
Harnischwelse
Großer Ozelot-Harnischwels
Hypancistrus sp. L400
- Endgröße: bis 12 cm
- Aquarium: ab 200 l
- Temperatur: 26-30 °C
- pH-Wert: pH 5,5-7,5
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Loricariidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Der Rote Hexenwels (Leliella sp. bzw. Rineloricaria sp. „Rot“, L010a) ist eine schlanke, bodenbewohnende Art aus der Familie Loricariidae und wird bis zu 11 cm groß. Die Tiere zeigen eine charakteristische kupfer- bis feuerrot-gefärbte Körperoberfläche mit kleinen, borstenartigen Hautauswüchsen. Der Körperbau ist langgestreckt, dorsoventral abgeflacht, mit einer Saugschnauze und schützenden Knochenplatten.

11 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
22-28 °CTemperatur
6-7,5pH-Wert
2-15 °dGHGesamthärte
ab 160 lAquariengröße
Der Rote Hexenwels ist mit großer Wahrscheinlichkeit eine reine Zuchtform ohne bestätigte Wildpopulation, die wahrscheinlich aus DDR-Zuchtlinien von Rineloricaria heteroptera hervorging. Die Gattungsbezeichnung „Leliella“ ist taxonomisch ein Juniorsynonym von Rineloricaria. Reinrassige Exemplare sind heute selten; im Handel kursierende Tiere sind häufig Kreuzungen. Im Aquarium sind diese Welse gut beobachtbar und keineswegs streng nachtaktiv. Sie heften sich tagsüber sichtbar an Wurzeln oder Scheiben. Ihre Bewegungen sind ruhig und substratgebunden. Die Art ist einer der friedlichsten Welse überhaupt und eine der am einfachsten zu züchtenden Welsarten im Hobby.
Wasserwerte: Temperatur 22–28 °C, pH 6,0–7,5, GH 2–15 °dGH. Beckengröße: Ab 100 cm Kantenlänge, 160 Liter. Eine längere Beckenkante ist wichtiger als das Volumen. Einrichtung: Feinkörniger Sand oder abgerundeter Kies. Viele Verstecke in Form von Wurzelholz, Steinhöhlen und Bambusröhren (Laichröhren). Gedrungene Bepflanzung und Laubbereiche fördern Aufwuchsbildung. Moderate Strömung mit ruhigen Nischen. Gute Filterung und Sauerstoffversorgung sind wichtig. Kupfer-Warnung: Wie alle Loricariidae kupferempfindlich. Der Rote Hexenwels ist eine der am unkompliziertesten zu haltenden Welsarten. Friedlich, gut beobachtbar und anpassungsfähig. Für Einsteiger in die Wels-Aquaristik eine gute Wahl.
Rineloricaria sp. „Rot“ ist einer der friedlichsten Welse überhaupt. Haltung in kleinen Gruppen (3–5 Tiere) wird empfohlen. Untereinander sind sie außerhalb der Laichphase nahezu konfliktfrei; während der Fortpflanzung kann es zu lokalen Revierstreitigkeiten zwischen Männchen kommen. Junggarnelen sind gefährdet; adulte Garnelen und Schnecken werden toleriert. Geeignete Mitbewohner sind kleine bis mittelgroße, friedliche Fische: Salmler, Apistogramma, Corydoras und andere ruhige Loricariiden.
Allesfresser mit Schwerpunkt auf pflanzlicher Kost und Aufwuchs. Hauptfutter: Sinkende Tabletten, Algenwafer und blanchiertes Gemüse (Zucchini, Gurke, Spinat). Gelegentlich Frostfutter wie Artemia, Daphnia, Mückenlarven. In naturnahen Becken suchen die Tiere aktiv Biofilm und Aufwuchs an Holz- und Steinoberflächen ab.
Fortpflanzungstyp: Substratlaicher (Röhrenbrüter). Zuchtschwierigkeit: einfach. Die Art ist gut dokumentiert und eine der am häufigsten nachgezüchteten Welsarten. Schmale Röhren (Innendurchmesser 1,4–2 cm, Länge ca. 10 cm) aus Bambus, PVC oder Ton dienen als Laichsubstrat. 40–100 Eier pro Gelege. Das Männchen befächert die Eier 5–7 Tage bis zum Schlüpfen. Zuchtwasser: pH 5,5–6,5, GH 2–6 °dGH, 25–26 °C. Jungfische wachsen langsam (ca. 3,5 cm in 7 Monaten). Erstfutter: Mikrowürmer, Artemia-Nauplien, blanchiertes Gemüse.
Zuchtwasser: 25 bis 26 °C, pH 5,5 bis 6,5, bis 6 °dGH
Der Rote Hexenwels ist eine Zuchtform ohne bestätigte Wildpopulation. Als wahrscheinlichste Ausgangsbasis gilt Rineloricaria heteroptera aus dem Amazonasbecken (Mittlerer Amazonas, Brasilien). Die Art wird seit Jahrzehnten in der Aquaristik gehalten und vermehrt.
Männchen lassen sich durch feine Borsten (Odontodes) am Kopf und an den Brustflossen-Stacheln unterscheiden, die bei erwachsenen Männchen ausgeprägter sind. Männchen sind zudem tendenziell etwas schmaler und schlanker.
Der Rote Hexenwels benötigt 22–28 °C, pH 6,0–7,5 und GH 2–15 °dGH. Für die Zucht wird weicheres, leicht saures Wasser (pH 5,5–6,5) empfohlen.
Ja, die Art ist einer der friedlichsten Welse. Geeignet sind Salmler, Apistogramma, Corydoras und andere ruhige Loricariiden.
Die Art ist ein Röhrenbrüter. Schmale Röhren (1,4–2 cm Durchmesser) aus Bambus oder PVC dienen als Laichsubstrat. Das Männchen befächert 40–100 Eier für 5–7 Tage. Erstfutter: Mikrowürmer und Artemia-Nauplien.
Allesfresser mit pflanzlichem Schwerpunkt. Algenwafer, blanchiertes Gemüse und sinkende Tabletten als Hauptfutter. Gelegentlich Frostfutter wie Artemia oder Mückenlarven.
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