
Buntbarsche
Kakadu-Zwergbuntbarsch
Apistogramma cacatuoides „Orange Flash“
- Endgröße: bis 6 cm
- Aquarium: ab 100 l
- Temperatur: 22-29 °C
- pH-Wert: pH 6-7
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
Haremshaltung, aggressiv
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Zierfische, Familie Cichlidae
Apistogramma borellii
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Borellis Zwergbuntbarsch (Apistogramma borellii) wird bis zu 6 cm groß und ist einer der beliebtesten und robustesten Zwergbuntbarsche in der Aquaristik. Männchen zeigen eine bläulich irisierende Körpergrundfarbe mit gelber Brust und Kehle sowie roten Akzenten auf den Kiemendeckeln.
bis 6 cmEndgröße
4-5 JahreLebenserwartung
20-26 °CTemperatur
6-8pH-Wert
2-15 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Besonders kennzeichnend sind die verlängerten, fächerförmigen Rücken- und Afterflossen, die der Art den englischen Namen „Umbrella Cichlid“ eingebracht haben. Weibchen sind deutlich kleiner und unauffälliger gefärbt, meist bräunlich-grau bis gelblich. Während der Brutpflege nehmen Weibchen eine intensive, leuchtend gelbe Warnfärbung an. Unterlegene Männchen können weibchenähnliche Tarnfärbung annehmen, um Aggression dominanter Männchen zu vermeiden. Die Art gilt als besonders friedlich und eignet sich gut für Einsteiger in die Zwergbuntbarschhaltung.
Apistogramma borellii benötigt ein gut strukturiertes Aquarium mit feinem Sandboden, zahlreichen Verstecken aus Wurzeln und Höhlen sowie Falllaub als Huminstoffquelle. Die Wasserwerte sollten bei 20-26 °C, pH 6,0-8,0 und GH 2-15 °dGH liegen. Als Mindestbeckengröße gelten 80 cm Kantenlänge und 112 Liter. Die Beleuchtung sollte gedämpft sein, robuste Pflanzen wie Anubias, Cryptocorynen oder Javafarn bieten zusätzliche Deckung. Die Strömung sollte gering bis moderat sein. Regelmäßige Wasserwechsel von 10-15 % wöchentlich halten die Wasserqualität stabil. Als subtropische Art toleriert Apistogramma borellii kühlere Temperaturen als die meisten anderen Apistogramma-Arten. Eine saisonale Temperaturabsenkung auf 20 °C über einige Wochen fördert die Vitalität und Langlebigkeit der Tiere. Borellis Zwergbuntbarsch ist ein robuster und friedlicher Zwergbuntbarsch, der sich auch für Einsteiger eignet. Die Lebenserwartung liegt bei ca. 4-5 Jahren.
Apistogramma borellii wird paarweise oder im Harem (1 Männchen mit 2-3 Weibchen) gehalten und zeigt ein ruhiges, bei Brut territoriales Verhalten. Junggarnelen sind gefährdet. Apistogramma borellii gehört zu den friedlichsten Vertretern seiner Gattung und lässt sich gut mit ruhigen, kleinen Salmlern, Zwergziersalmlern und friedlichen Bodenbewohnern wie Corydoras-Panzerwelsen vergesellschaften. Bei Zuchtabsicht sind Panzerwelse allerdings ungünstig: Sie durchsuchen den Bodengrund ohne Rücksicht auf Reviergrenzen und stören das bewachte Gelege, was die Elterntiere dauerhaft in Alarmbereitschaft hält. Größere oder dominante Fische sind zu vermeiden. Junge Neocaridina oder Caridina werden häufig als Beute betrachtet, größere Garnelen wie Amanogarnelen werden meist toleriert. Auf die Vergesellschaftung mit anderen Apistogramma-Arten sollte in kleineren Becken verzichtet werden.
Apistogramma borellii ernährt sich in der Natur vorwiegend von kleinen Wirbellosen, Würmern, Krebstierchen und Insektenlarven. Im Aquarium werden lebende und gefrorene Futtersorten wie Artemia, Mückenlarven, Cyclops und Daphnien sehr gut angenommen. Hochwertiges Trockenfutter (Granulat, Flocken) wird ebenfalls akzeptiert. Abwechslungsreiche Fütterung beugt Mangelerscheinungen vor.
Fortpflanzungstyp: Höhlenbrüter
Zuchtschwierigkeit: Einfach bis Mittel Apistogramma borellii heftet seine Eier bevorzugt an die Decke kleiner Höhlen. Halbierte Kokosnussschalen oder Tonhöhlen mit seitlicher Öffnung werden gerne angenommen. Ein Gelege umfasst 50-70 Eier. Die Larven schlüpfen nach etwa 3 Tagen und schwimmen nach 5-9 Tagen frei. Die Brutpflege übernimmt fast ausschließlich das Weibchen, das in dieser Phase sehr territorial wird. Zuchtwasser: pH 5,5-6,5, GH bis 5 °dGH, 25-27 °C. Auslöser: Großzügige Wasserwechsel mit weicherem, leicht kühlerem Wasser zur Simulation der Regenzeit sowie Konditionierung mit reichlich Lebendfutter (Mückenlarven, Artemia).
Zuchtwasser: 25 bis 27 °C, pH 5,5 bis 6,5, bis 5 °dGH
Apistogramma borellii kommt im Einzugsgebiet des Rio Paraguay und des unteren Rio Paraná in Südbrasilien, Paraguay und Nordargentinien vor. Die Art bewohnt klare, stehende bis langsam fließende Gewässer mit feinem Sandboden, dichter Ufervegetation, Falllaub und Totholz. Als eine der südlichsten Apistogramma-Arten ist Apistogramma borellii subtropischen Klimaschwankungen ausgesetzt, mit saisonalen Temperaturunterschieden zwischen etwa 16 und 28 °C in der Natur.
Männchen sind deutlich größer (5-6 cm) und farbenprächtiger als Weibchen (3,5-4 cm). Sie besitzen verlängerte, fächerförmige Rücken- und Afterflossen. Weibchen sind kompakter gebaut mit rundlicheren Flossen und zeigen zur Brutzeit eine intensive gelbe Warnfärbung.
Apistogramma borellii gilt als vergleichsweise robust, ist aber wie alle Apistogramma auf stabile Wasserwerte angewiesen, wodurch er bei instabilen Wasserwerten, falscher Ernährung, unzureichender Hygiene oder Überbesetzung schneller Stress entwickelt, was wiederum das Risiko für Infektionen durch Parasiten oder Bakterien erhöht; bei optimalen Haltungsbedingungen mit konstant guten Wasserparametern und regelmäßigen Pflegearbeiten zeigt sich die Art allerdings robust und gesund.
Borellis Zwergbuntbarsch toleriert als subtropische Art einen breiten Temperaturbereich von 20-26 °C, pH 6,0-8,0 und GH 2-15 °dGH. Eine saisonale Absenkung auf 20 °C fördert Vitalität und Langlebigkeit.
Ja, die Art gehört zu den friedlichsten Apistogramma und lässt sich gut mit ruhigen Salmlern und Corydoras-Panzerwelsen halten. Junggarnelen werden als Beute betrachtet, größere Amanogarnelen meist toleriert.
Die Art ist ein Höhlenbrüter. Gelege von 50-70 Eiern, Schlupf nach 3 Tagen, freischwimmend nach 5-9 Tagen. Zuchtwasser: pH 5,5-6,5, GH bis 5 °dGH, 25-27 °C.
Die Art ist karnivor und bevorzugt Lebendfutter wie Artemia, Mückenlarven, Cyclops und Daphnien. Hochwertiges Trockenfutter wird ergänzend akzeptiert.
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