Procambarus spiculifer

Deutscher Name: Flusskrebs

Quelle: www.wirbelloseandmore.de
Herkunft: Florida, Nordamerika, USA
Farben: Braun, Rot
Schwierig: Mittel
Gattung: Procambarus
Gruppe: Krebse

Beschreibung

Procambarus spiculifer gehört zum Tierreich, Phylum Arthropoda, Klasse Malacostraca und Ordnung Decapoda. Sein wissenschaftlicher Name lautet Procambarus spiculifer. Der Krebs zeigt einen festen Panzer, zwei kräftige Scheren und kleine Stacheln, die ihm seinen Beinamen verleihen. Seine Gesamtgröße liegt im Schnitt bei etwa 7 Zentimetern, während der Panzer rund 3,5 Zentimeter misst. Die Färbung ist meist grau bis braun und variiert je nach Lebensraum. Im natürlichen Umfeld lebt Procambarus spiculifer in Süßwassern, vor allem in kleinen Bächen, Teichen und flachen Flüssen. Die Wassertemperatur ist durchschnittlich 21 Grad Celsius, und der pH-Wert bewegt sich im mittleren Bereich. Der Krebs nutzt den weichen Bodengrund, um Tunnel zu graben, die als Unterschlupf und Brutstätte dienen. Er ist nachtaktiv und verlässt seinen Bau vorwiegend in dunklen Stunden, um Nahrung zu suchen. Eine besondere Anpassung des Krebses ist die Autotomie, bei der er im Notfall durchaus einen Teil seiner Gliedmaßen abwerfen kann. Diese Strategie hilft ihm, Raubtieren zu entkommen, ohne das Leben zu gefährden. Ein weiterer interessanter Aspekt ist sein grabendes Verhalten, das das Ökosystem positiv beeinflusst, indem es den Bodenaustausch fördert. Für die Haltung im Aquarium werden ähnliche Bedingungen wie in der Natur empfohlen. Klare, leicht saure bis neutrale Wasser und zahlreiche Versteckmöglichkeiten tragen dazu bei, dass sich Procambarus spiculifer wohlfühlt. Einige Angaben in den Quellen bleiben unsicher, was die genauen Messwerte angeht. Trotzdem zeigt diese Art einzigartige Eigenschaften, die ihr Überleben sowohl im natürlichen Lebensraum als auch im heimischen Aquarium sichern.

Besonderheiten

Das Tier, Procambarus spiculifer, weist ein besonders robustes Exoskelett auf, das Schutz vor Fressfeinden bietet. Zudem zeigen Studien, dass seine gut entwickelten Antennen bei der Orientierung und Nahrungssuche helfen. Diese Merkmale steigern die Überlebensfähigkeit in wechselhaften Lebensräumen. Im Vergleich zu nahen Verwandten variiert der Aufbau gewisser Fortsätze, was als evolutionärer Anpassungsmechanismus betrachtet wird. Gleichzeitig bleiben einige Details über die genauen Wirkungsweisen dieser Strukturen in der Forschung noch unklar.

Vergesellschaftungshinweise

Dieses Tier zeigt ein aktives Verhalten und neigt zu Revierkämpfen. Es sollte in einem gut strukturierten Becken mit vielen Verstecken gehalten werden. Geeignete Mitbewohner sind kräftige Fische, die nicht als Beute dienen. Auch größere Wirbellose können passen. Kleine Tiere laufen Gefahr, Opfer zu werden, weshalb Vorsicht geboten ist. Eine Einzelhaltung oder kleine Gruppen in behutsam gestalteten Revierzonen schützt vor Konflikten. Eine durchdachte Beckenstruktur unterstützt das ökologische Gleichgewicht und mindert aggressive Auseinandersetzungen.
Größe: Bis zu 7 cm

Erscheinungsbild

Das Exoskelett zeigt eine harte, raue Panzerung, die den Körper gut schützt. Die Carapace, das heißt Panzerschale, passt eng am restlichen Körper an. Der durchschnittliche Körper misst etwa 7 cm in der Länge. Die Färbung wechselt zwischen dunklem Braun und hellgrau. Feine, stachelartige Erhebungen finden sich an der oberen Panzerkante. Die Augen sind rund und sitzen seitlich am Kopf. Bei Procambarus spiculifer fassen robuste Scheren kleine, gezackte Ränder an. Diese Merkmale verbinden Äußerlichkeiten mit einer funktionellen Anpassung an den Lebensraum.

Zucht und Fortpflanzung

Die Art vermehrt sich durch Eiablage. Die Eier werden unter dem Schwanz des Weibchens getragen. Die Embryonen entwickeln sich direkt zu kleinen Krebsen. Dabei gibt es keine freie Larvenphase. Dies bestätigt unter anderem my-fish.org und weitere Fachseiten. Die Haltung erfordert klares, leicht saures Wasser. Empfohlen wird ein pH-Wert von etwa 6,5 bis 7,5. Auch eine Wassertemperatur um die 20 bis 25 °C ist wichtig. Substrate aus feinem Sand bieten den Jungtieren Schutz. Pflanzenteile und Verstecke aus Steinen unterstützen das Wohlbefinden. Das Häutungsverhalten folgt dem natürlichen Wachstumsprozess. Der Prozess heißt Häutung und bringt zeitweilige Schwäche mit sich. Die Tiere ruhen sich nach der Häutung meist in Verstecken aus. Das neue Exoskelett härtet innerhalb weniger Stunden aus. Diese Häutung ist wichtig für das weitere Wachstum und den Erhalt der Gesundheit. Die Entwicklung gliedert sich in mehrere Wachstumsstadien. Die Tiere beginnen als kleine Jungtiere. Durch regelmäßige Häutungen wachsen sie in der Größe. Zwischen den Stadien ist eine stetige Entwicklung erkennbar. Das Verhalten im Aquarium zeigt typische Bewegungsmuster. Die Tiere suchen aktiv nach Futter und rascheln im Bodengrund. Sie graben Höhlen und nutzen Baumrinde oder Wurzeln als Verstecke. Auch Klettern an Unebenheiten im Aquarium wurde beobachtet. Alle diese Aspekte sind eng miteinander verbunden. Die Zuchtbedingungen wirken sich direkt auf das Verhalten aus, da optimale Wasserwerte und viele Verstecke das natürliche Sozialverhalten fördern. Somit liefern die aktuellen Informationen aus mehreren Quellen ein klares Bild der Fortpflanzung, Zucht und des Verhaltens dieser Art.
Beckengröße:
Mindestens 60 Liter, idealerweise mit vielen Versteckmöglichkeiten.
Wasserhärte: mittelhart
PH-wert
6,5-8,0
Temperatur:
20-26 °C
Alterserwartung
Zurzeit haben wir keine weiteren Informationen zur Lebenserwartung dieses Tiers.

Ernährung/Futterbedarf

Dieser Krebs wird regelmäßig gefüttert, meist alle paar Tage. Nur kleine Portionen sollten stets ausreichen, um Überfütterung zu vermeiden. Als Beispiel serviert man oft frische Gurken, Spinat oder Zucchini. Auch eine kleine Zugabe von Calcium hilft gut beim Schalenbau. Er frisst, wie in der Natur, am Bodengrund und nutzt sein schnelles Greifverhalten.

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