
Garnelen
Fächergarnele
Atyoida pilipes
- Endgröße: bis 6 cm
- Aquarium: ab 60 l
- Temperatur: 22-26 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
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Gut zu wissen
Wirbellose, Garnelen, Gattung Xiphocaris
Xiphocaris elongata
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Xiphocaris elongata (Gelbe Nashorngarnele) ist eine seltene karibische Garnele mit extrem langem Rostrum. Einzige Art der Familie Xiphocarididae. 5 bis 7 cm groß, gelblich-transparent.
bis 7 cmEndgröße
11-18 JahreLebenserwartung
22-28 °CTemperatur
6,5-8pH-Wert
ab 60 lAquariengröße
Amphidrome Lebensweise: Erwachsene leben im Süßwasser, Larven entwickeln sich im Brack- bis Meerwasser. Nachzucht in Gefangenschaft bisher nicht gelungen.
Wasserwerte: 22 bis 28 °C, pH 6,5 bis 8,0, GH 5 bis 15 °dGH, KH 3 bis 10 °dKH. Braucht Strömung und sauerstoffreiches Wasser.
Aussergewöhnlich langlebig: wissenschaftlich belegt 11 bis 18 Jahre. Nicht verwandt mit der Roten Nashorngarnele (Caridina gracilirostris). Rostrum-Länge ist eine Anpassung an Fressfeinde – wird länger in Gewässern mit Raubfischen.
Mittelgroße Garnele, 5 bis 7 cm. Durchscheinend bis gelblich mit auffallend langem, schlankem Rostrum (namensgebend). Rostrum-Länge variiert – wird länger als Schutz vor Raubfischen. Schlanker, länglicher Körper. Weibchen etwas fülliger mit Eifleck im Nacken.
Mittelschwer bis schwer. Braucht sauberes, sauerstoffreiches Wasser mit Strömung. Becken ab 60 Liter mit Deckel (Fluchtgefahr – springt und klettert!). Nachzucht in Gefangenschaft praktisch unmöglich (Larven benötigen Brack- bis Meerwasser). Nur als Wildfang erhältlich, sehr selten im Handel. Dafür extrem langlebig: 11 bis 18 Jahre. Kupfer und Pestizide tödlich. Rostrum kann beim Transport abbrechen, wächst bei nächster Häutung nach.
Friedlich, mit kleinen bis mittelgroßen Fischen.
Allesfresser und Aufwuchsfresser. Biofilm, Algen, Detritus, Laub. Wichtige Rolle als Laubzerkleinerer in tropischen Bächen. Frisst keine gesunden lebenden Pflanzen. Kein Filtrierer – hat keine Fächerhände wie Atyidae.
Omnivore (Allesfresser), Detritivore (Zersetzer); Algen, Biofilm, Detritus, Futterpellets, pflanzliche Reststoffe
Amphidrome Fortpflanzung. Zoea-Larven benötigen Brackwasser. Nachzucht sehr schwierig.
Aussergewoehnlich alt fuer eine Garnele: 11 bis 18 Jahre, wissenschaftlich belegt durch Markierungsstudien in Puerto Rico. Damit gehoert Xiphocaris elongata zu den langlebigsten Suesswassergarnelen ueberhaupt.
Bisher nicht gelungen. Die Larven schluepfen als winzige Zoea und muessen in Brack- bis Meerwasser (15 bis 35 g/l) uebergefuehrt werden. In Suesswasser sterben sie im ersten Stadium. Die Aufzucht ist vergleichbar mit Amano-Garnelen, aber noch schwieriger.
Nein! Xiphocaris elongata (Gelbe) gehoert zur Familie Xiphocarididae, Caridina gracilirostris (Rote) zur Familie Atyidae. Sie sind trotz aehnlichem Aussehen nicht naeher verwandt. Die Gelbe stammt aus der Karibik, die Rote aus Suedostasien.
Faszinierende Anpassung: In Gewaessern mit Raubfischen entwickeln die Garnelen ein deutlich laengeres Rostrum als Schutz. Chemische Signale der Fische loesen dieses Wachstum aus. Beim Transport kann das Rostrum abbrechen, waechst aber bei der naechsten Haeutung nach.
Toleranz: 20 bis 30 °C, pH 6,5 bis 8,5, GH 5 bis 20 °dGH. Optimal: 24 bis 28 °C, pH 7,0 bis 8,0, GH 8 bis 15 °dGH. Braucht sauerstoffreiches Wasser mit Stroemung. Kupfer toedlich.
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