
Salmler
Schilfsalmler
Hyphessobrycon elachys
- Endgröße: bis 3 cm
- Aquarium: ab 54 l
- Temperatur: 24-27 °C
- pH-Wert: pH 6-7,2
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Einfach
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Characidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Calypsosalmler (Hyphessobrycon axelrodi) ist ein sehr kleiner Salmler aus der Familie Characidae. Männchen erreichen etwa 2 cm, Weibchen bis 3 cm Standardlänge. Der Körperbau ist zierlich und seitlich leicht abgeflacht. Männchen zeigen weiße Flossenspitzen und einen rötlich leuchtenden Schwanz, Weibchen sind größer und kräftiger gebaut mit graueren Flossen.

bis 3 cmEndgröße
5-10 JahreLebenserwartung
22-24 °CTemperatur
5,5-6pH-Wert
2-10 °dGHGesamthärte
ab 54 lAquariengröße
Die Art wurde ursprünglich von Trinidad beschrieben, Aquarienexemplare werden auch aus Venezuela importiert. Im Aquarium zeigt der Calypsosalmler ausgeprägtes Schwarmverhalten in der mittleren Wasserschicht. Die Farbenpracht kommt bei dunklem Substrat und gedämpfter Beleuchtung besonders zur Geltung; bei zu heller Ausleuchtung erblassen die Fische und werden scheu. Die IUCN stuft die Art als Near Threatened (NT) ein. Nicht verwechseln mit Paracheirodon axelrodi (Roter Neon) oder Hyphessobrycon herbertaxelrodi (Schwarzer Neon).
Wasserwerte: Temperatur 22-24 °C, pH 5,5-6,0, GH 2-10 dGH. Moderate Temperatur von 22-24 °C ist anzuraten. Beckengröße: Mindestens 60 cm Kantenlänge (ab 54 Liter) für eine Gruppe. Einrichtung: Dunkles Substrat (Sand oder feiner Kies) für optimale Farbentfaltung. Dichte Randbepflanzung, Treibholz, schwimmende Deckpflanzen zur Lichtdämpfung. Offene Schwimmbereiche in der Mitte. Strömung: Schwach bis moderat; der natürliche Lebensraum ist stehend bis sehr langsam fließend. Beleuchtung: Gedämpft. Starkes Licht lässt die Fische erblassen. Der Calypsosalmler ist eine pflegeleichte Art für Aquarianer mit Erfahrung in der Weichwasserhaltung.
Hyphessobrycon axelrodi ist ein klassischer Schwarmfisch mit friedlichem Temperament. Mindestens 8, besser 10-12 Tiere halten. In ausreichend großer Gruppe zeigen die Fische synchrones Schwimmverhalten in der mittleren Wasserschicht. Schnecken werden toleriert. Junggarnelen können als Beifang gefressen werden, adulte Garnelen sind sicher. Geeignete Beifische sind andere kleine friedliche Salmler, Panzerwelse (Corydoras) und kleine Zwergsalmler. Keine Räuber oder Arten, die weiches, saures Wasser nicht vertragen.
Hyphessobrycon axelrodi ist ein Allesfresser mit Präferenz für kleine tierische Kost. Im Aquarium eignen sich feine Flockennahrung und Mikrogranulat (maulgrößenangepasst), gefrorene Artemia-Nauplien, Cyclops und fein portionierte Mückenlarven. Ergänzend pflanzliche Anteile (Spirulina-Flocken). Zwei bis drei kleine Fütterungen täglich. Futtergröße muss zur sehr kleinen Maulöffnung passen.
Fortpflanzungstyp: Freilaicher ohne elterliche Brutpflege. Zuchtschwierigkeit: mittel. Die Eier werden in feines Pflanzenmaterial abgelegt. Zuchtversuche im Separatbecken mit weichem, leicht saurem Wasser (pH 5,5-6,5, GH 1-5 dGH, 24-26 °C), feiner Vegetation (Javamoos) und gedämpftem Licht. Elterntiere nach dem Ablaichen abfischen.
Zuchtwasser: 24 bis 26 °C, pH 5,5 bis 6,5
Hyphessobrycon axelrodi wurde ursprünglich von Trinidad beschrieben und kommt auch in Venezuela vor. Das natürliche Habitat umfasst klare bis leicht trübe, ruhig stehende oder sehr langsam fließende Gewässer in tiefen Lagen sowie Randbereiche von Sümpfen. Das Wasser ist typischerweise weich und leicht sauer.
Der Geschlechtsdimorphismus ist deutlich ausgeprägt. Weibchen sind merklich größer (bis ca. 3 cm), tiefer im Rumpf und fülliger; ihre Flossenspitzen sind grau, der Schwanzbereich zeigt nur blasses Rosa. Männchen bleiben kleiner (ca. 2 cm), sind schlanker und zeigen die charakteristischen weißen Flossenspitzen sowie den rötlich leuchtenden Schwanz deutlich ausgeprägter.
Hyphessobrycon axelrodi benötigt 22-24 °C, pH 5,5-6,0 und GH 2-10 dGH. Moderate Temperaturen und weiches, leicht saures Wasser sind optimal.
Männchen erreichen etwa 2 cm, Weibchen bis 3 cm Standardlänge. Die Art eignet sich für Nano-Aquarien ab 60 cm.
Ja, mit anderen kleinen friedlichen Salmlern, Panzerwelsen und Zwergsalmlern. Keine Räuber und keine Arten, die hartes Wasser brauchen.
Die IUCN stuft Hyphessobrycon axelrodi als Near Threatened (NT) ein. Nachzuchten sollten bevorzugt werden.
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