
Panzerwelse
Similis-Panzerwels
Hoplisoma simile
- Endgröße: 6 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 21-27 °C
- pH-Wert: pH 5,6-7
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Callichthyidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Mondfleck-Panzerwels (Hoplisoma caudimaculatum) ist ein kleiner, hochrückiger Panzerwels aus der Familie Callichthyidae. Bis zur Aufteilung der Gattung Corydoras im Jahr 2024 hieß er Corydoras caudimaculatus, in der Aquaristik ist der alte Name noch verbreitet. Er erreicht 5 bis 6 cm Gesamtlänge (TL), gemessen ohne Schwanzflosse (Standardlänge, SL) bis 5 cm.

5-6 cm TLEndgröße
22-28 °CTemperatur
6-7pH-Wert
2-10 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Namengebendes Merkmal ist ein scharf begrenzter, schwarzer Fleck auf dem Schwanzstiel (Caudalpedunkel). Daran lässt er sich vom ähnlichen Hoplisoma simile unterscheiden, bei dem dieser Fleck verwaschen und bläulich ist. Die Art stammt aus dem Einzugsgebiet des Rio Guaporé im Westen Brasiliens. Sie ist friedlich, lebt in Gruppen am Boden und kann wie alle Panzerwelse über den Darm atmosphärischen Sauerstoff aufnehmen. Viele Halter berichten, dass sie sich erst bei 26 bis 28 °C dauerhaft wohlfühlt.
Wasserwerte: 22 bis 28 °C, pH 6,0 bis 7,0, Gesamthärte 2 bis 10 °dGH. Häufig werden 20 bis 26 °C angegeben, viele Halter berichten aber, dass sich die Art erst bei 26 bis 28 °C dauerhaft wohlfühlt. Kühler gehaltene Tiere bleiben oft scheu und nervös, der obere Teil der Spanne ist deshalb zu empfehlen. Für eine Gruppe ab 6 Tieren genügt ein Becken ab 80 cm Kantenlänge (112 Liter). Ideal ist feiner Sand als Bodengrund, gerundeter Kies geht auch, muss dann aber sehr sauber gehalten werden. Wurzeln, Pflanzen oder Laub als Deckung geben den Tieren Sicherheit, die übrige Einrichtung ist Geschmackssache. Regelmäßige Wasserwechsel halten die Wasserqualität stabil.
Friedlicher, geselliger Bodenfisch, der in Gruppen gehalten werden muss: mindestens 6 Tiere, gern mehr. Die Tiere durchsuchen gemeinsam den Bodengrund nach Futter. Als Beifische eignen sich ruhige, friedliche Arten ähnlicher Größe mit gleichen Wasseransprüchen. Gelegentlich steigen die Panzerwelse zur Oberfläche, um Luft zu schlucken, das ist normales Verhalten.
Allesfresser, der seine Nahrung am Boden sucht. Die Art nimmt die meisten sinkenden Trockenfutter wie Tabletten und Granulat an, dazu kleines Frost- und Lebendfutter wie rote Mückenlarven und Tubifex. Abwechslungsreiches Futter hält die Tiere in guter Verfassung, und das Futter muss den Boden erreichen. Von den Resten anderer Beckenbewohner kann die Art nicht leben, als Resteverwerter ist sie nicht geeignet.
Hoplisoma caudimaculatum ist ein Substratlaicher ohne Brutpflege und gilt als leicht zu züchten. Das Weibchen hält die Eier zunächst in einer Tasche zwischen den Bauchflossen und heftet sie dann an. Bewährt hat sich ein Verhältnis von zwei Männchen pro Weibchen. Sobald die Weibchen sichtbar Laich tragen, löst ein großer Wasserwechsel (50 bis 70 Prozent) mit kühlerem Wasser und mehr Strömung und Sauerstoff das Laichen aus, das lässt sich täglich wiederholen. Die Eier werden meist an die Scheiben geheftet, feinfiedrige Pflanzen oder Laichmopps (Wollbüschel als Laichsubstrat) sind eine gute Alternative. Danach werden Eltern oder Eier entfernt, die Eier lassen sich vorsichtig mit dem Finger an der Scheibe hochrollen. Im Aufzuchtbehälter mit gleichem, gut belüftetem Wasser geben viele Züchter einige Tropfen Methylenblau oder einen Erlenzapfen gegen Verpilzung zu. Die Larven schlüpfen nach 3 bis 4 Tagen und nehmen nach Aufzehren des Dottersacks Mikrowürmer und Artemia-Nauplien (frisch geschlüpfte Salinenkrebse). Über einer dünnen Sandschicht sind die Jungfische weniger anfällig als im Becken ohne Bodengrund. Gesonderte Zuchtwasserwerte sind nicht dokumentiert. Gezüchtet wird in den normalen Haltungswerten, das Laichen löst der kühlere Wasserwechsel aus.
Die Art ist im Einzugsgebiet des Rio Guaporé endemisch (kommt nur dort vor). Die Typuslokalität (Fundort der Tiere der Erstbeschreibung) liegt im Hauptstrom des oberen Rio Guaporé in Rondônia, Brasilien, Exporttiere kommen aus dem Bundesstaat Mato Grosso. Im bolivianischen Teil heißt der Fluss Iténez. Neben dem Westen Brasiliens wird auch der Nordosten Boliviens genannt, gesicherte Nachweise mit Fundort liegen bisher aber nur aus Brasilien vor. Im selben Gebiet leben mehrere nicht näher verwandte Panzerwelse mit ähnlicher Schwanzfleckzeichnung. Fressfeinde, die einmal einen der stacheligen Panzerwelse gefressen haben, meiden danach alle (Schutzähnlichkeit, Mimikry).
Weibchen werden größer als Männchen. Geschlechtsreife Weibchen sind deutlich runder und hochrückiger, die Männchen bleiben schlanker.
5 bis 6 cm Gesamtlänge (TL), gemessen ohne Schwanzflosse bis 5 cm. Weibchen werden größer als Männchen.
22 bis 28 °C, pH 6,0 bis 7,0 und eine Gesamthärte von 2 bis 10 °dGH. Viele Halter berichten, dass sich die Art erst bei 26 bis 28 °C dauerhaft wohlfühlt, kühler gehaltene Tiere bleiben oft scheu.
Für eine Gruppe ab 6 Tieren ab 80 cm Kantenlänge und 112 Liter, mit feinem Sand als Bodengrund und etwas Deckung.
Ja, mit ruhigen, friedlichen Arten ähnlicher Größe und gleichen Wasseransprüchen. Er selbst muss in einer Gruppe von mindestens 6 Tieren leben.
Er ist ein Allesfresser und nimmt sinkende Tabletten und Granulat sowie kleines Frost- und Lebendfutter wie rote Mückenlarven und Tubifex. Von Futterresten anderer Fische kann er nicht leben.
Ja, die Art gilt als leicht zu züchten. Ein großer, kühlerer Wasserwechsel mit mehr Strömung löst das Laichen aus, die Eier kleben meist an der Scheibe. Eltern oder Eier werden danach getrennt, die Larven schlüpfen nach 3 bis 4 Tagen.
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