
Grundeln
Neongrundel
Stiphodon semoni
- Endgröße: 5 cm (SL)
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 22-26 °C
- pH-Wert: pH 6,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Schwierig
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Gobiidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Drombus globiceps (Synonym: Acentrogobius globiceps) ist eine kleine, demersale Grundel aus der Familie Gobiidae mit einer Maximalgröße von nur 4,3 cm TL. Der Kopf wirkt im Verhältnis zum Körper groß und rundlich (daher der Artname globiceps = Kugelkopf). Augen sitzen relativ weit oben am Kopf.

4,3 cm TLEndgröße
k. ALebenserwartung
26-29 °CTemperatur
7,5-8,5pH-Wert
8-18 °dGHGesamthärte
ab 60 lAquariengröße
Wichtig: Diese Art ist primär ein marines und Brackwassertier mit amphidromen Wanderungen. Sie kommt zwar gelegentlich in Süßwassernähe vor, ist aber keine klassische Süßwasseraquariumsart. Eine Haltung im reinen Süßwasser entspricht nicht dem natürlichen Lebensraum. Optimale Haltung in leichtem Brackwasser (SG ca. 1,003 bis 1,010).
Im Aquarium zeigt Drombus globiceps ein ruhiges, bodenorientiertes Verhalten. Als nicht aktiver Schwimmer verbleibt der Fisch häufig in der Nähe von Versteckplätzen und substratnäheren Strukturen.
Wassertyp: Brackwasser (SG ca. 1,003 bis 1,010). Wasserwerte: Temperatur 26 bis 29 °C, pH 7,5 bis 8,5, GH erhöhte Härte entsprechend dem Brackwassercharakter.
Mindestens 60 Liter für eine kleine Gruppe. Ausreichende Grundfläche mit strukturierten Bodenzonen. Feiner bis mittelkörniger Sand oder Schlammsubstrat. Zahlreiche Verstecke aus Wurzelholz, Steinen und Höhlen. Brackwassertolerante Pflanzen oder kein Pflanzenbewuchs. Moderate Filterströmung. Abdeckung empfohlen.
Die Art ist demersal. Bis bessere Haltungsdaten vorliegen, sollten Vergesellschaftung und Besatzdichte vorsichtig gewählt und Futteraufnahme sowie innerartliche Interaktionen eng beobachtet werden.
Primär karnivor (Troph-Level 3,2). Im Aquarium eignen sich: lebende und gefrostete Kleinstfuttertiere wie Artemia-Nauplien, Mysis, Cyclops und kleine Insektenlarven. Sinkende Futterformen sind aufgrund der bodenorientierten Fressweise wichtig. Kleines Granulat kann ergänzend angeboten werden.
Die Futtermenge am Fressverhalten ausrichten und nicht gefressene Reste rechtzeitig entfernen.
Keine dokumentierten Aquariumnachzuchten bekannt. Als amphidrome Art mit mariner/brackischer Primärherkunft ist eine Nachzucht im reinen Süßwasseraquarium nicht zu erwarten. Verwandte Gobien laichen in Höhlen, Männchen bewachen die Eier.
Drombus globiceps kommt in Indien, Indonesien und Papua-Neuguinea vor, mit zusätzlichen Nachweisen aus Nordaustralien; ein weiter gefasstes westindopazifisches Vorkommen wird ebenfalls beschrieben. Die Art ist demersal und wurde in Süß-, Brack- und Meerwasser nachgewiesen; sie gilt als amphidrom. Diese breite Umweltzuordnung ist kein Beleg für einen einzigen festen Salzgehalt im Aquarium.
Für Drombus globiceps liegen keine gesicherten Angaben zum Geschlechtsdimorphismus vor. Weder Größenunterschiede noch deutliche Unterschiede in Färbung oder Flossenform sind dokumentiert.
Temperatur 26 bis 29 °C, pH 7,5 bis 8,5, Brackwasser (SG 1,003 bis 1,010). Keine reine Süßwasserart.
Die Kugelkopf-Grundel erreicht nur 4,3 cm Totallänge. Ein sehr kleiner, bodenorientierter Grundel.
Nur mit kleinen, friedlichen Brackwasserbewohnern wie Kleingobies oder Glasfischen. Großräuber und aktive Freischwimmer sind ungeeignet.
Keine dokumentierten Aquariumnachzuchten bekannt. Als amphidrome Art mit mariner Primärherkunft ist eine Nachzucht im Aquarium biologisch unwahrscheinlich.
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