
Salmler
Ringelsocken-Kopfsteher
Synaptolaemus latofasciatus
- Endgröße: bis 11 cm
- Becken: ab 240 l
- Temperatur: 22-28 °C
- pH-Wert: pH 5-7,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
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Zierfische, Familie Loricariidae
Panaqolus aff. maccus
Der Clown-Harnischwels (Panaqolus maccus) wird etwa 8,8 cm groß und ist ein kompakt gebauter Harnischwels mit markanter Zeichnung. Die Grundfarbe ist dunkelbraun bis schwarz mit hellbraunen bis gelblichen vertikalen Bändern, die je nach Herkunftsort nahezu gerade (L104, Apure-Becken) oder unregelmäßig wellig (L162, Orinoco-Becken) verlaufen. Im Handel wird die Art unter den L-Nummern L104, L162 und LDA022 geführt.
bis 10,5 cmEndgröße
10-12 JahreLebenserwartung
23-28 °CTemperatur
6,8-7,6pH-Wert
7-20 dGHGesamthärte
ab 160 lBeckengröße
Im Aquarium suchen die Tiere tagsüber geschützte Plätze auf – Höhlen und Wurzelwerk dienen als Verstecke. Aktiv werden sie vorwiegend in der Dämmerung und nachts, wenn sie Holz und Aufwuchs abweiden. Bei ruhiger Beleuchtung und reichlich Verstecken sind sie auch tagsüber gut zu beobachten. Die enge Bindung an Holz als Nahrungs- und Einrichtungsbestandteil ist das zentrale Merkmal dieser Art. Panaqolus maccus ist xylophag – weiches Wurzelholz ist für Ernährung und Wohlbefinden Pflicht. Die Kombination aus markanter Zeichnung, relativ kleiner Endgröße und spezialisierter Nahrung macht diese Art auch für Einsteiger mit Interesse an Welsarten attraktiv.
Panaqolus maccus benötigt ein Becken ab 80 cm Kantenlänge (ca. 160 Liter) mit Temperaturen von 23–28 °C, einem pH-Wert von 6,8–7,6 und einer Gesamthärte von 7–20 °dGH. Feiner Sand oder sehr feiner Kies als Substrat, teilweise bedeckt mit Laub und Holz. Weiches Wurzelholz wie Moorkienholz ist als Nahrungsquelle Pflicht und muss permanent im Becken vorhanden sein. Mehrere Höhlen unterschiedlicher Größe reduzieren Territorialkonflikte. Zusätzliches Laub (Kastanien- oder Eichenblätter) fördert die natürliche Mikrofauna. Gedämpfte bis moderate Beleuchtung ist ideal. Mäßige Strömung mit guter Sauerstoffanreicherung. Kupferempfindlich: Auf kupferhaltige Medikamente und Dünger unbedingt verzichten. Die Art eignet sich für Einsteiger mit etwas Erfahrung, die bereit sind, dauerhaft Holz als Nahrungsquelle bereitzustellen.
Panaqolus maccus gilt als friedlich und eignet sich für die Gruppenhaltung, braucht dafür aber ausreichend Höhlen und Holzelemente. Bei der Verteidigung von Höhlen können die Tiere gegenüber Artgenossen und Bodenbewohnern territorial werden. Während der Brutzeit verteidigen Männchen die Bruthöhle aggressiv. Sehr gut kompatibel mit Schnecken und adulten Zwerggarnelen. Junggarnelen können in Einzelfällen erbeutet werden. Zur Vergesellschaftung eignen sich friedliche südamerikanische Salmler, Panzerwelse und kleine Buntbarsche.
Panaqolus maccus ist xylophag und ernährt sich überwiegend von Holz und Aufwuchs. Weiches Wurzelholz muss jederzeit vorhanden sein. Ergänzend eignen sich Zucchini, Gurke, Algen-Tabletten und Spirulina-Pellets. Frostfutter wie Mückenlarven, Artemia oder Cyclops dient als proteinreiche Ergänzung zur Konditionierung, sollte aber nicht den Hauptanteil ausmachen.
Panaqolus maccus ist ein Höhlenbrüter mit väterlicher Brutpflege. Die Zucht ist gut dokumentiert mit über 10 Zuchtberichten. Zur Auslösung der Laichbereitschaft wird eine Regenzeit-Simulation empfohlen: Konditionierungsphase bei 26–27 °C mit reichlicher Fütterung, dann starker Wasserwechsel mit kühlerem Wasser (Absenkung auf 21–22 °C), pH-Senkung auf 6,5–7 und erhöhte Strömung. Gelegegrößen liegen bei 20–60 Eiern. Inkubationszeit etwa 5–7 Tage bei 26 °C. Das Männchen bewacht das Gelege in der Höhle. Jungfische fressen frühzeitig zerriebene Algentabletten, weiches Holz und Staubfutter.
Zuchtwasser: 26 bis 27 °C, pH 6,5 bis 7, bis 10 dGH
Panaqolus maccus stammt aus Venezuela, aus den Einzugsgebieten des Apure und des Caroní (Orinoco-System). Die Art bewohnt Uferzonen und strukturreiche Flussbereiche mit mäßiger bis stärkerer Strömung, reichlich Totholz und Wurzelgeflechten. Das saisonale Wechselspiel von Regen- und Trockenzeiten beeinflusst Verhalten und Fortpflanzung.
Männchen entwickeln ausgeprägte Odontoden (stachelartige Hautzähnchen) an den Brustflossenstacheln, am Hinterkörper und an den Kiemendeckeln. Diese sind besonders während der Fortpflanzungsphase deutlich sichtbar. Weibchen sind in der Draufsicht deutlich fülliger und breiter gebaut.
Panaqolus maccus benötigt Temperaturen von 23–28 °C, einen pH-Wert von 6,8–7,6 und eine Gesamthärte von 7–20 °dGH. Die Art toleriert vergleichsweise hartes Wasser.
Ja, mit friedlichen südamerikanischen Salmlern, Panzerwelsen und kleinen Buntbarschen. Sehr gut kompatibel mit Schnecken und adulten Garnelen.
Ja, die Zucht ist gut dokumentiert. Als Höhlenbrüter braucht die Art enge Höhlen. Eine Regenzeit-Simulation mit Temperaturabsenkung und weicherem Wasser löst die Laichbereitschaft aus. Gelegegrößen liegen bei 20–60 Eiern.
Die Art ist xylophag und benötigt weiches Wurzelholz als Hauptnahrung. Ergänzend eignen sich Zucchini, Gurke, Algen-Tabletten und Spirulina-Pellets. Frostfutter dient nur als Ergänzung.
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Und das ist ein Panaqolus sp. aff. maccus, weder ein Peckoltia noch ein pulcher.