
Regenbogenfische
Blauauge "Roter Neon"
Pseudomugil luminatus
- Endgröße: bis ca. 4 cm
- Aquarium: ab 60 l
- Temperatur: 24-28 °C
- pH-Wert: pH 4,8-7,2
- Wasserhärte: mittel bis hart
- Schwierigkeit: Mittel
Schwarmfisch, friedlich
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Zierfische, Familie Pseudomugilidae
Redaktion my-fish, aktualisiert am
Pseudomugil ivantsoffi, das Rotflossen-Blauauge, wird bis zu 2,8 cm SL groß und ist ein sehr kleiner Schwarmfisch aus der Familie Pseudomugilidae. Männchen zeigen intensiv rote Anal- und Rückenflossen mit bläulichen Körpernuancen und verlängerten Flossen. Weibchen sind weniger farbig und kompakter gebaut. Im Aquarium verhalten sich Rotflossen-Blauaugen aktiv und tagaktiv.

bis 2,8 cm SLEndgröße
3-5 JahreLebenserwartung
22-27 °CTemperatur
6,5-8pH-Wert
5-14 °dGHGesamthärte
ab 54 lAquariengröße
Sie nutzen alle Wasserschichten, bevorzugen aber die mittleren bis oberen Bereiche nahe Pflanzen und schwimmender Vegetation. Männchen intensivieren ihre Färbung während der Balz und zeigen typische Schaukelbewegungen. Als Freilaicher ohne Brutpflege werden Eier und Jungfische von adulten Tieren gefressen. Die Art gilt laut IUCN als gefährdet (Endangered, EN) aufgrund ihres sehr eingeschränkten natürlichen Verbreitungsgebiets in West-Papua. Nachzucht im Aquarium ist daher besonders wünschenswert.
Wasserwerte für die Aquarienhaltung: Temperatur 22-27 °C, pH 6,5-8,0, GH 5-14 dGH. Beckengröße: Mindestens 60 cm Kantenlänge (ca. 54 Liter). Einrichtung: Feingegliederter Pflanzenbestand mit feinblättrigen Pflanzen und dichterer Bepflanzung an Rückwand und Seiten. Schwimmpflanzen als Tagesverstecke und Substrat für Mikroorganismen. Feiner Kies oder Sand. Viele Verstecke durch Pflanzen, Wurzelholz und flache Steine. Strömung: Ruhig bis moderat. Schwammfilter oder feiner Außenfilter mit sanfter Ausströmung. Pseudomugil ivantsoffi ist eine robuste Kleinart für bepflanzte Artenbecken oder ruhige Gesellschaftsbecken. Als IUCN-gefährdete Art ist Nachzucht besonders wertvoll.
Pseudomugil ivantsoffi ist ein Schwarmfisch und sollte in Gruppen von mindestens 8 bis 10 Tieren gehalten werden, idealerweise 10 bis 20 Tiere. Das Temperament ist friedlich, Männchen zeigen während der Balz Imponierverhalten, das auf optische Signale beschränkt bleibt. Schnecken werden toleriert. Junggarnelen sind gefährdet, adulte Garnelen werden meist toleriert. Geeignete Beifische: Friedliche, kleine Schwarmfische aus derselben Bioregion (Australasien/Neuguinea). Andere Pseudomugil-Arten und kleine Regenbogenfische. Keine großen, territorialen oder räuberischen Arten. Afrikanische Buntbarsche sind ungeeignet.
Pseudomugil ivantsoffi ist ein Allesfresser mit Neigung zu tierischer Kost. Aufgrund des kleinen Mauls sind kleine Futterpartikel wichtig. Im Aquarium: Artemia-Nauplien, Cyclops, Mückenlarven, feine Wasserflöhe als Lebend- oder Frostfutter. Ergänzend Trockenfutterflocken oder Mikrogranulate sowie Spirulina-Tabletten. Für Jungfische: Infusorien, Mikrowürmer und feines Aufzuchtfutter.
Fortpflanzungstyp: Freilaicher (Eierstreuer). Die Zucht ist gut dokumentiert und als mittel einzustufen. Weibchen legen über mehrere Tage verteilt einzelne Eier an feinblättrigen Pflanzen oder Nylon-Mops ab. Keine Brutpflege; adulte Tiere fressen Eier und Jungfische. Inkubationszeit ca. 1-2 Wochen. Jungfische wachsen langsam und benötigen sehr feines Futter: Infusorien, Mikrowürmer, später frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien. Bewährt: Verpaarung 1 Männchen zu 2-3 Weibchen oder Koloniebecken mit 10-20 Tieren. Eier regelmäßig entfernen.
Pseudomugil ivantsoffi stammt aus West-Papua, Indonesien (Provinz Papua), und ist in der Region Timika-Tembagapura beheimatet. Der Typfundort liegt an einem Nebenfluss des Kopi-Flusses nahe Tembagapura. Die Art besiedelt dicht beschattete Regenwaldbäche mit langsamer bis mäßiger Strömung, feinem Sand oder detritusreichem Substrat und dichtem Pflanzenbewuchs. Feldmessungen ergaben Temperaturen von 24-28 °C und pH 6,7-7,8.
Bei Pseudomugil ivantsoffi ist ein deutlicher Geschlechtsdimorphismus ausgeprägt. Männchen sind farbenprächtiger, schlanker und besitzen verlängerte, intensiv rot gefärbte Flossen. Weibchen sind weniger farbig, oft etwas größer im Rumpf und haben kürzere Flossen. Weibchen werden leicht bauchiger, wenn sie Eier tragen.
Pseudomugil ivantsoffi benötigt Temperaturen von 22-27 °C, pH 6,5-8,0 und GH 5-14 dGH. Stabile Wasserwerte ohne starke Schwankungen sind wichtig.
Geeignet sind friedliche, kleine Schwarmfische aus Australasien/Neuguinea. Andere Pseudomugil-Arten und kleine Regenbogenfische passen gut. Keine großen oder territorialen Arten.
Die Zucht ist gut dokumentiert. Die Art ist ein Freilaicher, der Eier an Pflanzen und Mops ablegt. Jungfische wachsen langsam und benötigen feines Futter wie Infusorien und Mikrowürmer.
Allesfresser mit Neigung zu tierischer Kost: Artemia-Nauplien, Cyclops, Mückenlarven und feine Wasserflöhe. Aufgrund des kleinen Mauls nur kleine Futterpartikel verwenden.
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