,5 und GH bis 15 dGH reichen meist aus. Gelegegrößen bis 200 Eier sind dokumentiert.
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