
Zahnkarpfen
Wildguppy "Rio Morichal"
Poecilia reticulata "Rio Morichal"
- Endgröße: bis 6 cm
- Aquarium: ab 80 l
- Temperatur: 24-26 °C
- pH-Wert: pH 6,5-8
- Wasserhärte: weich bis sehr hart
- Schwierigkeit: Einfach
Haremshaltung, friedlich
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Zierfische, Familie Poeciliidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Xenophallus umbratilis ist ein kleiner Lebendgebärer aus Mittelamerika, der trotz seiner kompakten Größe von bis zu 6 cm eine markante Erscheinung abgibt. Der Körper ist durchscheinend gelblich bis blass orange gefärbt. Männchen tragen schwarze Querstreifen entlang der Flanken, einen dunklen Hinterrand der Rückenflosse und einen schwarzen Fleck an der Basis der ersten Rückenflossenstrahlen.

bis 6 cmEndgröße
2-3 JahreLebenserwartung
22-26 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
5-15 °dGHGesamthärte
ab 54 lAquariengröße
Bei Weibchen fehlen diese Zeichnungselemente oder sind stark verwaschen. Der Körperbau ist schlank und auf aktives Schwimmen im oberen Wasserbereich ausgelegt. Männchen bleiben mit etwa 4 cm deutlich kleiner als die 5-6 cm großen Weibchen. Im Verhalten zeigt sich die Art lebhaft, aber friedlich. Innerartlich kann es zu Rangordnungen kommen, besonders zwischen Männchen, die sich mit Balz und Imponierverhalten beschäftigen. Gegenüber anderen Arten bleibt Xenophallus umbratilis umgänglich.
Xenophallus umbratilis benötigt ein Aquarium ab 60 cm Kantenlänge mit mindestens 54 Litern. Die Wassertemperatur sollte bei 22-26 °C liegen, der pH-Wert bei 6,5-7,5 und die Gesamthärte bei 5-15 °dGH. Das Becken sollte gut bepflanzt sein mit offenen Schwimmräumen im oberen Bereich und geschützten Zonen durch Pflanzen, Wurzeln und Schwimmpflanzen. Eine gedämpfte Beleuchtung fördert natürliches Verhalten und bessere Färbung. Die Strömung sollte nicht zu stark sein, da die Art aus ruhigen bis mäßig bewegten Uferzonen stammt. Feiner Sand oder sehr feiner Kies eignen sich als Bodengrund. Xenophallus umbratilis ist ein lebhafter, aber friedlicher Lebendgebärer, der in einem ruhigen, pflanzenreichen Becken mit gedämpftem Licht sein natürliches Verhalten am besten entfaltet. Die Art stammt aus Costa Rica und Nicaragua und ist im Handel selten.
Xenophallus umbratilis sollte in einer Gruppe gepflegt werden, am besten in einer haremartigen Struktur mit mehreren Weibchen pro Männchen, um die Weibchen zu entlasten. Einzelhaltung ist nicht sinnvoll, da die Männchen ohne Artgenossen kaum ihr natürliches Sozialverhalten zeigen. Das Temperament ist lebhaft und ständig präsent, aber nicht aggressiv. Während der Balz können Männchen Weibchen deutlich bedrängen, daher sind ruhige Rückzugsbereiche und gute Bepflanzung wichtig. Die Art eignet sich für ein ruhiges, mittelamerikanisch orientiertes Becken mit friedlichen Arten ähnlicher Größe. Robuste Welse sind als Beifische geeignet. Schnecken werden toleriert, bei Garnelen können Jungtiere gefressen werden.
Xenophallus umbratilis ist ein Allesfresser mit Vorliebe für tierische Nahrung. Der Schwerpunkt sollte auf Lebend- und Frostfutter liegen: Artemia, Daphnien, Mückenlarven und Fruchtfliegen werden gern genommen. Ergänzend kann hochwertiges Trockenfutter mit Spirulina-Anteil gegeben werden. Kleine, regelmäßige Portionen sind besser als seltene große Fütterungen.
Xenophallus umbratilis ist lebendgebärend mit innerer Befruchtung durch das Gonopodium. Die Geschlechtsreife wird mit etwa 4 Monaten erreicht. Die Tragzeit beträgt rund 28 Tage, pro Wurf kommen 15-50 Jungfische zur Welt. Für die Zucht haben sich 24-26 °C, pH 7-7,5 und GH bis 12 °dGH bewährt. Als Konditionierung eignen sich Artemia, schwarze Mückenlarven und Fruchtfliegen. Die Jungfische werden voll entwickelt geboren und nehmen sofort Artemia-Nauplien und feines Staubfutter. In dicht bepflanzten Becken stellen die Eltern den Jungfischen kaum nach.
Zuchtwasser: 24 bis 26 °C, pH 7 bis 7,5, bis 12 °dGH
Xenophallus umbratilis stammt aus Costa Rica und Nicaragua. Die Art besiedelt sowohl atlantische als auch pazifische Flusssysteme, darunter den Río Parismina, Río Tenorio und den Nicaraguasee. Typische Habitate sind dicht bewachsene Uferzonen mit Schwimmpflanzen, Wurzeln und schattigen Bereichen. Der Gewässerboden besteht aus Sand oder feinem Kies, oft mit Detritus bedeckt.
Der Geschlechtsunterschied ist klar erkennbar. Weibchen werden mit 5-6 cm deutlich größer, sind fülliger und kräftiger im Bauchbereich. Männchen bleiben mit etwa 4 cm kleiner, schlanker und besitzen das für Poeciliiden typische Gonopodium. Männchen zeigen markantere schwarze Querstreifen und eine intensivere Gelbfärbung. Weibchen sind farblich zurückhaltender.
Xenophallus umbratilis benötigt 22-26 °C, pH 6,5-7,5 und GH 5-15 °dGH. Stabile, nicht zu extreme Bedingungen in einem gut eingefahrenen Becken sind ideal.
Ja, mit friedlichen, nicht zu großen Arten aus Mittelamerika. Eine haremartige Gruppenhaltung mit Weibchenüberschuss wird empfohlen. Robuste Welse passen als Beifische, aggressive oder sehr große Arten sind ungeeignet.
Die Art ist lebendgebärend. Nach rund 28 Tagen Tragzeit kommen 15-50 voll entwickelte Jungfische zur Welt. In dicht bepflanzten Becken ist die Nachzucht bei guter Fütterung unkompliziert.
Mindestens 54 Liter bei 60 cm Kantenlänge. Das Becken sollte gut bepflanzt sein mit Schwimmpflanzen und offenen Schwimmzonen im oberen Bereich. Gedämpfte Beleuchtung fördert natürliches Verhalten.
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