
Salmler
Rotflossensalmler
Aphyocharax anisitsi
- Endgröße: 5,5 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 18-28 °C
- pH-Wert: pH 6-8
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Einfach
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Characidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Aphyocharax rathbuni ist ein kompakt gebauter, bis zu etwa 4,5 cm großer Salmler (Standardlänge; Maximalangaben reichen bis rund 7 cm) aus Südamerika mit lebhafter Färbung. Der Körper schimmert metallisch grün bis blaugrün, wobei die hintere Körperhälfte und die Schwanzwurzel eine leuchtend rote Färbung zeigen. Bei dominanten, gut konditionierten Männchen ist diese Rotfärbung besonders intensiv.

4,5 cmEndgröße
bis 6 JahreLebenserwartung
22-26 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
2-20 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Zusätzliche Akzente setzen weiße Flossenspitzen an Bauch-, After- und Rückenflosse. Im Aquarium zeigt der Rubinsalmler ein lebhaftes, schwarmorientiertes Schwimmverhalten in der mittleren Wasserzone. Die Art hat einen dokumentierten Ruf als Flossenbeißer – langflossige Mitbewohner sollten daher konsequent vermieden werden. Tankpartner sollten kurzflossig und wendig sein.
Wasserwerte: Temperatur 22-26 °C, pH 6,5-7,5, GH 2-20 dGH. Für die Alltagshaltung ist weicheres bis mittelhartes Wasser (ca. 5-15 dGH) empfehlenswert. Beckengröße: ab 80 cm Kantenlänge, 112 Liter. Gut strukturierte Becken mit großer offener Schwimmzone und dichter Rand- bzw. Ufervegetation. Feiner Sand als Substrat, Falllaub, Wurzelholz und dichte Bepflanzung an den Rändern. Feinfiedrige Pflanzen wie Javamoos oder Cabomba bieten Verstecke und dienen als Laichsubstrat. Gedämpfte Beleuchtung oder Halbschattenbereiche durch Schwimmpflanzen. Moderate Strömung und regelmäßige Wasserwechsel. Keine langflossigen Mitbewohner wegen der Flossenbeißneigung. Der Rubinsalmler ist durch seine leuchtende Färbung und sein lebhaftes Schwarmverhalten ein attraktiver Besatz für ein Gesellschaftsaquarium mit südamerikanischem Schwerpunkt.
Aphyocharax rathbuni ist ein Schwarmfisch und muss in Gruppen von mindestens 6-8 Tieren gehalten werden. In kleineren Gruppen steigt das Risiko von Stress und aggressivem Verhalten deutlich. Die Art ist als Flossenkneifer bekannt. Langflossige oder langsame Arten sollten im gleichen Becken konsequent vermieden werden. Schnell schwimmende, kurzflossige Begleitfische aus derselben Bioregion sind zu bevorzugen. Gegenüber adulten Zwerggarnelen (Neocaridina/Caridina) verhält sich die Art meist tolerant; Junggarnelen sind gefährdet. Schnecken werden toleriert. Geeignete Beifische sind andere robuste, kurzflossige südamerikanische Salmler, Panzerwelse (Corydoras) und kleine, nicht-territoriale Buntbarsche. Schleierfisch-Varianten, langflossige Buntbarsche und Kampffische sind ungeeignet.
Allesfresser. Hochwertiges Granulat- oder Flockenfutter als Grundversorgung. Zur Förderung von Farbintensität und Kondition regelmäßig Lebend- oder Frostfutter wie Artemia, Daphnien, Cyclops und rote Mückenlarven anbieten. Abwechslungsreiche Fütterung beugt Mangelerscheinungen vor.
Aphyocharax rathbuni ist ein Freilaicher (Gruppenlaicher). Die Zucht ist dokumentiert und mittelschwer. Zuchtwasser: Temperatur 25-26 °C, pH ca. 6,5, GH max. 4 dGH. Sehr weiches Wasser ist für zuverlässige Zuchterfolge nötig. Ein abgedunkeltes Zuchtbecken mit feinfiedrigen Pflanzen oder Laichmopps. Die Eier sind adhäsiv und haften an Pflanzen. Der Laichvorgang findet häufig in den frühen Morgenstunden statt. Eltern müssen unmittelbar nach dem Ablaichen entfernt werden (Laichräuber). Konditionierung mit Lebendfutter (Mückenlarven, Artemia). Gelegegröße: bis zu 500 Eier. Inkubation: 2-3 Tage, Freischwimmen nach weiteren 4-5 Tagen. Erstfutter: Infusorien, Rädertierchen, später Artemia-Nauplien und Mikrowürmchen. Zuchtschwierigkeit: mittel.
Zuchtwasser: 25 bis 26 °C, pH 6,5, bis 4 °dGH
Aphyocharax rathbuni stammt aus Südamerika und ist in den Einzugsgebieten des Río Paraguay, Río Paraná und Río Uruguay in Brasilien, Paraguay, Argentinien und Uruguay beheimatet. Der Rubinsalmler bewohnt bevorzugt Bäche, Flüsse und Uferzonen mit starker Vegetation, beschattet durch überhängende Äste und Schwimmpflanzen. Das Substrat ist typischerweise Sand oder feiner Kies, häufig mit Falllaub und organischem Detritus bedeckt. Langsame bis mäßige Strömung.
M: schlanker gebaut mit intensiveren Rot- und Grünfärbungen. Typisch für ausgewachsene Männchen sind weiße Spitzen an Bauch-, After- und Rückenflosse. W: fülliger, besonders bei Laichbereitschaft; Laichansatz im Abdomen macht die Unterscheidung leicht.
Aphyocharax rathbuni benötigt eine Temperatur von 22-26 °C, einen pH-Wert von 6,5-7,5 und eine Gesamthärte von 2-20 dGH. Für die Alltagshaltung ist weicheres bis mittelhartes Wasser (5-15 dGH) empfehlenswert.
Ja, mit robusten, kurzflossigen südamerikanischen Salmlern, Panzerwelsen und kleinen Buntbarschen. Langflossige Arten sind ungeeignet, da die Art als Flossenkneifer bekannt ist.
Die Zucht ist dokumentiert und mittelschwer. Sehr weiches Wasser (GH max. 4 dGH) und ein abgedunkeltes Zuchtbecken sind nötig. Die Eier schlüpfen nach 2-3 Tagen. Eltern müssen sofort nach dem Ablaichen entfernt werden.
Mindestens 80 cm Kantenlänge und 112 Liter für eine Gruppe von mindestens 6-8 Tieren. Das Becken sollte offene Schwimmzonen mit dichter Randbepflanzung kombinieren.
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