
Barben
Angolabarbe
Enteromius fasciolatus
- Endgröße: bis 6 cm
- Aquarium: ab 160 l
- Temperatur: 22-26 °C
- pH-Wert: pH 5-6,5
- Wasserhärte: weich bis mittelhart
- Schwierigkeit: Mittel
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Cyprinidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Pethia padamya, im Handel als Odessa-Barbe oder Rubinbarbe bekannt, ist eine mittelgroße Barbe aus Myanmar. Die Art wurde erst 2008 formell wissenschaftlich beschrieben, war aber bereits seit den 1970er-Jahren im Aquaristikhandel bekannt – zuerst in Odessa (Ukraine), woher der englische Trivialname stammt.

5-6 cm TLEndgröße
3-5 JahreLebenserwartung
16-25 °CTemperatur
6,5-7,5pH-Wert
5-18 °dGHGesamthärte
ab 112 lAquariengröße
Die wissenschaftliche Beschreibung stellte sie in die Gattung Pethia, die im Rahmen der umfassenden Revision der alten Gattung Puntius geschaffen wurde. Die Art erreicht eine Gesamtlänge von etwa 5 bis 6 cm (rund 4,5 cm Standardlänge). Das auffälligste Merkmal ausgewachsener Männchen ist ein breites, leuchtend rotes Seitenband, das sich von der Schnauze bis zur Schwanzwurzel zieht und bei voller Prachtfärbung den gesamten mittleren Körperbereich ausfüllt. Auf dem silbrig-goldenen Grundton zeigen beide Geschlechter zusätzlich feine dunkle Punkte. Weibchen bleiben farblich unauffälliger und zeigen nur einen blassen Streifen statt des intensiv roten Bandes. Pethia padamya bewohnt in der Natur langsam fließende Gewässer und Reisfelder in der Region um das Ayeyarwady-Becken in Zentral-Myanmar.
Pethia padamya benötigt eine Wassertemperatur von 16 bis 25 °C, einen pH-Wert von 6,5 bis 7,5 und eine Gesamthärte zwischen 5 und 18 °dGH. Die Art ist robust und anpassungsfähig, bevorzugt aber mittelhartes Wasser. Beckengröße: Mindestens 80 cm Kantenlänge und 112 Liter für eine Gruppe von 8 bis 10 Tieren. Einrichtung: ausreichend freier Schwimmraum, Randbepflanzung mit robusten Pflanzen (Vallisneria, Cryptocoryne), Wurzeln, Steine und Laub zur Strukturierung. Moderate Strömung und gute Sauerstoffversorgung sind wichtig. Bei Parasiten Malachitgrün-Formalin oder Temperaturerhöhung verwenden.
Kupfer: Hohe Empfindlichkeit gegenüber Kupfer. Kupferbasierte Standard-Medikamente gegen Ich oder Velvet können bei Pethia padamya schnell zu Kiemenschäden und Mortalität führen. Alternativen bei Parasitenbefall: Malachitgrün, Formalin, Temperaturerhöhung.
Pethia padamya ist ein Schwarmfisch und sollte in Gruppen von mindestens 8 bis 10 Tieren gehalten werden. In größeren Gruppen zeigen die Männchen ihre volle Prachtfärbung, konkurrieren friedlich um Weibchen und entwickeln lebhafte Schwarm-Dynamik. In kleinen Gruppen bleiben die Tiere scheu und farblos. Das Temperament ist überwiegend friedlich, die Männchen können aber während der Balz leicht territorial werden. Geeignete Beckenpartner sind andere robuste, friedliche Arten ähnlicher Größe: andere kleinere Barben, größere Rasboras, friedliche Schmerlen, Panzerwelse. Langflossige Arten (Guppys, Kampffische) sind wegen möglicher Flossenzupferei zu vermeiden. Sehr kleine oder sehr scheue Arten eignen sich ebenfalls nicht. Sprungrisiko ist moderat – eine Abdeckung ist empfehlenswert.
Pethia padamya ist ein anspruchsloser Allesfresser. In der Natur frisst die Art Insektenlarven, kleine Krebstiere, Würmer, Algen und organisches Material. Im Aquarium akzeptiert sie bereitwillig hochwertiges Flocken- und Granulatfutter als Basis, ergänzt durch Lebend- und Frostfutter (Artemia, Daphnien, Mückenlarven) und pflanzliche Komponenten (Spirulina, blanchiertes Gemüse). Was innerhalb von 2 bis 3 Minuten nicht gefressen wird, ist zu viel.
Pethia padamya ist ein Freilaicher ohne elterliche Brutpflege. Die Zucht ist gut dokumentiert und gilt als einfach bis mittelschwer. Zuchtbedingungen: Temperatur 24 bis 26 °C, pH 6,5 bis 7, mittelhartes Wasser (GH 5 bis 10 °dGH). Ein separates Zuchtbecken mit Laichrost oder dichter Javamoos-Bank schützt die Eier vor den Elterntieren. Die Eltern sind ausgeprägte Laichräuber und müssen nach dem Ablaichen sofort entfernt werden. Die Eier schlüpfen nach etwa 24 bis 36 Stunden, die Larven werden nach weiteren 2 bis 3 Tagen freischwimmend. Erstfutter: Infusorien, später feine Artemia-Nauplien und Staub-Futter.
Zuchtwasser: 24 bis 26 °C, pH 6,5 bis 7, bis 10 °dGH
Pethia padamya stammt aus Myanmar, konkret aus dem Ayeyarwady-Einzugsgebiet in der Region um Mandalay. Die Art bewohnt langsam fließende oder stehende Gewässer: überflutete Reisfelder, flache Teiche, Bewässerungsgräben und kleine Nebenarme größerer Flüsse. Die Habitate sind typischerweise warm, mit moderatem Pflanzenwuchs und weichen, sedimentreichen Böden. Typische Wasserwerte der Habitate: Temperatur 22 bis 26 °C, pH 6,5 bis 7,5, mittelharte Wasserhärte (5 bis 15 °dGH).
Männchen von Pethia padamya zeigen das namensgebende, leuchtend rote Seitenband in voller Pracht, besonders während der Balz. Die Rücken-, After- und Schwanzflossen sind bei Männchen kräftig rot gefärbt mit dunklen Akzenten, und der gesamte Körper wirkt kontrastreicher. Weibchen sind deutlich unauffälliger gefärbt: der rote Streifen fehlt oder ist nur blass angedeutet, die Grundfärbung ist silbrig-gold, der Körperbau rundlicher und fülliger im Bauchbereich.
Temperatur 16 bis 25 °C, pH 6,5 bis 7,5, Gesamthärte 5 bis 18 °dGH. Die Art ist robust und anpassungsfähig.
Mindestens 80 cm Kantenlänge und 112 Liter für eine Gruppe von 8 bis 10 Tieren.
Ja, mit anderen robusten, friedlichen Arten ähnlicher Größe: andere Barben, größere Rasboras, Schmerlen, Panzerwelse. Langflossige Arten wegen möglicher Flossenzupferei vermeiden.
Ja, die Zucht ist gut dokumentiert und einfach bis mittelschwer. Pethia padamya ist ein Freilaicher ohne Brutpflege. Zuchtwerte: 24 bis 26 °C, pH 6,5 bis 7, mittelhartes Wasser. Elterntiere nach dem Ablaichen entfernen.
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