
Schnecken
Kleine Posthornschnecke
Planorbella duryi
- Endgröße: 1,5 – 2,5 cm
- Aquarium: ab 10 l
- Temperatur: 18-28 °C
- pH-Wert: pH 7-8
- Wasserhärte: mittelhart
- Schwierigkeit: Anfängerfreundlich
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Wirbellose, Schnecken, Gattung Planorbella
Planorbella duryi
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Die Kleine Posthornschnecke in der braunen Wildform (Planorbella duryi) ist auf der Halbinsel Florida in den USA beheimatet und besiedelt dort ruhige, pflanzenreiche Süßwassergewässer. Mit 1,5 bis 2,5 cm Gehäusedurchmesser bleibt sie deutlich kleiner als die europäische Posthornschnecke (Planorbarius corneus, bis 4 cm).
1,5 – 2,5 cmEndgröße
1-3 JahreLebenserwartung
18-28 °CTemperatur
7-8pH-Wert
ab 10 lAquariengröße
Die braune Form entspricht der natürlichen Färbung: ein glattes, flach aufgerolltes Gehäuse in braunen Tönung mit einem dunklen, teils gefleckten Körper darunter. Als Allesfresser verwertet die Schnecke Algen, Biofilm, Detritus und Futterreste. Gesunde Pflanzen werden nicht angefressen. Kupfer ist bereits in geringsten Mengen tödlich. Lebenserwartung: 1 – 3 Jahre.
Kleines, flaches, glattes Gehäuse in natürlicher brauner Färbung. Scheibenförmig aufgerollt (planispiral), sinistral (linksgewunden). Körper braun, teils gefleckt. Größe 1,5 – 2,5 cm. Glattes Gehäuse ohne Rillen – Unterschied zur größeren Planorbarius corneus.
Die Tiere zeigen eine gute Toleranz gegenüber üblichen Wasserwerten. Sie nehmen Algen und organische Reste als Nahrung auf. Planorbella duryi erfordert keine spezielle Fütterung, da sie mit handelsüblichen Futtermitteln zurechtkommt. Das Becken benötigt einfache Verstecke sowie ein leicht zu reinigendes Substrat. Die Art verträgt sich gut mit anderen Wirbellosen, sofern die Wasserqualität konstant bleibt. Krankheiten treten selten auf, da sie robust und anpassungsfähig ist. Die Fortpflanzung erfolgt unauffällig, und Jungtiere wachsen zügig heran.
Ideal für Gemeinschaftsbecken mit friedlichen Fischen, Garnelen und anderen Schnecken. Raubschnecken und Krebse fressen Posthornschnecken.
Allesfresser: Algen, Biofilm, Detritus, abgestorbene Pflanzenteile, Futterreste und Aas. Gesunde Pflanzen werden in der Regel nicht angefressen. Kalziumversorgung über hartes Wasser oder Minerallicks ist für ein stabiles Gehäuse wichtig, besonders in weichem Wasser.
Alle bunten Farbvarianten (blau, rosa, orange) der Kleinen Posthornschnecke gehen auf gezielte Zuchtauslese zurück. Planorbella duryi ist Zwitter und legt gallertartige Laichpakete mit 10 bis 20 Eiern auf harten Oberflächen ab. Die Jungtiere schlüpfen als fertige Minischnecken ohne Larvenstadium. Bei übermaeszigem Futterangebot kann sich die Population explosionsartig vermehren.
18 bis 28 °C, pH 7,0 bis 8,0.
Ab 10 Liter
Völlig friedlich und ungefährlich für alle Mitbewohner. Tag und nacht aktiv. Durchstreift alle Aquarienbereiche auf Futtersuche. Als Lungenatmer kommt sie an die Wasseroberfläche zum Atmen.
Allesfresser: Algen, Biofilm, Detritus, abgestorbene Pflanzenteile, Futterreste und Aas. Gesunde Pflanzen werden in der Regel nicht angefressen.
Ideal für Gemeinschaftsbecken mit friedlichen Fischen, Garnelen und anderen Schnecken. Raubschnecken und Krebse fressen Posthornschnecken.
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