
Regenbogenfische
Gabelschwanz-Regenbogenfisch
Pseudomugil furcatus
- Endgröße: bis 6 cm
- Becken: ab 112 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 7-8
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
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Zierfische, Familie Gobiidae
Chlamydogobius eremius
Die Wüstengrundel (Chlamydogobius eremius) ist eine kompakte, bodenbewohnende Grundel von bis zu 6 cm TL aus Australien. Männchen zeigen eine kontrastreiche Färbung: olivgrüner bis gelblicher Rumpf, die erste Rückenflosse leuchtet in Blau und Gelb mit schwarzem Rand. Weibchen sind schlichter grau-braun marmoriert.
bis 6 cmEndgröße
3 JahreLebenserwartung
20-28 °CTemperatur
7-8,5pH-Wert
5-20 dGHGesamthärte
ab 60 lBeckengröße
Im Aquarium bewegt sich die Wüstengrundel hüpfend über den Boden und nutzt Höhlen und Spalten aktiv als Verstecke und Reviere. Männchen markieren und verteidigen Nistplätze vehement. Die Art besitzt keine Schwimmblase und kann bei Sauerstoffmangel über buccale Luftaufnahme überleben.
Temperatur 20–28 °C, pH 7,0–8,5, GH 5–20 dGH. Mindestbodenfläche 60 x 30 cm (ca. 60 Liter). Feiner Sand als Substrat mit zahlreichen Flach- und Hohlsteinen sowie Tonröhren als Laichplätze und Revierzentren. Algenpolster als natürliche Zusatznahrung. Moderate bis schwache Strömung. Saubere, sanfte Filtration. Moderate bis kräftige Beleuchtung fördert Aufwuchs. Kurzzeitige Temperaturabsenkungen auf 15 °C können Fortpflanzungsverhalten stimulieren. Die Wüstengrundel ist eine anpassungsfähige, gut geeignete australische Art mit interessantem Brutverhalten. Alkalisches, mittelhartes Wasser und ein strukturreiches Bodenszenario mit Höhlen sind die wichtigsten Voraussetzungen.
Die Wüstengrundel ist kein klassischer Gemeinschaftsfisch; Männchen bilden klare Reviere um Höhlen. Außerhalb der Brutzeit vergleichsweise friedlich. Während der Brutzeit werden Männchen sehr territorial und vertreiben nach der Eiablage häufig die Weibchen. Zwerggarnelen werden als Beute gefressen; Junggarnelen gefährdet. Größere Schnecken werden toleriert. Geeignete Beifische: australische Regenbogenfische und temperaturkompatible Arten mit alkalischen, mittelharten Wasseransprüchen. Tropische Weichwasser-Arten aus Südamerika oder Südostasien sind ungeeignet.
Opportunistischer Allesfresser. Sinking-Tabletten und Garnelentabs, Algenwafer und Spirulina-Produkte, Artemia, Mückenlarven und Daphnien. Aufwuchs und Algenpolster als natürliche Zusatznahrung. Mehrere kleine Fütterungen pro Tag mit sinkenden Futterformen.
Gut dokumentiert. Haftlaicher: Eier werden an der Decke von Höhlen oder unter Steinplatten befestigt. Männchen übernimmt Brutpflege und verteidigt die Eier aggressiv. Weibchen nach der Eiablage entfernen. Zuchtwasserwerte: 24–27 °C, pH 7,5–8,5, GH max. 20 dGH. Gelege 150–300 Eier, Inkubation 10–17 Tage. Jungfische kein pelagisches Larvenstadium – sofort groß genug für Artemia-Nauplien. Zucht oft ganzjährig ohne speziellen Auslöser möglich.
Zuchtwasser: 24 bis 27 °C, pH 7,5 bis 8,5, bis 20 dGH
Australien, Einzugsgebiet des Lake Eyre in South Australia (Neales River bis Clayton Bore). Isolierte Süßwasserquellen, artesische Brunnen und ephemere Tümpel mit steinigem oder sandigem Grund und Algenpolstern. Die Art ist außerordentlich anpassungsfähig an extreme Bedingungen.
Männchen sind größer (bis 6 cm) mit massigem Kopf und farbintensiven Flossen in Blau, Gelb und Weiß. Weibchen sind kleiner und unmarkant grau-braun marmoriert.
Chlamydogobius eremius benötigt 20–28 °C, pH 7,0–8,5 und GH 5–20 dGH. Die Art bevorzugt alkalisches, mittelhartes Wasser – ganz anders als tropische Weichwasser-Arten.
Geeignet sind australische Regenbogenfische und Arten mit ähnlichen Wasseransprüchen (alkalisch, mittelhart). Tropische Weichwasser-Arten sind ungeeignet. Junggarnelen werden gefressen.
Die Wüstengrundel ist ein Höhlenbrüter. Das Männchen verteidigt die Eier in Höhlen oder unter Steinen. Gelege 150–300 Eier, Inkubation 10–17 Tage. Jungfische nehmen sofort Artemia-Nauplien an.
Mindestens 60 cm Kantenlänge und 60 Liter. Wichtiger als das Volumen ist die Grundfläche mit vielen Höhlen und Steinaufbauten als Revierzentren.
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