
Buntbarsche
Orinoko-Zwerghechtbuntbarsch
Crenicichla sp. „Orinoko“
- Endgröße: bis 15 cm
- Aquarium: ab 250 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 6-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittelschwer
Paarweise halten, territorial
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Zierfische, Familie Cichlidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Crenicichla sp. Ventuari ist ein seltener, unbeschriebener Hechtbuntbarsch von bis zu 16 cm Länge aus der Crenicichla-saxatilis-Gruppe. Die Art stammt aus dem Rio Ventuari im oberen Orinoco-System in Venezuela. Der Körper ist langgestreckt und torpedoförmig mit gedeckter Grundfärbung und metallischem Schimmer.

bis 16 cmEndgröße
24-28 °CTemperatur
5,5-7pH-Wert
2-8 °dGHGesamthärte
ab 300 lAquariengröße
Ein markanter, dunkel gefärbter Humeralfleck hinter dem Kiemendeckel und ein Ocellus am Schwanzstiel sind charakteristisch. Männchen zeigen spitzere, stärker ausgezogene unpaare Flossen und kräftigere Farben. Weibchen entwickeln während der Laichzeit einen rötlich-rosafarbenen Bauch. Im Aquarienhandel ist diese Art selten und wird nur gelegentlich aus Venezuela importiert.
Crenicichla sp. Ventuari ist ein anspruchsvoller Pflegling, der Erfahrung mit räuberischen Cichliden voraussetzt. Das Aquarium sollte ab 120 cm Kantenlänge und 300 Liter groß sein mit sandigem bis feinkiesigem Bodengrund, flachen Steinen, Wurzeln und Totholz als Reviergrenzen und Verstecke. PVC-Röhren oder Bambusröhren sind zusätzlich sinnvoll, um Aggression zu entschärfen.
Eine kräftige Strömung und sauerstoffreiches Wasser sind wichtig, da die Art aus Fließgewässern stammt. Die Filterleistung sollte das Beckenvolumen mindestens dreimal pro Stunde umwälzen. Regelmäßige großzügige Wasserwechsel (wöchentlich 25 bis 30 %) halten die Wasserqualität hoch.
Hechtbuntbarsche sind notorische Springer. Eine lückenlose, fest sitzende Abdeckung ist Pflicht. Selbst kleine Spalte an Kabel- oder Schlauchdurchführungen müssen abgedichtet werden.
Die Wasserwerte sollten bei 24 bis 28 °C, pH 5,5 bis 7,0 und GH 2 bis 8 °dGH liegen.
paarweise, stark territorial, aggressiv-territorial, räuberisch. Paarhaltung oder kleine Gruppe (ab 5 Tiere in sehr großem Becken). Verträglichkeit mit Wirbellosen: nicht geeignet (Beutetiere). Crenicichla sp. Ventuari ist ein Raubfisch mit einem großen, vorstülpbaren Maul und frisst jeden Fisch, der ins Beuteschema passt. Kleine und zierliche Arten sowie alle Wirbellosen sind daher völlig ungeeignet. Eine Vergesellschaftung ist ausschließlich mit größeren, robusten südamerikanischen Arten möglich: in Frage kommen hochrückige Erdfresser (Geophagus, Satanoperca), größere Heros-Arten oder ausreichend große L-Welse. Auch dann ist das Verhalten genau zu beobachten, denn während der Laichzeit steigt die Aggression erheblich und das Paar kann alle Beckengenossen attackieren. Die Haltung mehrerer Crenicichla im selben Becken erfordert ein sehr großes Aquarium mit zahlreichen Sichtbarrieren; andernfalls kommt es zu ernsten Verletzungen unter Artgenossen.
Crenicichla sp. Ventuari ist ein strikter Karnivor und bevorzugt lebende und gefrorene Beute. Geeignet sind weiße und schwarze Mückenlarven, Artemia, Krill, Mysis, kleine Insekten und gelegentlich kleine Fischstücke. Trockenfutter wird oft erst nach langer Eingewöhnung akzeptiert. Wildfänge benötigen anfangs häufig lebende Nahrung, bevor sie auf Frostfutter umgestellt werden können. Mehrere kleine Portionen pro Tag sind besser als eine große Fütterung.
Fortpflanzungstyp: Höhlenlaicher
Zuchtschwierigkeit: schwierig, kaum dokumentiert
Als typischer Höhlenlaicher gräbt das Paar unter flachen Steinen oder nutzt Höhlen und Röhren als Laichplatz. Das Weibchen betreut den Laich, während das Männchen das Revier patrouilliert. Zur Konditionierung dient proteinreiches Lebendfutter über mehrere Wochen. Ein kräftiger Wasserwechsel mit weicherem, leicht kühlerem Wasser kann als Regenzeitsimulation die Laichbereitschaft auslösen. Zuchtwasser sollte weich und sauer sein (pH 5,5-6,5, GH unter 5 °dGH, 27-28 °C). Zuchtberichte zu genau dieser Form sind extrem selten.
Zuchtwasser: 27 bis 28 °C, pH 5,5 bis 6,5
Die Art stammt aus dem Rio Ventuari, einem Nebenfluss des oberen Orinoco im Bundesstaat Amazonas in Venezuela. Das Habitat ist geprägt von klarem bis leicht getöntem Fließwasser über sandigem bis steinigem Substrat mit Totholz, Wurzeln und Felsplatten. Die Strömung ist moderat bis kräftig, das Wasser weich und sauer. Die Art kommt nur in sehr begrenztem Verbreitungsgebiet vor und ist im Aquarienhandel äußerst selten.
Männchen werden etwas größer und besitzen spitzere, stärker ausgezogene unpaare Flossen sowie eine intensivere metallische Zeichnung. Weibchen bleiben kleiner und zeigen während der Laichzeit einen auffällig rötlich bis rosa getönten Bauch; gelegentlich entwickeln sie einen hellen Saum an der Rückenflosse.
Crenicichla sp. Ventuari erreicht bis 16 cm.
Die empfohlenen Wasserwerte sind Temperatur 24-28 °C, pH 5,5-7,0, GH 2-8 °dGH.
Crenicichla sp. Ventuari ist ein Raubfisch mit einem großen, vorstülpbaren Maul und frisst jeden Fisch, der ins Beuteschema passt. Kleine und zierliche Arten sowie alle Wirbellosen sind daher völlig ungeeignet.
Empfohlen wird ein Becken mit 120 cm Kantenlänge und 300 Liter.
Als typischer Höhlenlaicher gräbt das Paar unter flachen Steinen oder nutzt Höhlen und Röhren als Laichplatz. Das Weibchen betreut den Laich, während das Männchen das Revier patrouilliert.
Crenicichla sp. Ventuari ist ein ausgeprägter Fleischfresser und bevorzugt lebende und gefrorene Beute. Geeignet sind weiße und schwarze Mückenlarven, Artemia, Krill, Mysis, kleine Insekten und gelegentlich kleine Fischstücke.
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