
Zahnkarpfen
Wildguppy "Rio Morichal"
Poecilia reticulata "Rio Morichal"
- Endgröße: bis 6 cm
- Aquarium: ab 80 l
- Temperatur: 24-26 °C
- pH-Wert: pH 6,5-8
- Wasserhärte: weich bis sehr hart
- Schwierigkeit: Einfach
Haremshaltung, friedlich
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Zierfische, Familie Poeciliidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Kardinal-Kärpfling (Brachyrhaphis roseni) ist ein kompakt gebauter Lebendgebärender aus der Familie Poeciliidae. Männchen werden ca. 4 cm, Weibchen bis ca. 6 cm groß. Die Grundfärbung ist hellbraun mit etwa zwölf dunklen Querstreifen. Männchen präsentieren eine leuchtend orange-rote Rückenflosse mit dunklem Saum und ein zweifarbiges Gonopodium: oberseits schwarz, unterseits hellgelb.

bis 6 cmEndgröße
3–4 JahreLebenserwartung
22-30 °CTemperatur
7,2-8pH-Wert
5-15 °dGHGesamthärte
ab 54 lAquariengröße
Weibchen sind deutlich größer, blasser gefärbt und besitzen einen erkennbaren Trächtigkeitsfleck. Im Aquarium zeigt Brachyrhaphis roseni ein sehr aktives, schwimmfreudiges Verhalten; die Tiere bewegen sich bevorzugt in der oberen Wasserzone. Männchen sind rege im Balzverhalten und verfolgen Weibchen ausdauernd. Die Tiere können gegenüber anderen Arten ruppig auftreten.
Wasserwerte: Temperatur 22–30 °C, pH 7,2–8,0, GH 5–15 dGH. Als Mindestmaß gilt ein Aquarium mit 60 cm Kantenlänge (ca. 54 L). Dichte Bepflanzung mit offenen Schwimmzonen kombinieren; feinblättrige Schwimmpflanzen (z. B. Javamoos) und Rückzugsmöglichkeiten bieten Sicherheit. Das Becken muss stets sicher abgedeckt sein, da die Art sprungfreudig ist. Moderate bis ruhige Strömung. Stabile Wasserqualität ist wichtig. Der Kardinal-Kärpfling ist eine aktive, ruppige Art für erfahrene Aquarianer, die ein Artbecken oder ein Zentralamerika-Biotop pflegen möchten.
Gruppenhaltung ab etwa fünf Tieren, wobei ein Verhältnis von 3–4 Weibchen pro Männchen empfohlen wird. Männchen balzen intensiv und können gegenüber anderen Arten territorial werden. Während der Fortpflanzungszeit steigt die Aggressivität deutlich an; Eltern zeigen ausgeprägtes Kannibalismusverhalten gegenüber eigenen Jungfischen. Zwerggarnelen werden als Beute betrachtet. Große Schnecken sind unproblematisch. Am besten für ein Artbecken oder die Vergesellschaftung mit Arten ähnlichen Temperaments aus Zentralamerika. Andere Lebendgebärende sollten gemieden werden. Robuste, schnell schwimmende Mittelamerikaner können kombiniert werden.
Allesfresser (omnivor) mit stark fleischlicher Neigung. Hochwertiges Flocken- oder Granulatfutter als Basis, ergänzt durch Artemia-Nauplien, weiße Mückenlarven, Daphnien und Cyclops. Die Art neigt zur Gefräßigkeit – Futter strikt dosieren.
Lebendgebärend (Poeciliidae). Zuchtschwierigkeit: Schwierig wegen des ausgeprägten Kannibalismus. Zucht-Temperatur 24–26 °C, Zucht-pH 7,2–7,8, Zucht-GH maximal 15 dGH. Trächtigkeitsdauer etwa 28–35 Tage. Wurfgröße: typischerweise 25–40 Jungfische. Eltern fressen die frisch geborenen Jungfische unmittelbar. Bewährte Methode: Trächtiges Weibchen in ein separates, dicht bepflanztes Aufzuchtbecken umsetzen und nach der Geburt entnehmen. Jungfische sind von Anfang an gute Schwimmer. Erstfutter: frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien, fein gemahlene Flocken.
Zuchtwasser: 24 bis 26 °C, pH 7,2 bis 7,8, bis 15 °dGH
Brachyrhaphis roseni stammt aus Mittelamerika, konkret aus Costa Rica und Panama, mit Vorkommen entlang der Pazifikabdachung. In der Natur bewohnt die Art Oberflächen- und Freiwasserzonen von Bächen und Flussläufen mit Sand-, Kies- und schlammigem Substrat.
Die Geschlechtsunterschiede sind deutlich ausgeprägt. Weibchen werden deutlich größer (bis ca. 6 cm TL), sind gedrungener und blasser gefärbt; sie besitzen kein Gonopodium und tragen häufig einen Trächtigkeitsfleck. Männchen bleiben kleiner (ca. 4 cm TL), sind schlanker, farbintensiver und besitzen ein Gonopodium als modifizierte Afterflosse.
Temperatur 22–30 °C, pH 7,2–8,0 und GH 5–15 dGH. Die Art verträgt eine breite Temperaturspanne und bevorzugt leicht alkalisches, mittelhartes Wasser.
Am besten im Artbecken oder mit robusten, schnell schwimmenden Arten aus Zentralamerika. Andere Lebendgebärende sollten gemieden werden (Aggressionen, Kreuzungsgefahr). Zwerggarnelen sind gefährdet.
Ja, als Lebendgebärender vermehrt sich die Art regelmäßig. Die Hauptherausforderung ist der ausgeprägte Kannibalismus: Eltern fressen Jungfische sofort nach der Geburt. Ein separates Aufzuchtbecken mit dichter Bepflanzung ist erforderlich.
Mindestens 60 cm Kantenlänge und ca. 54 Liter. Das Becken muss sicher abgedeckt sein, da die Art sprungfreudig ist. Dichte Bepflanzung mit offenen Schwimmzonen wird empfohlen.
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