
Salmler
Hochflossen-Rhoadsia
Rhoadsia altipinna
- Endgröße: bis 17 cm
- Becken: ab 450 l
- Temperatur: 22-26 °C
- pH-Wert: pH 6-7
- Wasserhärte: weich bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
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Zierfische, Familie Loricariidae
Leporacanthicus heterodon
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Leporacanthicus heterodon wird bis zu 18 cm groß und ist im Handel als Gold-Vampir-Harnischwels oder Golden Vampire Pleco (L172, L172a, L172b) bekannt. Der Körper ist seitlich abgeflacht und bodennah ausgelegt, der Kopf breit und die Brustregion massiv. Charakteristisch für die Gattung sind zwei nach oben gerichtete Kauzähne im Oberkiefer, die dem Fisch seinen volkstümlichen Namen eingebracht haben.
18 cmEndgröße
10-15 JahreLebenserwartung
22-26 °CTemperatur
6-7pH-Wert
3-10 dGHGesamthärte
ab 240 lBeckengröße
Der robuste Rumpfpanzer aus Knochenplatten sowie ein kleiner nach hinten gerichteter Stachel auf dem Kopf sind gattungstypische Merkmale. Im Aquarium zeigt Leporacanthicus heterodon überwiegend nacht- bis dämmerungsaktives Verhalten und hält sich bevorzugt in Bodennähe auf. Tagsüber suchen die Tiere Verstecke in Höhlen oder unter Steinen. Nachts werden sie aktiver und gehen zielgerichtet auf Futtersuche. Die Art ist an strömungsreiche Habitate angepasst und benötigt starke Strömung sowie hohe Sauerstoffsättigung. Der IUCN-Status ist Near Threatened (NT), hauptsächlich durch den Belo Monte Staudamm am Rio Xingu bedroht. Der Erwerb von Nachzuchttieren ist daher besonders empfehlenswert.
Wasserwerte: Temperatur 22–26 °C, pH 6,0–7,0, GH 3–10 °dGH. Das Mindestbecken sollte eine Kantenlänge von 120 cm aufweisen bei ca. 240 Liter. Werden mehrere Exemplare gehalten, ist ein deutlich größeres Becken notwendig. Das Becken sollte mit vielen Versteckmöglichkeiten und Höhlen ausgestattet sein. Stabile Höhlen aus Steinaufbauten, Lavastein, Tonröhren oder Keramik-/PVC-Höhlen sind geeignet. Feiner Sand oder feinkiesiges Substrat ist empfehlenswert. Für Leporacanthicus heterodon ist eine ausgeprägte Strömung unerlässlich. Zusätzliche Belüftung und hohe Sauerstoffsättigung des Wassers sind notwendig. Regelmäßige, großzügige Wasserwechsel (50–80 % wöchentlich werden von der Art gut vertragen) unterstützen die Gesundheit. Leporacanthicus heterodon ist eine anspruchsvolle Art für erfahrene Aquarianer, die ein strukturiertes, strömungsbetontes Becken mit vielen Höhlenplätzen anbieten können. Der IUCN-Status NT macht den Erwerb von Nachzuchttieren besonders empfehlenswert.
Leporacanthicus heterodon verhält sich gegenüber anderen Fischarten, die andere Wasserbereiche bewohnen, friedlich. Innerhalb der benthischen Gemeinschaft zeigt die Art jedoch Territorialverhalten, insbesondere gegenüber Arten mit ähnlichem Habitus. Mehrere Exemplare benötigen viel Platz und ausreichend Rückzugsmöglichkeiten. Während der Fortpflanzungszeit nimmt das Territorialverhalten deutlich zu. Schnecken werden nicht nur toleriert, sondern aktiv als Nahrung aufgenommen. Bei Garnelen ist Vorsicht geboten: Junggarnelen können gefährdet sein, adulte Garnelen werden in der Regel toleriert. Empfohlen werden Beifische aus derselben Bioregion Südamerika: größere Salmler (z. B. Anostomus, Hemiodus, Semaprochilodus, Metynnis), reophile Buntbarsche (z. B. Retroculus) sowie andere Loricariiden mit gleichen Wasserbedürfnissen.
Leporacanthicus heterodon ist primär karnivor. Bevorzugt werden tierische Futterkomponenten: Mückenlarven, Garnelen/Artemia, Crevetten, Muscheln, Regenwürmer, Mysis. Schnecken werden aktiv gefressen und können als Leckerli angeboten werden. Sinkende Trockenfutter (Welstabletten, Pellets) werden ebenfalls akzeptiert. Pflanzliche Beigaben (Zucchini, Gurke) können gelegentlich ergänzt werden.
Fortpflanzungstyp: Höhlenbrüter mit väterlicher Brutpflege. Zuchtschwierigkeit: schwer, aber dokumentiert. Zur Zucht wurden Becken ab ca. 200 Litern mit weichem bis mittelhartem Wasser verwendet. Die Ablage erfolgt in engen, abgedunkelten Höhlen. Das Gelege umfasst ca. 30–40 Eier; die Larven schlüpfen nach etwa 6 Tagen. Als Zuchtauslöser haben sich große Wasserwechsel und erhöhte Strömung bewährt.
Leporacanthicus heterodon stammt aus dem Einzugsgebiet des Rio Xingu in Südamerika. Die Art ist reophil und lebt bevorzugt in rapiden Abschnitten und anderen schnell fließenden Gewässerbereichen. Solche Habitate zeichnen sich durch klare, stark bewegte Strömung, hohes Sauerstoffangebot und festes Substrat wie Felsbänke und grobe Kies- und Geröllbereiche aus. Wilde Wasserwerte können lokal stark variieren und weichen von optimalen Aquariumwerten ab.
Ausgewachsene Männchen sind an folgenden Merkmalen erkennbar: deutlich längerer und breiterer Kopf als bei Weibchen, größere Rückenflosse sowie mehr und kräftigere Odontoden (Hautzähne) an Körper und Flossen. Diese Unterschiede sind bei adulten Tieren gut erkennbar.
Leporacanthicus heterodon benötigt Temperatur 22–26 °C, pH 6,0–7,0, GH 3–10 °dGH. Starke Strömung und hohe Sauerstoffsättigung sind Pflicht.
Empfohlen werden Beifische aus Südamerika: größere Salmler, reophile Buntbarsche und andere Loricariiden. Schnecken werden aktiv gefressen.
Die Art ist ein Höhlenbrüter mit väterlicher Brutpflege. Das Gelege umfasst ca. 30–40 Eier, die Larven schlüpfen nach etwa 6 Tagen. Als Zuchtauslöser haben sich große Wasserwechsel und erhöhte Strömung bewährt.
Mindestens 120 cm Kantenlänge und 240 Liter für ein einzelnes Exemplar. Mehrere Tiere benötigen deutlich mehr Platz und ausreichend getrennte Höhlen.
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