
Garnelen
Dornenfuß-Bergbachgarnele
Atyopsis spinipes
- Endgröße: bis 8 cm
- Aquarium: ab 60 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
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Wirbellose, Garnelen, Gattung Atyopsis
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Die Fächerhandgarnele (auch Molukkenfächergarnele genannt) stammt aus Flüssen und Bächen Südostasiens, vor allem aus Indonesien und den Molukken. Sie gehört zur Familie der Süßwassergarnelen (Atyidae) und wird 8 bis 10 cm groß.
bis 10 cmEndgröße
3-5 JahreLebenserwartung
24-28 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
ab 80 lAquariengröße
Ihr auffälligstes Merkmal sind die breiten, fächerartigen Filterapparate an den ersten beiden Beinpaaren. Die Scheren dieser Beine sind zu Fächern mit feinen Borsten umgebildet, die sie in die Strömung hält. So fängt sie Plankton, Schwebstoffe und organische Partikel. Die typische Färbung ist rotbraun mit holzartiger Maserung und einem hellen Rückenstreifen. Ihr Rostrum ist vergleichsweise lang und schlank.
Im Aquarium braucht sie vor allem eine gute Strömung und erhöhte Sitzplätze aus Holz oder Steinen. Sucht sie am Boden nach Futter, ist das ein Warnsignal für zu wenig Nahrung oder zu schwache Strömung. Als Futter eignen sich Staubfutter, Spirulina-Pulver und zerriebene Flocken, die in die Strömung gegeben werden.
Die Nachzucht im Aquarium ist nicht möglich, da die Larven Brackwasser benötigen. Im Handel angebotene Tiere sind Wildfänge. Bei guter Haltung kann die Fächerhandgarnele 3 bis 5 Jahre alt werden.
Kräftiger, länglicher Körper von 8 bis 10 cm Länge. Die Färbung reicht von Rotbraun über Hellbraun bis Grau und zeigt ein typisches holzartiges Maserungsmuster mit einem hellen Rückenstreifen. Die Farbe kann sich je nach Umgebung und Stimmung ändern. Auffälligstes Merkmal sind die breiten, fächerartigen Filterapparate an den ersten beiden Beinpaaren, deren Scheren zu Fächern mit feinen Borsten umgebildet sind. Das Rostrum ist vergleichsweise lang und schlank mit Zähnen an der Unterseite. Männchen sind an ihrem deutlich verdickten dritten Beinpaar zu erkennen; bei Weibchen bleibt es schlank.
Mittelschwer. Filtrierer, braucht Strömung und feines Schwebefutter (Staubfutter, Spirulinapulver, Phytoplankton). Frisst nicht vom Boden. Becken ab 80 Liter. pH 6,0-7,5, 24-28 Grad. Kupfer ist tödlich. Gute Wasserqualität mit regelmäßigen Wasserwechseln. Neue Tiere per Tropfmethode eingewöhnen.
Aquarium: Ab 80 Liter mit mittelstarker bis starker Strömung und vielen Verstecken aus Holz, Steinen und Pflanzen. Die Garnelen brauchen erhöhte Sitzplätze direkt in der Strömung zum Filtern. Gruppenhaltung wird empfohlen.
Friedliche Garnele, die sich gut mit kleinen, ruhigen Fischen vergesellschaften lässt. Geeignet sind kleine Salmler, Guppys, Panzerwelse und friedliche Schnecken. Zwergkrebse und Krabben sind NICHT geeignet, da sie die wehrlosen Fächergarnelen verletzen können. Auch größere oder räuberische Fische meiden. Die Garnelen profitieren von Gruppenhaltung.
Filtrierer, die Schwebstoffe aus der Strömung fangen. Im Aquarium mit feinem Staubfutter, Spirulina-Pulver, Phytoplankton oder zerriebenen Flocken füttern. Das Futter direkt in die Strömung geben. Sucht die Garnele dauerhaft am Boden nach Futter, deutet das auf Nahrungsmangel oder zu schwache Strömung hin. Größere Futterstücke wie Gemüse können nicht gefressen werden, da die umgebildeten Scheren nicht zum Greifen geeignet sind.
Filtrierer (Filterfresser), Plankton, Detritus, Biofilm, feine organische Schwebstoffe
Die Fortpflanzung erfolgt durch Eiablage. Die Weibchen tragen befruchtete Eier an ihren Schwimmbeinen (Pleopoden). Die geschlüpften Larven benötigen Brackwasser für ihre Entwicklung und durchlaufen mehrere Larvenstadien. Dieser amphidrome Lebenszyklus macht die Nachzucht in Gefangenschaft äußerst schwierig. Wie alle Krebstiere häutet sich die Garnele regelmäßig. Während der Häutung zieht sie sich in Verstecke zurück und ist besonders empfindlich. Im Aquarium zeigt sie ein ruhiges, zurückhaltendes Verhalten und positioniert sich bevorzugt in der Strömung, um mit ihren Fächern Nahrung zu filtern.
24 bis 28 °C, pH 6,0 bis 7,5.
Ab 80 Liter mit mittelstarker bis starker Strömung und vielen Verstecken aus Holz, Steinen und Pflanzen.
Filtrierer, die Schwebstoffe aus der Strömung fangen. Im Aquarium mit feinem Staubfutter, Spirulina-Pulver, Phytoplankton oder zerriebenen Flocken füttern.
Friedliche Garnele, die sich gut mit kleinen, ruhigen Fischen vergesellschaften lässt. Geeignet sind kleine Salmler, Guppys, Panzerwelse und friedliche Schnecken.
Mittelschwer. Filtrierer, braucht Strömung und feines Schwebefutter (Staubfutter, Spirulinapulver, Phytoplankton). Frisst nicht vom Boden. Becken ab 80 Liter.
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