
Karpfenfische
Purpurkopfbarbe
Pethia nigrofasciata
- Endgröße: bis 6 cm
- Aquarium: ab 112 l
- Temperatur: 20-27 °C
- pH-Wert: pH 6-7
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
In der Gruppe halten, friedlich
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Zierfische, Familie Cyprinidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Pethia gelius hieß früher Puntius gelius. Die Indische Fleckenbarbe (Pethia gelius) ist ein kleiner, zierlicher Schwarmfisch mit einem kompakten, leicht seitlich abgeflachten Körperbau. Die Grundfärbung reicht von blassem Gelb bis leuchtendem Gold mit silbrigen Reflexen am Bauch. Charakteristisch sind drei diffuse schwarze Flecken entlang der Körperflanke und ein breites schwarzes Band am Schwanzstiel.

bis 5,1 cmEndgröße
2-3 JahreLebenserwartung
18-24 °CTemperatur
6-7pH-Wert
1-10 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Rücken-, Bauch- und Afterflossen zeigen leuchtendes Gelb mit schwarzen Flecken an der Basis. Ein morphologisches Erkennungsmerkmal ist die unvollständige Seitenlinie mit nur 3-4 beschuppten Poren.
Im Aquarium zeigt Pethia gelius ein ruhiges, zurückhaltendes Schwarmverhalten in der mittleren Schwimmzone. Die Art sucht dichte Pflanzenbereiche auf und zeigt Scheuheit gegenüber größeren, schnellen Beifischen. Männchen intensivieren zur Paarungszeit ihre Färbung und wirken kupferfarben bis rötlich in der Rückenregion. Die Art erreicht etwa 4 cm Standardlänge (ca. 5,1 cm Gesamtlänge).
Pethia gelius benötigt Wasser mit 18-24 °C, pH 6,0-7,0 und GH 1-10 °dGH. Das Becken sollte mindestens 80 cm Kantenlänge und 112 Liter fassen.
Das Becken sollte dichte Pflanzengruppen und Versteckmöglichkeiten am Rand bieten, ergänzt durch freien Schwimmraum in der Mitte. Ein dunkler Sand- oder feiner Kiesboden mit Laubschicht betont die Farbtöne der Tiere. Moospolster und feinfiedrige Pflanzen dienen als Rückzugs- und Laichplätze. Gedämpfte Lichtverhältnisse mit schattenspendenden Pflanzen reduzieren Stress. Die Strömung sollte ruhig bis langsam sein.
Kurzfristige saisonale Temperaturabsenkungen auf 18 °C können natürliches Verhalten und Laichbereitschaft fördern.
Pethia gelius ist ein Gruppenfisch und fühlt sich in Gesellschaft von mindestens 8-10 Artgenossen am wohlsten. In größeren Gruppen treten die Tiere sicherer und lebhafter auf und zeigen ihr natürliches Schwarmverhalten.
Das Temperament ist sehr friedlich und zurückhaltend. Während der Brutzeit können Männchen Imponierverhalten zeigen, bleiben aber wenig aggressiv. Adulte Zwerggarnelen und Schnecken sind aufgrund des kleinen Mauls in der Regel sicher. Junge Garnelenlarven können jedoch gefressen werden.
Geeignete Beifische sind südasiatische Kleinfische: Microdevario, Trigonostigma, kleinbleibende Danio und weitere friedliche Pethia-Arten. Zwerggarnelen (Caridina, Neocaridina) sind ebenfalls geeignet.
Pethia gelius ist ein Allesfresser mit fleischlicher Betonung. Mikro-Flocken und Mikro-Pellets bilden die Basis. Kleines Lebend- und Frostfutter wie Artemia-Nauplien, Daphnien, Mikrowürmchen und Cyclops ergänzt die Ernährung. Wegen der geringen Körpergröße sind Futterportionen klein zu bemessen; mehrmalige kleine Portionen am Tag sind optimal.
Pethia gelius ist ein Freilaicher ohne Brutpflege. Die Zucht ist gut dokumentiert, gilt aber als schwer, da die Eltern die Eier fressen und die Aufzucht der sehr kleinen Larven spezielle Fütterung erfordert.
Zuchtwasserwerte: Temperatur ca. 24 °C, pH 6,0-6,5, GH maximal 5 °dGH. Das Zuchtbecken sollte schwach beleuchtet sein und Laichschutz (Netzmaterial, Glasmurmeln oder dichte Moospolster) bieten. Das Ablaichen erfolgt meist am Morgen; Eltern müssen danach entfernt werden.
Die Gelegegröße beträgt 50-150 Eier. Inkubation: 24-36 Stunden bei 24 °C. Jungfische werden nach 3-4 Tagen freischwimmend. Als Erstfutter sind Infusorien notwendig; danach Artemia-Nauplien und Mikrowürmchen.
Zuchtwasser: 24 °C, pH 6 bis 6,5, bis 5 °dGH
Pethia gelius stammt aus dem Einzugsgebiet der Flusssysteme Ganges und Brahmaputra in Nordindien, Nepal, Bangladesch und Pakistan. Die Art bewohnt ruhige bis langsam fließende, oft trübe Gewässer: kleine Bäche durch Kulturland, Altarme, Teiche und teils überflutete Wiesen. Dichte Ufervegetation und schwimmende Pflanzen bieten Schatten und Schutz. Das Substrat ist schlammig bis feinsandig mit Laubschicht.
Männchen sind etwas kleiner und schlanker und zeigen während der Balz eine deutlich intensivere Färbung mit kupferfarbener Rückenregion. Weibchen sind fülliger, blasser in der Grundfärbung und tendenziell etwas größer. Die Art erreicht eine Standardlänge von etwa 3,5-4 cm (SL).
Pethia gelius benötigt 18-24 °C, pH 6,0-7,0 und GH 1-10 °dGH. Die Art bevorzugt weiches, leicht saures Wasser mit gedämpfter Beleuchtung.
Geeignete Beifische sind südasiatische Kleinfische wie Microdevario, Trigonostigma und kleinbleibende Danio. Zwerggarnelen (Caridina, Neocaridina) sind ebenfalls geeignet. Große oder aggressive Fische sollten vermieden werden.
Die Zucht ist gut dokumentiert, gilt aber als schwer. Bei pH 6,0-6,5 und ca. 24 °C laichen die Tiere am Morgen. Laichschutz und Entfernen der Eltern sind notwendig. Die winzigen Larven benötigen anfangs Infusorien als Erstfutter.
Die Art ist ein Allesfresser mit fleischlicher Betonung. Mikro-Flocken und Mikro-Pellets bilden die Basis, ergänzt durch kleines Lebend- und Frostfutter wie Artemia-Nauplien, Daphnien und Mikrowürmchen.
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