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Zierfische, Familie Loricariidae

Hypoptopoma cf. psilogaster sp. II

Redaktion my-fish, aktualisiert am

Hypoptopoma cf. psilogaster sp. II gehört zur Familie der Loricariidae und ist eng verwandt mit anderen Harnischwelsen. Der Körper zeigt einen abgeplatteten, robusten Panzer mit dunklen und hellen Streifen. Die Länge liegt bei etwa 7 cm. Die Art lebt in langsam fließenden Gewässern mit viel Laub- und Wurzelwerk. Dort bieten dichte Vegetation und schattige Bereiche Schutz und Nahrung.

  • Schwierigkeit: Einfach
  • Schwarm
  • Friedlich
  • Kupferempfindlich
  • bis 7 cmEndgröße

  • 24-28 °CTemperatur

  • 6-7,5pH-Wert

  • 2-15 °dGHGesamthärte

  • ab 100 lAquariengröße

Beschreibung

Der Fisch versteckt sich gern in engen Räumen und passt sich gut an wechselnde Strömungen an. Er bewegt sich langsam, um Energie zu sparen und Räubern zu entgehen. Im Aquarium wird ein mittlerer Wasserfluss bei ca. 25 °C empfohlen. Ergänzend passen Sand als Bodengrund und reichlich Versteckmöglichkeiten.

Haltung und Pflege

Empfohlene Wasserwerte: 24–28 °C, pH 6,0–7,5, GH 1–15 °dGH. Mindestbeckengröße: 80 cm Kantenlänge (ca. 100 Liter) für eine Gruppe von mindestens 5 Tieren. Das Becken muss gut eingefahren und biologisch stabil sein: Die Art ist auf etablierten Biofilm als Dauernahrungsquelle angewiesen. Feiner, sandiger Boden ohne scharfe Kanten. Großblättrige Pflanzen (Anubias, Echinodorus) zum Festhalten und Abgrasen. Wurzeln, flache Steine, Tonröhren als Verstecke. Strömung: sanft bis moderat. Zugang zur Wasseroberfläche stets gewährleisten (keine luftdichte Abdeckung). Kupfer-empfindlich: kupferhaltige Medikamente vermeiden. Holz dient als Nahrungsergänzung und muss im Becken vorhanden sein.

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Verhalten und Vergesellschaftung

Hypoptopoma cf. psilogaster, auch als Zwerg-Ohrgitterwels im Handel bekannt, ist ein friedlicher, geselliger Bodenbewohner, der in der Natur meist in kleinen Gruppen lebt und sich auch im Aquarium am wohlsten in einer Gruppe von mindestens 6–8 Tieren fühlt. Die Haltung in der Gruppe fördert das natürliche Verhalten und reduziert Stress, Einzelhaltung sollte vermieden werden. Als Beckenpartner eignen sich ruhige, nicht zu große Schwarmfische wie Salmler, kleine Bärblinge oder Zwergbuntbarsche sowie andere friedliche Bodenfische wie Panzerwelse. Zu vermeiden sind sehr kleine Beutefische, die als Nahrung angesehen werden könnten, sowie aggressive oder sehr lebhafte Arten, die die ruhigen Hypoptopoma stressen würden. Auch langflossige Fische sind ungeeignet, da es gelegentlich zu Flossenzupfen kommen kann, insbesondere bei Konkurrenz um Futter oder Revier.

Ernährung

H. cf. psilogaster sp. II ist ein Aufwuchsfresser. In der Natur: Biofilm, Algen, Diatomeen und Aufwuchs. Algenaufwuchs im Aquarium allein reicht in der Regel nicht aus; aktive Fütterung ist notwendig. Geeignet: Spirulina-Wafer, sinkende Algentabs, blanchiertes Gemüse (Zucchini, Karotten, Kürbis, Gurke), Spirulina-Flocken. Ergänzend und sparsam: gefrorene Mückenlarven oder Artemia. Holz dient als Nahrungsergänzung. Futterreste zeitnah entfernen.

Zucht

Die Gattung Hypoptopoma gehört zu den robusten Welsen, die in gut strukturierten Aquarien mit konstanten Wasserwerten und ausreichend Versteckmöglichkeiten gut gedeihen. Für eine erfolgreiche Zucht sollten stabile Temperaturen zwischen 24 und 28 °C, ein pH-Wert von etwa 6,5 bis 7,5 sowie eine gute Sauerstoffversorgung gewährleistet sein, während dichte Bepflanzung und natürliche Rückzugsmöglichkeiten das Wohlbefinden fördern. In der Paarungszeit kommen Wasserkonditionen zum Einsatz, die einen Saisonwechsel, beispielsweise durch vermehrte Wasserwechsel und leichte Temperaturschwankungen, simulieren, um das Laichen anzuregen; das Paarungsverhalten zeigt sich dann in annähernden Balzritualen und einer engen Partnerschaft, bei der häufig ein Geschlecht die Eier an geeigneten, schützenden Stellen wie Höhlen oder dichten Pflanzsubstraten ablegt. Nach der Eiablage erfolgt in der Regel eine elterliche Betreuung, wobei entweder der Männchen- oder der Weibchenanteil die zukünftigen Jungtiere vor Fressfeinden schützt, bis diese die freie Schwimmphase erreichen; für die Aufzucht ist eine regelmäßige, kleine Fütterung mit nährstoffreichem Futter essenziell, um das Wachstum und die Gesundheit der Larven optimal zu unterstützen. Diese Zuchtbedingungen und Fortpflanzungsbesonderheiten gelten beispielhaft auch für Hypoptopoma cf. psilogaster „sp. II“, bei der eine behutsame Beobachtung individueller Bedürfnisse über den Erfolg der Zucht entscheiden kann.

Natürlicher Lebensraum

Hypoptopoma cf. psilogaster sp. II lebt in langsam fließenden, seichten Fließgewässern und Bächen, die typischerweise in tropisch-feuchten, bewaldeten Regionen vorkommen. Das Wasser zeichnet sich durch eine Temperatur von etwa 24–28 °C, einen leicht sauren bis neutralen pH-Wert und eine geringe Wasserhärte aus, wobei häufig durch herunterfallende Blätter und organische Reste eine leichte Tönung entsteht. Der Grund des Gewässers ist meist sandig bis schlammig, oft mit vielen verstreuten Steinen und verbliebenem Wurzelwerk, wodurch ein abwechslungsreich strukturierter Lebensraum entsteht, der zahlreiche Versteck- und Nahrungssucheplätze bietet. Die Umgebung ist von dichter Vegetation, üppigem Uferbewuchs und gelegentlich von umgestürzten Ästen geprägt, was dem Tier ideale Bedingungen für Rückzug und Futtersuche in seinem natürlichen Habitat verschafft.

Geschlechtsunterschiede

Bei Hypoptopoma cf. psilogaster „sp. II“ konnten bislang keine ausgeprägten äußerlichen Geschlechtsunterschiede festgestellt werden. Lediglich vereinzelt wird berichtet, dass Männchen während der Laichperiode in ihrem Kiemenbereich einen dezent ausgeprägten Brutfleck aufweisen, während Weibchen diesen Bereich nicht zeigen.

Gut zu wissen

Hypoptopoma cf. psilogaster sp. II zeigt einen schlanken, gut strukturierten Körper mit dezenten Ornamenten und einer gemächlichen Schwimmweise. Die artgerechte Haltung erfordert behutsame Pflege und abwechslungsreiches Futterangebot.

Galerie

Häufige Fragen

Welche Wasserwerte braucht Hypoptopoma cf. psilogaster sp. II?

Hypoptopoma cf. psilogaster sp. II benötigt eine Wassertemperatur von 24-28 °C, einen pH-Wert von 6,0-7,5, eine Gesamthärte von 2-15 °dGH.

Wie groß muss das Aquarium für Hypoptopoma cf. psilogaster sp. II sein?

Für Hypoptopoma cf. psilogaster sp. II wird ein Aquarium mit mindestens 80 cm Kantenlänge (ca. 100 Liter) empfohlen. Ein größeres Becken ist immer vorteilhaft, da es stabilere Wasserwerte bietet.

Kann man Hypoptopoma cf. psilogaster sp. II vergesellschaften?

Hypoptopoma cf. psilogaster sp. II ist ein friedlicher, geselliger Bodenbewohner und sollte in einer Gruppe gehalten werden. Als Beckenpartner eignen sich ruhige Schwarmfische wie Salmler, kleine Bärblinge oder Zwergbuntbarsche sowie andere friedliche Bodenfische. Sehr kleine Beutefische, aggressive Arten und langflossige Fische sind ungeeignet.

Kann man Hypoptopoma cf. psilogaster sp. II im Aquarium züchten?

Die Gattung Hypoptopoma gilt als robust und gedeiht in gut strukturierten Aquarien mit konstanten Wasserwerten und ausreichend Versteckmöglichkeiten. Gesicherte Zuchtprotokolle für diese Form liegen nicht vor.

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